Erdbeer-Scones

Ich gestehe, ich hab noch nie in meinem Leben Scones gebacken. Nur gegessen. Und das ist schon ewig her. Also war es tatsächlich komplettes Neuland für mich. Und deswegen hab ich mich in die Untiefen des www gestürzt und bin mit Erdbeer-Scones wieder aufgetaucht.
Erdbeerscones

Das Rezept hab ich bei der Suche nach „Erdbeer-Muffins“ gefunden. Warum nun „perfect strawberry scones“ unter Erdbeer-Muffins aufgetaucht sind, weiß der Himmel. Ist mir aber am Ende auch völlig egal. Es sah so lecker aus und ist mal was ganz anderes als die Erdbeerkuchen, die ich sonst gebacken habe.

Da sich auch die Zutatenliste in einem sehr übersichtlichen Rahmen hielt, hab ich mich ans Werk gemacht.
Das Rezept rief nach (sabofizierte Zutaten):
300 Gramm Mehl
2 Esslöffel Zucker
1 Tüte Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
das Mark von einer Vanilleschote oder 1/2 Teelöffel Vanille Extrakt *
125 Gramm Butter in Stückchen geschnitten
1 Tasse frische oder gefrorene Erdbeeren (eventuell in Stücke geschnitten)
2 Eier
100 ml Sahne

Für den Guss: Puderzucker und Sahne

Zuerst werden Mehl, Zucker, Salz, Backpulver und Butter in die Schüssel geworfen (okay, geht auch ohne Werfen)
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Eigentlich wollte ich das Ganze mit dem Teigpaddle rühren lassen, aber das hat irgendwie gar nicht funktioniert, also hab ich von Hand geknetet.
Es werden Krümel und das soll auch so sein.
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In die Krümel werden dann die Erdbeeren gegeben,
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um locker untergerührt zu werden.
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Die Eier werden mit der Sahne und Vanille verrührt und in einem Schwung in den Teig gegeben. Wieder lose verrühren, bis alles Mehl feucht ist.
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Tja. Entweder hab ich zu große Eier genommen oder meine Erdbeeren waren schon zu reif oder was auch immer. Den Teig kann ich jedenfalls nicht mehr leicht kneten sondern hab ihn gleich mehr oder weniger kreisrund mit rund 2 Zentimeter Höhe auf das Backpapier drapiert. Dann in 12 Stücke geteilt und versucht, die Stücke ein wenig auseinander zu ziehen.
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Ich dachte mir zu dem Zeitpunkt: Na toll, das geht doch garantiert in die Hose. Hab aber doch gegen meine erste Intention gekämpft und nicht alles in die Tonne gehauen, sondern bei 190 Grad in den ofen geschoben bis die Teile goldbraun waren. Das dauerte so gut 20 Minuten.
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Danach hab ich nochmal alle Teile getrennt und auseinander gezogen.
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Meinen kläglichen Puderzucker-Rest mit Sahne verrührt, bis es flüssig genug war.
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Und das Ganze über die Scones gekleckert.
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Man isst sie wohl am besten lauwarm. Ich habe (ich gestehe) auch einen schmalen Streifen probiert. Weil ich es wissen wollte, wie die schmecken. Sehr, sehr lecker!
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Über den Rest darf sich dann die restliche Familie hermachen. Mir reichte mein Probierteilchen.

Kleine Anmerkungen zum Rezept:

  • Die Zutaten müssen schnell verarbeitet werden ähnlich wie bei einem Mürbeteig.
  • Erscheint Euch der Teig zu weich, könnt ihr ihn auf eine sehr gut bemehlte Arbeitsfläche geben und noch ein wenig Mehl einarbeiten.
  • Mit bemehlten Händen lässt er sich besser formen.
  • Sind die Erdbeeren schon sehr reif (wie bei mir) könnt ihr sie vor dem Verarbeiten im Tiefkühler anfrieren, damit sie fester werden.
  • Um die Stücke besser abteilen zu können, könnt ihr den Teig nach dem Formen ebenfalls kurz anfrieren, damit er fester wird. Oder ihr lebt mit recht unterschiedlichen Stücken.

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

2 Gedanken zu „Erdbeer-Scones

  • 8. Juli 2015 um 21:28
    Permalink

    Wieso hast du es nicht im ganzen gebacken…wäre das nicht einfacher…oder musste das so sein…

    Antwort
    • 8. Juli 2015 um 22:30
      Permalink

      Naja … der Scone als Individuum ist halt ein gebackenes Einzelstück 🙂 Klar geht das auch, wenn man es hinterher zerschneidet – aber dann sieht es ja einem Kuchenstück ähnlicher. Muss man nicht verstehen – ist wie das Loch in der bagel 😀

      Antwort

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