nein, nicht in meinem Gesicht. Wohl aber in der Beilage zu unserem Chili sind Falten erwünscht. Warum das so ist, könnt ihr Euch selber ansehen.
Zu Chili con Carne isst man ja für gewöhnlich irgendetwas brotiges dazu. Diesmal habe ich aber nicht das übliche Brötchen / Baguette / Ciabatta anzubieten.

Sondern Knoblauchfaltenbrot.
Und so geht es:

Ein stinknormaler Hefeteig aus

600 g Mehl,

300 ml Wasser,

1 Tüte Hefe,

2 EL Öl und

etwas Salz und Zucker

hat über Nacht im Kühlschrank gehockt und ist dort völlig unaufgeregt vor sich hingegangen.

Geht aber auch, wenn man ihn frisch macht und an einem warmen Ort gehen läßt.

Den Teig habe ich ausgerollt und mit selbstgemachter Petersilien-Knoblauch-Butter bestrichen. Gekaufte Knoblauch- oder Kräuterbutter tun es natürlich auch. Nur weich genug sollte sie sein, denn die Butter muss über die komplette Teigplatte gestrichen werden:

Dann werden knapp 5 cm breite Streifen geschnitten, die zieharmonikamäßig zusammengelegt werden:

Und anschließend werden die gefalteten Teile in eine kleine Springform drapiert.

Das ganze wandert für schlappe 30 Minuten in den Ofen

Da in den Falten vom Teig Butter (wenn auch Kräuterbutter) ist, müsst ihr damit rechnen, dass sich die Butter beim Backen nicht nur in den Teig verteilt, sondern auch aus der Form rausläuft. Um einen kompletten Einsauen des Ofens vorzubeugen, stelle ich die Form auf ein Backblech. Da kann sich die Butter von mir aus drauf verteilen. So muss ich aber nur das Blech putzen und nicht den ganzen Ofen!

und zum Essen wird es eigentlich nur abgerupft und zum Chili gegessen.

Natürlich geht das auch zu Salat, Gegrilltem, irgendwas mit Sauce und so weiter…

Der Teig lässt sich ebenfalls verändern. Mit ein paar Kräutern oder etwas Knoblauchpulver bekommt er eine andere Note. Tomatenflocken lassen sich auch in den Teig einarbeiten.
Traut Euch doch auch mal zu sagen: Falten erwünscht!