Sabo’s nervenschonende Nudelsauce

… kennt ihr das? Nach einem Tag, an dem sowieso alles irgendwie stressig ist und man eigentlich nicht genug Tag hat, um die anstehenden Aufgaben zu erledigen, soll man sich auch noch in die Küche schleichen und was Leckeres kochen.
Ja klar, es gibt viele schnelle Rezepte. Aber nicht alle stoßen bei dem Großteil der Familie auf Gegenliebe.
Und an so einem Tag hab ich auch partout keine Lust auf lange Gesichter am Tisch. Und auch nicht auf gelangewiltes, teilweise angewidertes Rumgestocher auf den Tellern.
Also mußte eine schnell Lösung für das Problem her. Zum Glück hatte ich alles daheim 🙂
Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken!

Man nehme:
1 Fleischwurst
1 Dose Tomaten
1 große oder 2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Sahne
1 Brühwürfel (oder Boullion, was grad da ist)
1 Packung Nudeln nach Wahl.

Also… Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden und die Fleischwurst in „gefällige Würfel“ (vielen Dank an Tim Mälzer für diesen grandiosen Ausdruck) schneiden.
Erst die Zwiebel anschwitzen und dann die Fleischwurstwürfel leicht anbraten

Schwupps, das ganze mit den Dosentomaten ertränken (ich matsche die immer in der Dose klein, das macht weniger Sauerei, als wenn man die auf einem Brett zerschnibbelt)
Sahne aufgießen, den Brühwürfel galant hineinwerfen, ein wenig Zucker dabeigeben und umrühren.
Jetzt noch nen Deckel auf das ganze drauf und mindestens 30 Minuten köcheln lassen.

Würzen ist eigentlich nicht nötig. Der Geschmack kommt von der Wurst ganz alleine.

In der Zwischenzeit Nudeln nach Wahl laut Packungsangabe bissfest kochen.
Und so sieht das ganze dann auf dem Teller aus:

Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, das die Kinder mal keine langen Zähne machen, sondern gefräßige Stille am Tisch herrscht und (meistens) alles aufgegessen wird.
Nur übertreiben werde ich es nicht mit der Sauce – sonst erlebe ich wieder ein merkwürdiges Familienphänomen. An einem Tag fressen sie einem die Haare vom Kopf und ich denke, das ultimative Rezept gefunden zu haben. Und beim nächsten Mal… Pustekuchen. Da wird wieder gemäkelt. Also… gibt’s die nervenschonende Sauce eigentlich nur alle paar Wochen mal.

Aber… das schöne an diesem Rezept ist, das die Kinder (im Normalfall) auch mitmachen können. Erstaunlicherweise schmeckt das Essen dann ja doppelt so gut 😉

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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