… nämlich Mangold hat mal Einzug in unsere Küche gehalten.
Es ist die erste Ernte aus dem Gemüsegarten, die es auch tatsächlich bis in die Töpfe geschafft hat!
Aber was ist Mangold und vor allem, was macht man mit dem Zeugs?

Mangold (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. vulgaris) ist eine Gemüsepflanze. Sie ist eine Kulturform der Rübe, genauer der an Küstensäumen wachsenden Pflanze See-Mangold Beta vulgaris subsp. maritima, und ist verwandt mit der Zuckerrübe, der Futterrübe und der Roten Rübe. Sie gehört zur Unterfamilie der Gänsefußgewächse (Chenopodioideae) in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Mangold kann auch als Ersatz für Speiserüben wie Rübstiel bzw. Stielmus gezogen werden.


Jau… genau so hatte ich mir das gedacht. Und war nach dem Artikel ähnlich schlau, wie vorher!
Bei meiner Suche nach Rezepten mit dem Grünkram kam ich auch nicht wirklich weiter.
Ich wollte nix einrollen und keinen Auflauf.
Was nun tun mit der ersten Ernte?

Ich hatte gehofft, das man das grüne Blätterzeugs irgendwie als Beilage reichen kann.
Aber google spuckte echt nur Rezepte zum Rollern und auflaufen aus 🙁

Nach ein wenig Verzweiflung und einem Anruf in Herrmanns Posthotel hab ich dann in der Küche gewütet!
Man nehme:

Einen Arm voll Mangold, in Streifen geschnitten und blanchiert.
1 Zwiebel
1 Knofizehe
1 Becher Schmand
Speck nach Bedarf
Salz, Pfeffer, Zucker & Muskat

Also….
Das Grünzeugs hab ich in Streifen geschnitten und blanchiert. Den Speck, die Zwiebeln und die Knoblauchzehe in Wüfel geschnitzt.
Speck auslassen, Zwiebel und Knofi kurz darin anschwitzen.
Das blanchierte (und weniger voluminöse) Grünzeug im Topf versenkt.
Creme fraiche drüber, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Muska abschmecken…
UND?
Und es ist lecker!

So sieht es auf dem Probeteller aus!
Mir schmeckt es und ich hoffe jetzt, das ich noch eine Weile von dem Mangold was habe!

Gesunden Hunger wünsche ich allseits!