Die ersten Tage mit dem Nokia Asha 311

Kennt Ihr das auch? Die Kinder werden größer, die Ansprüche steigen und wir als Eltern wissen manchmal nicht mehr, wie wir es noch alles zusammenbekommen sollen. Natürlich möchten wir unseren Kindern ihre Wünsch erfüllen und natürlich möchten wir auch nicht, dass sie vielleicht von freunden und Mitschülern blöde von der Seite angemacht werden, weil sie nicht „mithalten“ können. Bei Klamotten scheint es bei Jungs nicht ganz so schlimm zu sein, wenn keine Marke drinsteht. Aber wenn es um Technik geht, da möchten sie gerne auch dabei sein.

Es muss ja nicht immer das ultrateuerste oder das allerbeste sein. Aber seit einigen Wochen lag uns unser Großer schon in den Ohren: „Kann ich zum Geburtstag ein Smartphone haben? Ein iPhone oder ein Samsung oder oder oder“ Pfffff. Und das in der (dann) sechsten Klasse. Eigentlich war ich ja der meinung, das würde nicht unbedingt notwendig sein, dass Kinder mit einem Smartphone rumrennen. Aber inzwischen hat sich meine Ansicht darüber auch geändert. Nicht, weil ich es plötzlich toll finde, dass die Kids überall rumtelefonieren, simsen oder daddeln können. Sondern schlichtweg weil ich weiß, wie verletzend es sein kann, wenn sie immer wieder gehänselt und gestichelt werden. Wenn sie dann auch noch brillenträger sind, haben sie von vornherein einen nicht so tollen STand.
Wir hatten also schon hin und herüberlegt, welches Smartphone er dann im August zum Geburtstag bekommen könnte. Es sollte nicht zu teuer, aber robust sein. Ein paar Apps und SPiele sollten auch drauf sein. Da ich es aber nicht einsehe, eine Internetflatrate zu bezahlen, wäre WLAN-Fähigkeit sehr schön. Und es sollte nicht so groß sein, dass das Kind noch eine Extra-Tasche mitnehmen muss.

Da kam mir der Produkttest bei den Konsumgöttinnen für das Nokia Asha 311 gerade recht. Denn die Beschreibung las sich richtig gut.

 

Wir können unsere Kinder nicht ewig einsperren. Sind die Küken erst mal aus dem Nest, ist es schön zu wissen, sie erreichen zu können, anstatt ab 19.05 Uhr besorgt am Fenster zu stehen. Dabei sind teure Smartphones mit jeder Menge Funktionen für kleine Racker überflüssig – schnell fällt das Handy mal auf den Boden, geht verloren oder zerkratzt beim Sturz mit dem Fahrrad. Das NOKIA Asha 311 ist deswegen besonders einfach, robust und leistungsstark konzipiert, unterhält die Jüngsten aber mit allen wichtigen Funktionen eines professionellen Smartphones. Das spezielle Display aus Gorilla-Glas ist extrem widerstandsfähig und kratzsicher. Der Preis: Absolut erschwinglich z.B. bei Amazon ab 88 €. Sein Touchscreen ist kinderleicht zu bedienen und dank der extra langen Akkulaufzeit (30 Tage Stand-by) macht es auch nichts, wenn das Aufladen mal vergessen wird.

 

Jaaaaaa, mein Kind ist ein kleiner Rabauke, der nicht wirklich darauf achtet, dass ihm die Sachen nicht vielleicht mal aus der Tasche purzeln, wenn er Fahrrad fährt, zum Kicken unterwegs ist, oder was auch sonst er anstellt, wenn er nicht in den heimischen Quadratmetern ist.
Also hab ich mich beworben und abgewartet. Vorsorglich hatte ich mir nicht weitere Informationen besorgt und zuhause auch niemandem erzählt, dass die Bewerbung lief. Denn im Falle des Nicht-Testen-Könnens wollte ich keine enttäuschten Gesichter sehen.
Um so mehr habe ich mich über diese mail gefreut:

 

Liebe sabolein,

herzlichen Glückwunsch! Du bist tatsächlich eine der 25 ausgewählten Konsumgöttinnen, die zusammen mit ihrem Kind das brandneue Smartphone Nokia Asha 311 testen, bewerten und – bei Gefallen – weiterempfehlen dürfen. Nächste Woche wird Dein Testpaket verschickt, so dass es bis Ende der Woche bei Dir sein sollte.

 

Yes! Wie genial! Klasse! Wir mussten jetzt unserem Sohn erklären, dass sein Geburtstags zumindest geschenkmäßig knapp 2 Monate vorverlegt wird. Denn einfach mal so zwischendurch ein Handy mit einem zusätzlichen Spielepaket von EA im Wert von 75 Euro – das muss in dem Alter ja nun wirklich nicht sein. Außerdem würde er sonst irgendwann Geschenke nicht mehr wertschätzen können. Das will ich nicht.

Das Paket hätte seiner Meinung nach bestimmt schon 2 Tage vor der mail hier sein können. Denn die folgende Woche war der Knaller. „Mami, ist das Paket schon da? Wann meinst Du denn, wurde das Paket verschickt? Meinst Du, das Paket kommt heute noch?“
Puh,
Nur gut, dass es dann am Freitag ankam. Da hatte die Fragerei endlich ein Ende.
Tja, wer ein Handy haben möchte, muss zusehen, wie er das Paket aufbekommt.
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Außerdem muss das Paket auch alleine ausgepackt werden.
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Wenn ich nun aber Fotos machen muss, muss der Vater ran und beim Einlegen der Sim-Karte aus dem alten Q-Bowl helfen.
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Außerdem kennen sich Väter sowieso meistens besser damit aus, wie man das ganze konfiguriert und anmeldet.
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Beim Einrichten des WLAN hat Papi dann auch noch geholfen.
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Und der kleine Bruder hat das Q-Bowl bekommen und war glücklich.
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Für seine Belange reicht das völlig aus und er stellt auch noch keine so großen Ansprüche an ein Handy. Eigentlich möchte er vorwiegend die Kombination aus Kamera, Radio, Wecker und ein paar Spielen nutzen.

