neulich bin ich beim Blättern durch “Meine Familie und ich” auf ein Rezept gestoßen, welches mich irgendwie gereizt hat.
Allerdings habe ich es “sabofiziert” und somit muß ich das Original nicht wiederfinden.
Camembert im Blätterteig – klang einfach und lecker.

Man nehme (ich beziehe meine Rezepte fast immer auf 5 Personen – 2 Erwachsene, 3 Kinder. Also rechnet es notfalls um)
2 Packungen frischen Blätterteig aus der Kühltheke
5 Camemberts
1 Ei
1 Glas Wildpreiselbeeren

Den Blätterteig gekonnt aus der Packung befreien und ausrollen. Da er sein Backpapier gleich mitbringt, ist das ganze recht einfach.
Mit einem Messer oder Pizzaschneider den Blätterteig in 6 Teile teilen (4 große, 2 kleine) und die großen Teile mit 1/2 Camembert, die kleinen mit 1/4 Camembert belegen.

Nach den ersten Versuchen, optisch ansprechende Taschen zu machen, habe ich aufgegeben und die Camembert-Teile schlichtweg gut eingepackt. Sonst hätte ich den Blätterteig an allen möglichen Ecken aufgerissen – bäh, das hätte eine Sauerei gegeben.

Nun die Teile noch mit verquirltem Ei bestreichen und für ungefähr 20 Minuten im Ofen verschwinden lassen.

Danach sehen sie so aus:

Nun müßt ihr Euch noch einen schönen Klecks Preiselbeeren dazudenken, die wollten nämlich nicht auf’s Foto.
Das gute an dem Rezept: Man braucht keine Fritteuse wie für herkömmliche Backcamemberts und keinen Toast, denn die Sättigungsbeilage kommt ja gleich mit. Und es war echt lecker. Sogar die kleinen Mäkelköppe haben aufgegessen ohne zu murren. Nur die Preiselbeeren waren nicht bei jedem der Hit. Damit kann ich leben!
Ich muss dazusagen, Backcamembert (oder diese leckere Variante) ist die einzige Form, in der ich diese Art Käse überhaupt nur anrühre. Ansonsten kann man mich mit pelzigem Käse -von mir auch liebevoll Kuschelkäse genannt- jagen.