Was will sie? Wölkchen-Ei? Ja! Es gibt so Tage, da ist mir nach Ei. Aber nicht nach Spiegelei, Rührei, Frühstücksei oder Omelette – aber trotzdem nach Ei. Und irgendwie bin ich über das “Egg in the Clouds” gestolpert und fand das ganze so toll. Das wollte ich essen. Und zwar schnell!
IMG_4693

Sicher ist es energietechnisch nicht sinnvoll, wegen einem Wölckchen-Ei den Ofen anzuwerfen. Aber ich hatte sowieso gerade Aufbackbrötchen drin. Und ansonsten habe ich für solche Fälle einen Mini-Ofen.

Die Zutaten für das Wölkchen-Ei sind sehr simpel gehalten.
IMG_4689

Ein Ei und das, was rein soll.

Bei mir belief es sich auf Schinkenwürfel und Paprikawürfel. Es geht aber auch geriebener Käse, Schnittlauch, Petersilie – was auch immer. Nur nicht zu viel. Bei zu viel Inhalt (vor allem kleingeschnittenem Gemüse) wird das Eiweiß matschig. Auch bei der recht geringen Garzeit.

Das Eiweiß wird mit etwas Salz zu Eischnee verwandelt. Wie Eischnee aussieht muss ich jetzt nicht zeigen? Gut!
Die Zutaten werden vorsichtig untergehoben und das ganze auf Backpapier gesetzt. Dann wird in der Mitte eine Kuhle für das Eigelb gemacht. Das muss nicht perfekt aussehen, Wolken tun das auch nicht. Das ist etwas, was diese Sache so interessant macht. Es sieht immer anders aus.
IMG_4690

Und ab damit für zwei bis drei Minuten in den 200 Grad heißen Ofen. Anschließend wird das Eigelb in die Mitte gesetzt
IMG_4691

Und das Wölkchen-Ei geht zurück in den Ofen bis der gewünschte Eigelb-Zustand erreicht ist. Bei mir waren es noch einmal drei Minuten.
IMG_4692

Dann durfte das Ei auf den Teller und sah sehr verführerisch aus.
IMG_4695

Kleiner Test…
IMG_4696

So wollte ich das haben.
Praktisch ist, dass ich mit dem fluffigen Eiweiß auch gleich das “Laufei” aufwischen kann.
IMG_4698

Geht schnell, macht optisch unheimlich was her und ist lecker! Guten Hunger 🙂

Das Wölckchen-Ei mögen übrigens auch Kinder – so erstaunlich das klingen mag.