Da ja auch unser Großer Geburtstag hat, musste hier natürlich auch ein Kuchen her. Aber diesmal kein Hello-Kitty-Kuchen und auch kein Philadelphiakuchen. Nein, ich wollte mal etwas ganz anderes ausprobieren.

So bin ich auf den Trichter gekommen, mal eine Buttercreme-Torte zu machen.
Für alle, die gerade eine Diät machen – jetzt bitte nur Bilder gucken und nicht weiterlesen!
Die Böden waren recht zügig gemacht:
Für den Schokobisquit:
6 Eier mit 240 g Zucker 10 Minuten lang auf höchster Stufe mit dem Mixer fluffig rühren. Dann 160 g Mehl und 20 g Kakao langsam einrühren. Auf ein Blech streichen und backen, bis fertig ![]()
Für den Vanilleboden hab ich die Hälfte (also 3 Eier, 120 g Vanillezucker, 80 g Mehl) nach dem selben Muster gestrickt.
Die Böden hab ich einen Tag rumstehen lassen, damit sie sich setzen können und besser teilbar sind.

Nun aber zur Creme (auweia)
6 Tafeln weiße Schokolade zerteilen und in eine Schüssel werfen. Nun 200 ml Sahne (also ein Päckchen) aufkochen, über die Schoki gießen und alles so lange rühren, bis es eine einheitliche, klumpenfreie Masse ist. Danach 2 Stcükchen Butter mit 100 g Puderzucker fluffig quirlen.

Wenn die Schoki nicht mehr zu warm ist, Butter & Schoki zusammenkippen und nochmal flugs aufrühren.

Dann hab ich angefangen, die zerteilten Böden mit Hilfe der Creme wieder zusammenzupappen. Als Tennisnetz mußten ein paar Butterkekse herhalten. Das ganze dann schön gleichmäßig abschneiden und zurechttrimmen.

Dann hab ich weiße Creme in eine Spritzpistole abgefüllt und den Rest der Creme mit grüner Lebensmittelfarbe in rasenähnliche Färbung gebracht.
Inzwischen war es dann zwar schon etwas später, aber immernoch nicht so richtig abgekühlt. Also hab ich bei 26°C in der Küche mein Glück versucht und mit handwerklichem Geschick die Buttercreme aufgespachtelt und in Form gebracht (soweit sie das zuließ, bevor sie wieder runterlief)
Zum bschluß kamen noch die typischen Linien drauf und das “Netzt” wurde ebenfalls verspachtelt.
Und fertig war die Torte, die anschließend in den Kühlschrank gewandert ist.

Dort steht sie jetzt noch und wartet darauf, heute abend angeschnitten zu werden. Die Kostproben vom Zurechtschneiden waren jedenfalls schonmal extremst lecker und ich freu mich auf’s richtige kosten.
Allerdings werd ich mir nie nie wieder den heißesten Tag des Jahres aussuchen, um mit Buttercreme zu hantieren!
So klein warst Du vor 11 Jahren und jetzt? Machst Du mir meine Turnschuhe streitig
Tags: Bisquit, Buttercreme, Geburtstagskuchen, Geburtstagstorte, Rezept, Tennisplatz



August 20th, 2012 at 15:29
Liebe Grüße
August 20th, 2012 at 15:39
Ahhhhh … stimmt – die Variante gefällt mir
Ich sag ihm gleich Bescheid :*
August 21st, 2012 at 05:33
Du entwickelst Dich ja echt hier zum Konditormeister. Respekt! Die sieht gut aus. Aber eine Buttercreme bei 35° war schon gewagt, oder? Die nächste gibt es sicher nicht vor Weihnachten.
August 21st, 2012 at 06:49
Hör blos auf
Ich war so froh, das ich mit Spachtelmasse Erfahrung hab
Aber es war einen Versuch wert – lecker, lecker! Die nächste Buttercreme darf gerne noch ein paar Monate warten.
August 21st, 2012 at 08:22
Wow, was für eine klasse und originelle Idee. Leider bin ich nicht gerade eine begabte Bäckerin, schde.
August 21st, 2012 at 18:42
Die Idee ist wirklich originell
Du hast nun eine neue Leserin via NetworkedBlogs mehr…vllt magst du bei mir auch mal vorbei schauen? Ich würde mich freuen
August 21st, 2012 at 19:04
Dankeschön! Ich werd bei Dir auch mal rumschauen!
August 21st, 2012 at 21:20
Mensch, Sabo! Das ist gemein… Ich hab Appetiiiiit! Und zwar auf Buttercremetorte….. Himmel!
Hört sich das nur arg kompliziert an oder bin ich einfach nicht mehr aufnahmefähig genug?
Probieren würd ichs ja auch mal gern (ohne Tennisplatz). Hmm, mal schauen!
LG,
die Namensvetterin
August 21st, 2012 at 21:34
Ich glaub, Du hast ein Aufnahme-Defizit
So schwer isses nicht – nur warm sollte es nicht in der Küche sein. und Du musst ja auch nix durchschnibbelon und füllen
August 22nd, 2012 at 10:13
Ach du Donner! Das ist ja mal ne Bombentorte – vorallem kalorientechnisch…
Und bei 35° wahrscheinlich erst recht…
Das die lecker war, glaube ich dir sofort. Mein persönlicher Lieblingskuchen ist Frankfurter Kranz – den lasse ich mir aber immer von meiner SchwiMu machen. Meine Buttercreme gerinnt immer
Und noch recht späte Geburtstagsgrüße an deinen Sohn!
Viele Grüße, Sandra
…die immernoch nicht weiß, was sie der Mimi backen soll…
August 22nd, 2012 at 10:33
PS – mach ihr doch Karottenkuchen