Kinder, Smartphones und soziale Medien

Man kommt ja nicht um das Thema Kinder, Smartphones und soziale Medien herum momentan. Und schon gar nicht, wenn man Kinder im relevanten Alter hat. So wie ich sie auch „vorzuweisen“ habe.

Ich hätte da einen richtigen Pubertisten mit fast 16, einen, der mit seinen 13 gerade hineingerutscht ist und eine Tochter, die (wie sie betont) fast 9 Jahre alt ist. Somit stecke ich mitten im Schlamassel. Und das ist nicht nur der hormoninduzierte Pubertisten-Schlamassel.

Kinder, Smartphones und soziale Medien

Zwei Drittel unserer Kinder sind im Besitz eines Smartphones. Und das auch schon länger. Die momentan in den Medien zitierte BLIKK-Studie ist sicherlich recht aussagekräftig, zeigt aber wie jede Studie einen breiten Querschnitt. Oder habe ich einfach das „Glück“ gehabt, dass die sozialen und digitalen Medien erst Fahrt aufgenommen haben, nachdem meine Kinder aus dem KiTa-Alter rausgewachsen waren?

Ganz ehrlich? Kinder im Kindergartenalter brauchen kein Smartphone. Wozu? Im Normalfall sind die Kinder nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen unterwegs und müssen so weder geortet werden, noch müssen sie erreichbar sein, wenn sie bei Freunden spielen. Genau das Gleiche denke ich über Kinder im Grundschulalter, wenn gleich die schon mobiler sein dürfen, und sich auch mal ohne Mamas Rockzipfel und wachsames Auge auf dem Spielplatz tummeln dürfen. Zumindest so ab Klasse drei / vier. Und natürlich abhängig von der Gegend, in der sie aufwachsen.
Und auf dem Spielplatz braucht auch kein Kind einen Mobilknochen. Die Gefahr, dass das extra ausgesuchte Gerät beim Toben aus der Tasche purzelt und hinüber ist, ist doch allgegenwärtig.
Sobald die Kinder etwas älter sind, ist es aber heute fast unausweichlich, sie mit einem Smartphone zu bestücken. Der „soziale Druck“ innerhalb des Freundeskreises oder innerhalb der Schule ist ein Argument, was nicht von der Hand zu weisen ist. Außerdem ist es tatsächlich ganz praktisch, wenn dem Sohn oder der Tochter unterwegs mal die Kette vom Rad springt oder der Reifen meint, dringend Luft ablassen zu müssen. Dann können sie tatsächlich zuhause anrufen und Bescheid geben, dass sich ihre Rückkehr verzögert.

Nutzung sozialer Medien

Vom Smartphone aus ist der Zugriff auf soziale Medien natürlich ein leichtes. Vorausgesetzt, der Tarif spielt mit. Bei uns ist der Zugriff nur über WLAN möglich, weil wir den Jungs einen Tarif ohne mobile Datennutzung ausgesucht haben. Fies oder? Nein, nicht fies. Zumindest schränkt es die Nutzung des Smartphones als Daddelkiste sehr ein. Und auch der Zugriff auf soziale Medien wie Facebook, Instagram, Snapchat (und wie sie noch alle heißen) ist nicht ganz so einfach. Das hat den Vorteil, dass Bilder nicht sofort hochgeladen werden (können) und sie sich entsprechend ihre Schnappschüsse zeitversetzt noch einmal ansehen, bevor sie selber entscheiden, ob sie sich lächerlich machen oder nicht.
Bei unseren Kindern habe ich das Glück, dass sie sich entweder noch nicht für soziale Medien interessieren, oder inzwischen so alt und verantwortungsbewusst sind, um die Nutzung einschätzen zu können.

Spiele

Anders sieht es mit Spielen aus. Es gibt so viele Apps und Spieleseiten, dass man schier den Überblick verliert. Da ist es tatsächlich ganz hilfreich, wenn es Seiten gibt, die Übersichten anbieten, und die Nutzungsbedingungen nicht verschleiern. Auch wenn es sich manchmal nur um simple Karten- oder Würfelspiele handelt, sitzen die Kids unwissend schnell mal in einer Abofalle. Casinos, speziell Online-Casinos gibt es ebenfalls wie Sand am Meer. Übersichtsseiten, die die Casionos vergleichen und die beliebtesten vorstellen und vergleichen sind eine gute Hilfe. Hinweise auf unterschiedliche Spiele, auf kostenpflichtige oder kostenfreie Teilnahmen und Rechtslagen. Interessante Artikel findet man auf jeden Fall, auch wenn man sich nur schlau lesen möchte und nicht gleich losspielt.
Was ja auch mal ganz gut funktioniert sind kostenlose Spieleversionen, bei denen man mit „Spielgeld“ spielen kann. Mega Moolah Isis ist einer der beliebtesten Online-Slots. Wenn ich mich mal davor setze, dann kann ich auch mal ein- zwei „Spielgeldspiele“ an die Kinder abtreten. Online Casinos kommen inzwischen nämlich auch ohne einen “Funmodus” nicht mehr aus. Dabei muss man als Spieler kein Geld einzahlen. In vielen Fällen braucht man sich nicht einmal anzumelden. Man sucht sich eine Slotmaschine aus und spielt ohne Geld.

Das ist wie „Probehören“ bei CDs – so kann ich erst mal gucken, ob mir das, was ich mir ansehe auch zusagt.
Oder wie bei einigen Spieleapps, bei denen bestimmte Dinge nur durch Ingame-Käufe erreicht werden können. Die Kinder können Gratis-Versionen spielen und sich ihre Erfolge erarbeiten. Oder sie müssten Geld investieren, wenn sie schneller besser sein wollen.

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Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
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Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.
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