Herzhaftes Rum-Fort-Zucchini Brot

es war wieder einer der Tage: Kühlschrank auf: Schöne Schaizze! Kühlschrank wieder zu! Mist! Und nu? Aus jedem Hund ein Dorf im Kühlschrank und keinen Plan, was ich draus machen soll. Also erstmal pauschal: Rum-Fort-Irgendwas. Sprich alles, was rumflog und fort musste sollte rein. Und das ist draus geworden:

Zucchinibrot

So viel zu Rum-Fort, sag ich da nur.
Zutaten

Fleischwurst. Was weiß ich, was mich geritten hat, die zu kaufen. Sollte wohl ursprünglich mal aufs Brot für die Kids. Die im Netz rumgeisternde gefüllte Fleischwurst (mit Käse und dann mit Bacon umwickelt und im Ofen gegart) brauch ich hier gar nicht erst zu machen. Das gibt nur lange Gesichter und spätestens nach einer halben Stunde: Mami, ich hab Hunger!
Zucchini, Paprika, Zwiebel … Nunja – so richtig üppig ist das nun wirklich nicht.

Also hab ich mir das Zucchini-Ranch-Bread-Rezept gegriffen und als Basis für mein / unser Abendessen genutzt. Das wollte ich eh schon lange mal ausprobiert haben.

Für den Teig brauchte ich:
5 Eier
125 Gramm weiche (sehr weiche, fast geschmolzene) Butter
3/4 Tasse (85 Gramm) Kokosmehl *
eine mittelgroße Zucchini
1 Packung Backpulver
ca. 1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Senf
gemahlener Pfeffer
2 Teelöffel Essig
getrocknete Salatkräuter

Aber zuerst kam die Fleißarbeit, das Geschnibbel.
Ich habe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprika
1 Teil der Fleischwurst (rund 300 Gramm)
200 Gramm Käse

alles in Würfel geschnitten und gemischt.
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Die Zucchini geraspelt, okay, raspeln lassen. Natürlich war sie vorher abgewaschen. Nein, ich habe das Innere nicht rausgekratzt. Doch nicht bei dem kleinen teil. Das, was in der Mitte war, wollte vielleicht irgendwann mal Kerne werden, war aber nix.
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So. Und dann kam der Teig. Dafür hab ich die Zucchini erst mit den Eiern vermischt, die Butter mit untergemischt, Salz, Pfeffer ebenso. Dann kam das Kokosmehl hinein, Senf und Backpulver auch. Da Kokosmehl die unangenehme Eigenschaft hat, gerne zu verklumpen war ich froh, dass meine Küchenmaschine für mich rührt. Die Kräuter und den Essig hab ich erst zum Schluss eingerührt.
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Die Maschine durfte noch die vorher geschnibbelten Sachen in den Teig einrühren.
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Schön bunt, der Haufen da in meiner Silverwood Kuchenform *
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Den hab ich breit gestrichen und noch ein paar Sonnenblumenkerne dekorativ oben drauf gestreut.
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Dann werd mal was, Du Rum-Fort-Dingens. Und wehe wenn nich. Hab nämlich keine Alternative!
Das werden die nächsten 50 bis 60 Minuten im 180 Grad heißen Ofen wohl zeigen.

Noch ein paar Minuten stehen lassen, nachdem das Brot / das Ding die Stäbchenprobe bestanden hat.
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Dann kann es aus der Form befreit werden.
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Und in mahlzeittaugliche Stücke zerlegt werden.
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Klar dass es bei den Kids jetzt nicht die Mega-Jubelausbrüche hervorgerufen hat. Aber ich hab schon deutlich längere Gesichter am Tisch gesehen. Mir hat es geschmeckt. So! Und das Schöne ist, dass es auch kalt schmeckt und somit Lunch- / arbeits- und picknicktauglich ist.
Ich hätte ja nie gedacht, dass sich aus Zucchini Brot backen lässt!
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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

2 Gedanken zu „Herzhaftes Rum-Fort-Zucchini Brot

    • 14. Mai 2015 um 11:35
      Permalink

      Dann wünsch ich Dir guten Hunger, falls Du es ausprobierst. Schmeckt kalt fast noch besser, hab ich festgestellt.

      Antwort

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