Mittags kommen ja öfter mal ausgehungerte Wesen aus der Schule nach Hause. Nicht immer, aber immer öfter. Und häufig kommt dann das gebrüll nach schnellem, leckerem und am liebsten warmen “Haben wir noch was zu essen?”
Da gibt es tatsächlich dann hin und wieder Ofenpfannkuchen bei uns. Warum? Weil sie vielseitig sind, sich immer unterschiedlich fertig machen lassen und vor Allem kaum Arbeit machen.
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Ich muss nicht an der Pfanne stehen und lauter einzelne Pfannkuchen ausbacken, sondern…
Der Reihe nach.

Für den Teig braucht es:

600 ml Milch
250 g Mehl
2 Eier
1 Prise Salz
1 EL Zucker
1 EL weiche Butter
Backpulver kann, muss aber nicht hineingegeben werden.

Ich bin von Natur aus faul und gebe alles in den Standmixer. Der darf das Rühren für mich übernehmen und es schwimmen dann auch keine Eistückchen oder Mehlklumpen im Teig. Sehr praktisch so ein Utensil!
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Dieses Mal hatte ich mich für die Apfel-Variante entschieden und habe 2 mittelgroße Äpfel gewürfelt.
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Der Teig steh während des Apfelwürfelns ein wenig und wird nochmal schnell durchgerührt, bevor er einfach in ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gekippt wird.
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Schnell die Apfelstücke wahllos in den Teig geworfen.
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Noch Zucker und Zimt drüber.
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Und bei 200 Grad in den Ofen!
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Vorsicht – ohne Belag beginnt der Ofenpfannkuchen ein Eigenleben zu führen und macht merkwürdige Dinge im Ofen:
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Irgendwie erinnert es ein wenig an die Entstehung der Mittelgebirge…
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Nach 20 bis 30 Minuten ist der Monsterpfannkuchen in der Regel fertig –
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Mit Belag dauert es etwas länger (logisch)

Er lässt sich ohne was drauf ganz einfach mit Zucker und Zimt bestreuen
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Rollen oder auch nicht
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Da nicht viel Zucker im Teig ist, lässt sich auch hervorragend eine herzhafte Variante draus stricken, so mit Käse und Schinken…
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Oder eben die Apfel-Zimt-Variante von heute:
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Noch schnell zerteilt
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und auf die Teller geworfen zur Raubtierfütterung…
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