atomisiertes Gemüse

Nein, heute habe ich nichts gekochtes im Angebot. Wohl aber Vorbereitungen, damit es beim Kochen auch mal schneller geht. Brühe wird ja im Allgemeinen sehr häufig verwendet. Da ich mich vor einiger Zeit gefragt habe, ob es wirklich sein muss, das ich mir die gekörnte Brühe kaufe, bin ich mal durchs Netz gesurft und seitdem gibt es bei mir nur noch atomisiertes Gemüse.

Wie das?

 

Zutaten für Gemüsebrühe / atomisiertes Gemüse:

Karotten
Knollensellerie
Porree
Salz

jeweils zu gleichen Teilen

Nun, ich nehme

Karotten


Sellerie

und

Porree.

Das alles zu gleichen Teilen (so Pi mal Daumen). Die Sachen werden alle atomisiert – dafür eignen sich Standmixer, Küchenmaschine mit Mixer etc:

Und dann in einer großen Schüssel mit Salz (in meinem Falle je 1 kg Karotten / Sellerie / Porree / Salz) vermischt.

Und dann wird die Brühe (bzw Brühegrundlage) in Gläser gefüllt:

Da ich noch irgendwas für Weihnachten zum Verschenke brauchte, habe ich auf einige Gläser noch fix ein Etikett gezaubert:

Das Ganze hält im Kühlschrank mehrere Wochen / Monate (wenn es nicht vorher alle ist). Bei mir wird inzwischen so gut wie alles damit gewürzt. Außer Nudeln und Kartoffeln 😉
Eine normale Brühe mache ich damit mit 1 gehäuften Teelöffel auf 500 ml Wasser.
So weiß ich wenigstens, was drin ist und das ich keine Geschmacksverstärker im Essen habe.
Natürlich ist der Aufwand vorher schon ein wenig zeitraubend, da das Gemüse geschält, geschnitten und in der Küchenmaschine atomisiert werden muss. Aber hinterher greife ich auch blos zu einem Glas, schraube es auf und entnehme die entsprechende Menge.
Alles in Allem ist es auch günstiger als fertig gekaufte gekörnte Brühe (ich habe für alle Zutaten knapp 5 Euro bezahlt und es sind gut 4 kg Ergebnis) und mir schmeckt es besser.

Versucht es doch auch mal. Es muß ja nicht gleich so eine Mammut-Menge sein, mit einem Bund Suppengrün kann man ja einen Versuch wagen. Das wird nicht so viel und es tut nicht so weh, wenn man es wegwirft, weil es einem so gar nicht zusagt.

atomisiertes Gemüse

atomisiertes Gemüse

Zutaten

  • Karotten
  • Knollensellerie
  • Porree
  • Salz
  • jeweils zu gleichen Teilen

Zubereitung

  1. Alle Gemüsesorten putzen
  2. Gemüse in kleinere Stücke schneiden
  3. Mit dem Standmixer oder ähnlichem zerkleinern
  4. zerkleinertes Gemüsein einer großen Schüsse mit Salz mischen
  5. in Gläser füllen
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http://www.sabotagebuch.de/2011/12/17/atomisiertes-gemuse/

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
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Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

12 Gedanken zu „atomisiertes Gemüse

    • 17. Dezember 2011 um 16:50
      Permalink

      *gg* meine 😉 oder wie ein bekannter Fernsehkoch sagt „die genwood dripläjde“ 😉

      Antwort
  • 17. Dezember 2011 um 16:51
    Permalink

    Hehe ok, ich hab keine, dann greif ich weiter zu fertiger Gemüsebrühe *lach*

    Aber die Idee finde ich klasse.

    Antwort
    • 17. Dezember 2011 um 17:00
      Permalink

      Kannst auch kleinschnibbel (Heidenarbeit) oder raspeln (Vorsicht Finger) Moulinette, Pürrierstab – alles was das Gemüse irgendwie ganz klein macht. 😀 deswegen ja der Tipp mit dem Bund Suppengrün. Daran kann man so schön rumprobieren und das kostet ja i.d.R. grad mal nen Euro (Wenn das Bund 600 g hat, dann 200 g Salz dazu – so pi mal schätz)

      Antwort
  • 17. Dezember 2011 um 17:01
    Permalink

    Ich habe gestern gerade auf einem Blog gelesen das Gemüse im Ofen getrocknet wird und anschließend zu Pulver vermahlen. Davon habe ich meiner Mutti erzählt und sie sagte genau das was in deinem Post steht… was ich damit sagen will meine Omi hat das früher schon so gemacht.
    herzliche Grüße und ein schönes Adventswochenende

    Antwort
    • 17. Dezember 2011 um 17:11
      Permalink

      Das mit dem Trocknen hab ich auch mal versucht – das kostet mir aber zuviel Backofen-Energie und irgendwie waren einige Teile bei mir verbrannt , andere nicht – kurz gesagt: das war Mist 😉 Jetzt probier ich grad mal, ob sich so ein Glas auch einkochen lässt, damit vieleicht nicht so viel Platz im Kühlschrank flöten geht. Sollte das nix werden oder blöd schmecken, find ich es in dem Fall nicht so wild – ich hab ja noch genug 😉

      Antwort
  • 17. Dezember 2011 um 17:15
    Permalink

    Da stimme ich dir zu das habe ich gestern auch darunter geschrieben es ist einfach zu viel Energie die man dafür braucht. Ja viel Platz brauchst du schon wenn die Gläser alle in Kühlschrank kommen.
    Viel Glück 🙂
    VG zahnfeee

    Antwort
    • 17. Dezember 2011 um 17:20
      Permalink

      Ich wühl mich grad durch den dazugehörigen Fred beim chefk*** – die schreiben, es würde sich auch im Keller (so man hat) mehrere Monate halten. Hm – nix Keller 🙁

      Antwort
  • 17. Dezember 2011 um 18:26
    Permalink

    so – ein Glas eingekocht – sieht jetzt ganz schön blass aus. Mal gucken, ich glaub ich blockiere lieber den Kühlschrank.

    Antwort
  • 18. Dezember 2011 um 08:36
    Permalink

    Das ist seeehr gut, habe mir auf der berühmten T-Party den Zerkleinerer mit Schnur bestellt, und wenn ich den ab Januar habe, kanns ja damit zum Test losgehen.

    Antwort
    • 18. Dezember 2011 um 09:17
      Permalink

      Aber dann krieg ich ’ne Info wie es Dir gefällt, gell? Das mit dem Einkochen kannste knicken 😉

      Antwort

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