Dass ich Backwerke und Backwaren mag ist ja nun echt kein Geheimnis mehr. Und wenn mit wenig Aufwand viel Effekt erreicht werden kann, dann noch viel mehr. Trotzdem hab ich mich wochenlang davor gedrückt, den “kaum-Arbeit-aber-saulecker” Schokokuchen von La Perla, liebevoll Perlita genannt, zu machen. Jetzt weiss ich auch, warum.
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Und warum? Weil er saulecker ist und entsprechend schnell vom Teller verdunstet!
Man nehme also:

200 gr Mehl Typ 00 oder norm. 405
60 gr Kakao (circa 3 El)
180 gr Zucker ( wer es süßer mag nimmt 200)
2 Eier
100 ml Öl
200-230 ml Milch
1 P Backpulver
1 El Vanilleextrakt oder 1P vanillezucker
Puderzucker zum bestäuben

Und man nehme einen willigen Helfer, der sich bereit erklärt, das alles in einer Schüssel mittels Schneebesen durchzurühren, bis es klumpenfrei ist
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Ab in eine 24er Springform oder irgendwas adäquates. Gut gefettet natürlich. Und bei 180°C ne halbe Stunde (oder bis das in der Mitte reingepieckste Holzstäbchen ohne Teigreste rauskommt) in den Ofen
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Ich habe es versucht, ihn so weit abkühlen zu lassen, dass er sich aus der Form locken lässt, um ihn mit Puderzucker zu bestäuben
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Und danach gnadenlos mit dem Messer zu Leibe zu rücken
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Eigentlich wollt ich Vanille-Eis dazu haben. Hatte ich natürlich nicht. Also gabs Banausen-Sahne.
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Boah nee war das lecker. Innerhalb weniger Minuten war er nicht nur zusammengerührt, sondern auch zur Hälfte verputzt!
Dankeschön Perlita für den kaum-arbeit-aber-saulecker-Schokokuchen.
Warum blogge ich den jetzt? Damit ich mich bei Facebook nicht immer durch die Suche wühlen muss und ihn gegebenenfalls schnell wiederfinde. Ganz einfache Kiste das!