Brot und Sättigungsbeilagen sind bei Low Carb ja doch relativ schnell erschöpft, sodass die Suche nach anderen Möglichkeiten immer wieder groß ist. Und ganz ehrlich – Blumenkohlbrot klingt auf deutsch irgendwie sehr suboptimal. Deswegen bleibt es beim “Cheesy Cauliflower Bread” beziehungsweise “überbackener Blumenkohl mal anders.
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Die Zutatenliste ist recht übersichtlich für die Beilage:

1 kleiner Blumenkohl
3 Eier
ca 250 g geriebener Käse
Gewürze nach Wahl

Wie? Das war es schon?
Ja, das war es schon!

Der Blumenkohl wird geputzt und in der Küchenmaschine zerkleinert. Danach in der Mikrowelle ca. fünf Minuten weich gegart.
Für die “Ich habe aber keine Mikrowelle-Fraktion” – den Blumenkohl in Röschen schneiden und in Salzwasser bissfest garen, abgießen, ausdünsten lassen und dann erst schreddern.

Und dann? Dann werden in der Zwischenzeit die Eier mit Gewürzen (wahlweise auch mit einer Knoblauchzehe) und ca 2/3 vom geriebenen Käse vermischt.
Dass der Blumenkohl nicht direkt in die Ei-Käse-Mischung kommt, erklärt sich von selbst, oder?
Also, den Blumenkohl wenigstens auf annähernd Körpertemperatur abkühlen lassen.
So, und dann können Ei-Käse und Blumenkohl schön vermatscht werden.

Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech patschen und zu einer x-veliebigen Form in ca. 1 cm Höhe formen.

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Das ganze geht dann für rund 25 Minuten bei 200 Graf in den Ofen.
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Tja, mein geriebener Käse ist eher verklumpter Schredderkäse – das kommt davon, wenn man nur Scheibenkäse im haus hat.
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Nochmal fünf bis zehn Minuten in den Ofen…
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und dann in beliebige Stücke teilen.
Natürlich ist es nicht wirklich mit Brot vergleichbar. Aber das ist ja irgendwo auch logisch.
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Bei uns gab es Rinderfilet dazu
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Und der Fleischsaft ließ sich wunderbar damit auftitschen. Kann man machen, das Cheesy Cauliflower Bread – oder überbackener Blumenkohl mal anders.