Was mich beim Nokia Asha 311 überrascht hat war, dass es erstens einen sehr hochwertigen Eindruck macht, aber nicht so wahnsinnig groß ist. So viel wie ich sehen konnte (ich habe es in betrieb kaum noch zu Gesicht bekommen, weil unser Sohn damit ordentlich beschäftigt war) ist das Display groß genug und die Auflösung und Farben sind völlig in Ordnung.
Mich erstaunt es immer wieder, wie intuitiv Kinder es schaffen, sich die Technik selber zu erklären. Hier scheint es Nokia auch gelungen zu sein, die Funktionen einfach zu gestalten. Ich hörte immer nur wieder: Ich hab mir gerade das EA-Pack runtergeladen. Ich spiel jetzt mal das und das hier. Mami, wie heißt Du bei „WhatsApp“? Ich füge Dich mal hinzu.

Ich bin ja wirklich nicht blöd im Umgang mit Technik, aber ich brauche definitiv etwas länger und stelle mich ein wenig mehr blond an.

Im Laufe des ersten Tages hat er auch gleich noch die verschiedenen Funktionen ausprobiert. Unter anderem die Kamer. Ich stand in der Küche und plötzlich waren hinter mir sehr sehr merkwürdige Geräusche zu hören. Nicht nur, dass ich mir fast den Finger abgesäbelt hätte, weil ich mich erschreckt hab. Das Bild was daraus entstanden ist, sieht total dämlich aus.
Eigentlich wollte ich das Bild jetzt hier auch mal zeigen – aber so weit, dass ich / wir Fotos übertragen können, sind wir noch nicht. Denn ein email-Konto haben wir dem Jungen noch nicht eingerichtet und mein PC hat noch keinen Blutooth-Adapter. Ich bin nämlich mit einem stinknormalen Desktop-PC ausgerüstet, der das nicht alleine kann 😉

Somit stehen für die nächsten Tage noch ein paar Einstellungen an, die erledigt werden müssen.
Aber fürs erste kann ich sagen, dass nur positives Feedback zu hören war. Wenn überhaupt etwas zu hören war. Denn eigentlich war er ungewohnt ruhig. Er war nur mit dem Handy unterwegs und hat sich im Garten oder auch drinne mit Spielen und Einstellungen befasst.

Update. Ich bin doch ncht so dusselig, wie ich dachte. Das Nokia Asha hat eine Mini-USB-Schnittstelle und ich konnte doch die Bilder auf den PC ziehen 😉
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So, das sind ein paar Bilder, die mit dem Nokia bereits gemacht wurden.

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

7 Gedanken zu „Die ersten Tage mit dem Nokia Asha 311

  • 9. Juni 2013 um 14:23
    Permalink

    Klasse, dass er schon so damit beschäftigt ist. Die restlichen Einstellung hat er sicher ganz rasch noch erledigt. Ich freue mich mit euch.

    Knutsch und schönen Sonntag

    Antwort
  • 9. Juni 2013 um 18:04
    Permalink

    Ich freu mich für euch, liest sich klasse! 😀
    Genieß die Ruhe… hihi
    Knutschaaaaaaaaaaaa

    Antwort
  • 9. Juni 2013 um 19:42
    Permalink

    Ich glaub, das mit der Ruhe wird nicht lange anhalten 😉
    Knutsch

    Antwort
  • 10. Juni 2013 um 17:59
    Permalink

    Hallo Sandra,

    toller Bericht.
    Meine Tochter ist 1 Jahr jünger, sie geht ab Sommer in die weiterführende Schule.
    Und ich stimme dir da total zu mit dem was Du schreibst. Ich dachte auch immer, ein Smarthphone muß ja nicht sein. Aber wenn alle anderen Kinder eines haben und das eigene Kind keines und dann gehänselt wird ist schon schwer. Auf der Grundschule ging es jetzt noch, aber ich glaube in der weiterführende Schule wird das Thema dann noch akuter.
    Deshalb haben wir auch schon überlegt ein Smarthphone anzuschaffen und das Nokia hört sich ja wirklich klasse an.
    Schaut von den Bildern her recht handlich aus und ich bin wirklich sehr gespannt….

    Liebe Grüße
    Nicole

    Antwort
  • 10. Juni 2013 um 18:04
    Permalink

    Ich denke, da kommen wir als Eltern nicht rundrum 🙁
    Aber es scheint wirklich ganz kindertauglich und -geignet zu sein.
    Ich denke, die „großen“ Technikfreaks hätten einiges zu bemängeln. Kinder sind da genügsamer 😉

    Antwort
  • 13. Juni 2013 um 09:35
    Permalink

    Na ich wollte aber sagen das sieht sehr klein aus, mag aber auch daran liegen das mein Handy extrem groß ist.

    Meine Jungs sind ja nun älter und deswegen hatte ich mich nicht beworben. Der kleine steht völlig auf Samsung und wünscht sich ein „Note“ muss er leider warten bis mein Vertrag verlängert wird. Denn dann bekommt er meines. Er hat das Galaxy S2

    mein großer ist Handylos, der will mit seinen 14 Jahren noch immer keines haben 🙂

    Antwort
  • 13. Juni 2013 um 10:02
    Permalink

    Whow, was ist bei Deinem Großen falsch gelaufen? Sowas hör ich extrem selten 😀

    Antwort

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