Mahlzeit -Inspiration beim Kochen

Sabines Blogparade Mahlzeit geht schon in die nächste Runde und auch dieses Mal ist das Thema wirklich gut gewählt.
Inspiration beim Kochen soll es diese Mal sein. Das gefällt mir, da kann ich genug zu schreiben.
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Auch wenn ich über das Thema „Inspiration beim Kochen“ sicherlich einfach so schreiben könnte, nehme ich mir die gestellten Fragen als Richtung.

Kocht ihr eure Mahlzeiten selber oder habt ihr einen Menschen, der das für euch erledigt (Partner, Mutti, Kantine)
Nee, das mach ich schon selber. Die Kids möchten alle immer mal irgendwie helfen. Gut, dann darf mal einer hier rühren, einer da beim Schnibbeln helfen, der andere dort kosten und sagen, ob noch was fehlt. Aber die Küche ist mein Revier und eigentlich lasse ich mir das Zepter dort auch eher ungern aus der Hand nehmen.
Es gibt tatsächlich Gelegenheiten, bei denen ich mit meiner Mutter zusammen in der Küche stehe. Dann gibt es aber auch meistens „traditionelle“ Gerichte wie Ente / Gans oder sowas. Und außerdem muss ja dazu erstmal meine Ma hier auflaufen und sich als Besuch angekündigt haben.
Ich koche fast täglich. Manchmal taue ich auch nur auf oder haue ein TK-Pizza auf den Tisch. Manchmal schaffe ich es sogar, an einem Tag so viel gekocht zu haben, dass es für 2 Tage reicht. Oder wir großen machen Resteverwertung und die Kinder kriegen etwas anderes. So wie gestern. Da hatte ich noch genau 2 Portionen Rippchen mit kartoffeln und Rotkohl über, die Kinder haben Wiener im Hotdogmantel bekommen. Ich stand also für den HotDog-Brötchen-Teig zumindest in der Küche.

Wo holt ihr euch eure Inspirationen, eure Ideen: Kochbücher, Kochshows, Internet?
Ich hole mir meine Inspirationen vorwiegend beim Kühlschrank und Tiefkühler aufmachen. Manchmal weiß ich dann spontan, was ich aus den Sachen so zusammenbrauen kann, manchmal wühle ich stundenlang auf einschlägigen Kochportalen. Manchmal mit, manchmal ohne Ergebnis. Und es gibt auch tatsächlich Gelegeneheiten, wo es „geplante Mahlzeiten“ gibt. Also Dinge, die von Anfang an so geplant sind und tatsächlich am Ende auch so aussehen, wie sie vorher hießen.
Kochshows sehe ich teilweise ganz gerne, nehme auch den einen oder anderen Ratschlag oder Vorschlag mit, aber ich gucke sie eher nicht aus Inspirationsgründen. Eher zur Unterhaltung.

Wie viele Kochbücher gibt es in euerem Haushalt? Habt ihr ein Lieblingskochbuch?
Ich weiß es nicht, wie viele Kochbüchr ich habe. Es dürften aber locker an die 50 Stück sein. Die meisten davon in einem Karton auf dem Boden. Ich finde Kochbücher eigentlich toll. Aber ich nutze sie eher selten, weil ich selten nach rezept koche. Beim Backen sieht das ganz anders aus. Aber ich habe tatsächlich mein Lieblingskochbuch und mein Lieblingsbackbuch in der Küche zu stehen.

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Wie man sehen kann, haben die Bücher ihre Daseinsberechtigung. Und sie haben schon bessere Zeiten gesehen. Das macht nichts, ich blättere immer wieder drin und die Leimung der Bücher war auch schon mal besser. Inzwischen würde ich sie eher als Blattsammlung denn als Bücher bezeichnen.
Beide hatte ich 1991 / 1992 schon mit in New York, weil uns angeraten wurde, ein heimisches Kochbuch mitzunehmen. Gasteltern würden sich ja sicherlich freuen, auch mal die Küche der AuPairs kennen zu lernen.
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Beide Bücher sind von 1979, aus dem Jahr, in dem ich eingeschult wurde (Himmel, ist das echt schon so lange her?)
Schön ist das Vorwort:

 

Mit vorliegendem Taschenbuch möchten wir Anfängern ein Lehrbuch und Kochkünstlern ein bewährtes Nachschlagewerk unserer Verlagsliteratur in einer neuen Reihe in die Hand geben. Die Rezepte wurden nach neuesten ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten überarbeitet und für 4 Personen berechnet. Die Zahlen neben der Rezeptüberschrift sagen etwas über den Kilojoulegehalt (in Klammern stehen die Kilokalorien) der Speisen aus. Das hat seinen Grund: Wir wollen nicht nur „gut“ kochen – sondern uns wirklich zweckmäßig und gesund ernähren. Vielseitige Tips am Anfang der Kapitel geben wertvolle Hinweise, die beim Einkauf der Lebensmittel, bei der Lagerung und bei der Zubereitung der Speisen unbedingt beachtet werden sollten.

 

Aber was soll ich sagen? Wenn ich mir anschaue, wo die Vorschläge zum Kochen so hingehen, dann liege ich mit meinen alten Schinken gar nicht so verkehrt. Erstens gibt es in den Büchern nur regionale und saisonale Zutaten, das exotischste sind schon Vanille und Muskat. Zweitens ist kein aufwendiges Schischi dabei und es wird nicht jedes Esen mit Wein abgelöscht.
Das ist übrigens eine Sache, die mich an den Kochsendungen und Rezepten im Netz tierisch nervt. Alle Welt gießt über alle Wein ins Essen. Hab ich noch nie gemacht und aus bekannten Gründen wird das auch nicht passieren.

