… und ‘nen Topflappen dazwischen.
Ist manchmal meine Antwort, wenn ich gefragt werde: “Mami, was gibt’s denn heute zu Essen?”
Und nun hab ich eine großen Topf genommen und ihn mit allerlei leckerem Zeugs gefüllt.

Es gibt Kartoffelsuppe.
Und ich brauche:

    Kartoffeln (was grad da ist, ich habe meistens vorwiegend festkochende)
    Karotten
    Zwiebeln
    Knoblauch
    Ingwer (kann man auch weglassen, ich will den aber dabeihaben)
    Wurst zum reinschnibbeln (in diesem Fall Fleischwurst und Mettenden. Es geht auch mit Bauchspeck, Bratenresten, Würstchen etc. – natürlich geht es auch ganz ohne, dann hat man halt die vegetarische Variante)
    Gemüsebrühe

Ich hatte noch fertige Gemüsebrühe eingefroren, deshalb mußte ich die nicht extra ansetzen 🙂
In der Gemüsebrühe kleingeschnittene Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Kartoffeln und Möhren ca 20 Minuten kochen (darf auch länger) und danach pürrieren.

Zwischenzeitlich noch die Einlage für die Suppe schnibbeln:

In meine Suppe kommen kleine Kartoffel-, Möhren- und Wurstwürfelchen sowie in Scheiben geschnittene Mettenden.

Nach dem Pürrieren die Einlage in die Suppe geben, Muskatnuss reinreiben, umrühren und das ganze nochmal aufkochen lassen. Den Topf auf der Platte stehen lassen, damit die Gemüsewürfel weich werden können.

Ich koche sowas gerne vormittags vor, damit das bis zum Abendessen durchziehen kann. Vor dem Servieren nochmal abschmecken. Meistens muß nicht nachgewürzt werden.
Und wie bei allen Eintöpfen ist es hier auch so – eigentlich schmeckt er nach jedem Aufwärmen besser!

Natürlich kann man noch Sahne, Butter, Creme fraiche oder sonstwas rangeben. Da sind dem Geschmack und der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt.

Hätte ich noch frische Petersilie, würde ich die vor dem Servieren drüberstreuen. Hab ich aber nicht, deswegen bleibt die Suppe “nackig”.
Guten Hunger!