Obwohl ich bei Jamie Oliver tatsächlich schon die eine oder andere Inspiration mitgenommen habe.

Nehmt ihr eure Hauptmahlzeit mittags oder abends zu euch?
Abends. Ich bin so aufgewachsen. Meine Eltern waren beide berufstätig und es gab abends die warme, gemeinsame Familienmahlzeit. Bei Familienfeiern sah das immer anders aus. Da gab es eben mittags warm, nachmittags Kaffee und abends Stulle mit Brot. Aber ich kann dem nichts abgewinnen.
So gibt es auch hier abends warm. Oder auch nicht. Ab und an rappelt es mich mal und ich mache „Mach’s Dir selber“ Essen. Entweder Käseplatten oder Wraps (die ich nicht als warme Mahlzeit bezeichnen würde) oder auch mal das, was wir normalerweise zum Familienfrühstück essen, nämlich alle möglichen AUfschnittsorten, die nett drapiert werden.

Kocht ihr aus gesundheitlichen Gründen oder weil ihr auf Diät seid, nach einem bestimmten Ernährungsplan?
Nope. Ich versuche, Kalorienbomben zu umgehen. Aber das geht nunmal nicht immer. Aber beim Backen lassen sich die Kalorien wenigstens hübsch verstecken 😉
fertig
So ein Butterkuchen hat auch gar keine, das ist alles nur Geschmack.

 

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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

8 Gedanken zu „Mahlzeit -Inspiration beim Kochen

  • 14. März 2013 um 12:04
    Permalink

    Butterkuchen hat keine Kalorien, das stimmt!
    Dieses Kochbuch von 1979 war damals wirklich der Renner, ich kenne es auch irgendwo her. Und sogar mit Kilo-Joule-Angabe! Sehr fortschrittlich! Obwohl sich KJ gegen KKal nie richtig hat durchsetzen können.
    LG
    Sabienes

    Antwort
  • 14. März 2013 um 12:10
    Permalink

    Puh – noch jemand der politisch unkorrekt hin und wieder zur TK-Pizza greift 🙂
    Seit meine Kinder groß sind und gerne auch mal Alkohol ganz direkt zu sich nehmen, koche ich auch ganz gerne mal mit Wein – manches schmeckt dabei ganz gut 🙂

    LG
    Tina

    Antwort
  • 14. März 2013 um 12:19
    Permalink

    Täte ich Alkohol ins Essen, könnte ich auch mit ner Schippe in den Garten gehen und mir mein eigenes Grab schaufeln. Aber das ist ja nicht Thema.
    Klar, TK-Pizza wird aufgepeppt (es gibt ja nie genau das, was ich haben will) und basta 🙂

    Antwort
  • 14. März 2013 um 17:04
    Permalink

    Hast du wieder mal sehr schön geschrieben,ich mag es wenn ich einen text klar und einfach lesen kann und dabei auch noch hin und wieder schmunzeln 🙂

    ich habe nur ein wirkliches kochbuch, aus der ausbildung aber dort schaue ich auc nur rein um mich zu vergewissern 🙂

    Auch hier kommen gelegentlich fertig pizzen auf den tisch. allerdings wieder nur bestimmte, sind halt anspruchsvoll *grins*

    werde dann mal meinen beitrag dazu schreiben und hoffen ausnahmsweise mal vor dienstag nacht fertig zu werden.

    Achja, zu dem Butterkuchen äußer ich mich mal nicht 😉 ( habe grade ein Blech in den Ofen geschoben, mein Mann wird dir danken )

    Antwort
  • 14. März 2013 um 17:34
    Permalink

    🙂 In dem Fall bin ich gerne Inspirationsquelle gewesen …
    Und ich freu mich auf Deinen Beitrag.

    Antwort
  • 15. März 2013 um 13:10
    Permalink

    Ah, deine alten Kochbücher haben ja Seltenheitswert, auf die musst du gut aufpassen, die haben Kultstatus! Ich mag so alte Kochbücher, meine Mama hat noch welche von meiner Oma, das sind so richtig klasse Bücher… und die Mengenangaben sind oft etwas eigenwillig!^^

    Mh, das stört mich auch, dass überall Wein drübergekippt wird, man schmeckt doch überhaupt keinen Unterschied, ob da jetzt Wein drinne ist, oder nicht, also kann ich den gleich weglassen, oder?

    Antwort
  • 15. März 2013 um 13:20
    Permalink

    Ich hatte mal ein altes Kochbuch in den Fingern, in dem ein ganzes Schwein in ??? Litern Wein und Wasser / Brühe gegart wurde. DAS waren Mengenangaben bei denen ich wirklich in Gelächter ausgebrochen bin.
    Früher hab ich den Wein lieber beim Kochen getrunken, statt ihn beizukippen 😉 Ich glaube auch nicht, dass es einen großen Unterschied macht. Und wenn es um die Säure geht – dann kann ich genauso gut Apfelsaft, Traubensaft oder Essig nehmen 😀

    Antwort
  • 20. März 2013 um 22:48
    Permalink

    Hallo Sandra,
    wir haben viel gemeinsam. Ich finde es gut, dass Du Deine Kinder in der Küche integrierst. So soll es sein.

    Zu den Kochbüchern kann ich nur sagen, dass ich die neuen Bücher nicht wirklich gut finde. Oftmals zu abgehoben, umständlich geschrieben und mit soviel Drumherum zugesetzt — ich möchte doch nur eine Mahlzeit zubereiten. …

    LG Timm

    Antwort

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