Bolognese aus dem Crockpot

Bolognese aus dem was? Na aus dem Crockpot, auch Crocky oder Slow-Cooker genannt.
Ich hab mir nämlich endlich einen gekauft, nachdem ich irgendwie monatelang immer wieder mal einen Gedanken dran verschwendet hatte und dann in den letzten Woche nur noch um die Geräte und Rezepte rundrum geschlichen bin.


Sieht aus wie Bolognese, riecht so, schmeckt auch so. Was soll ich sagen – es könnte sich bei der entstandenen Sauce tatsächlich um eine solche handeln.
Ob nun die Schreibweise Bolgnaise oder Bolognese – das ist sicherlich gehuppt wie hin und hergesprungen. Auf jeden Fall haben bei mir Pulver und Tüten nichts, aber auch gar nichts in der Sauce verloren und ich koche sie schon seit Jahren immer mehrere Stunden lang. Nur dass ich jetzt nicht mehr andauernd umrühren muss und der Herd nicht blockiert ist, weil der Crocky mit Strippe betrieben werden kann, also überall im Haus seinen Platz einnehmen könnte. Nun gut, er stand in der Küche, aber nicht auf dem Herd.

Also…
Zutatenliste für Bolognese aus dem 6,5 Liter Crockpot

1 Kilo Rindermett
1 Liter passierte Tomaten
1 große Dose Dosentomaten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen (das waren aber mal Zehen, alter Schwede, das waren eher Knobaluchfüße, so groß waren die – hab ich von meinem Onkel bekommen)
2 frische Lorbeerblätter (getrocknet würde es eins tun)
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 paar Salbeiblätter
Tomatenmark

Eigentlich noch Sellerie und Karotten, sowie Brühe, Pfeffer und Salz – ich hab aber mein atomisiertes Gemüse genommen, weil da Sellerie, Porree, Karotten und Salz drin sind.

Schwupps, Kräuter in den Topp, nur den Salbei hab ich vorher kleingeschnitten.

Zwiebeln und Knoblauch anbraten

Derweil dürfen sich die Tomatenanteile schonmal im Crocky versammeln

Hackfleisch mit den Zwiebeln anbraten,

Alles in den Slow-Cooker kippen, umrühren

Dann wurde der Crockpot zugedeckelt, angeschaltet und durfte auf LOW 7 Stunden vor sich hinblubbern. Klingt viel? Naja, zeitlich gesehen schon.
Allerdings verbraucht das Ding lange nicht so viel Strom wie mein Herd und deswegen ist er mir schon sympathisch.
Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern auch gut riechen lassen. Ich hab lediglich die Kräuterstrünke und Lorbeerblätter wieder rausgefischt

und anschließend aufgetischt:

Guten Hunger!

 

Bolognese aus dem Crockpot

Bolognese aus dem Crockpot

Zutaten

  • 1 Kilo Rindermett
  • 1 Liter passierte Tomaten
  • 1 große Dose Dosentomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 frische Lorbeerblätter (getrocknet würde es eins tun)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 paar Salbeiblätter
  • Tomatenmark

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch hacken und in Öl andünsten
  2. Hackfleisch mit den Zwiebeln anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen
  3. Tomaten, Gewürze und Kräuter in den Crocky geben
  4. krümelig angebratenes Hack zu den Tomaten geben
  5. im geschlossenen Crocky ca. 7 Stunden auf Low garen
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http://www.sabotagebuch.de/2013/09/01/bolognese-aus-dem-crockpot/

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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

9 Gedanken zu „Bolognese aus dem Crockpot

  • 1. September 2013 um 19:25
    Permalink

    Jaaa immer wieder lecker, ich glaub die kann ich nächste Woche auch mal wieder machen 🙂

    Und solche Gläser wie du hab ich hier auch stehen, schmeckt selbstgemacht doch immer noch am besten

    Antwort
  • 1. September 2013 um 19:28
    Permalink

    Meine Rede … ich bin jetzt grad erst vor kurzem „gekörnter Brühe“ ausgesetzt gewesen – das war nicht lecker. Bzw ich habs sofort rausgeschmeckt und es hat dem Geschmack nicht gut getan.
    Gutes Gelingen 😀

    Antwort
  • 2. September 2013 um 08:55
    Permalink

    Sieht sehr Miam miam aus – da bekommt man ja schon nach dem Frühstück hunger. Muss mir mal genauer anschaun was das für ein Gerät ist 😉

    Antwort
    • 2. September 2013 um 09:44
      Permalink

      🙂 Dann mal gutes schauen und gelingen

      Antwort
  • 3. September 2013 um 11:43
    Permalink

    Da bekommt man schon vom lesen hunger 😀
    Ich gehe jetzt los und kaufe mir schonmal die Zutaten, mal sehen ob ich das lecker gezaubert bekomme 😉

    Anne

    Antwort
  • 21. September 2013 um 18:55
    Permalink

    Mhmmm, das sieht aber lecker aus!

    Kochtütchen brauch man nicht wirklich in der Küche;-)

    Ich bin gespannt was als nächstes kommt und wieder einmal auf meiner Liste landet 😉

    Viele Grüße,

    Nicole

    Antwort
    • 21. September 2013 um 19:29
      Permalink

      Ist auch saulecker gewesen

      Antwort
  • 3. April 2014 um 22:40
    Permalink

    Ist leider zuviel Tomate drin.Das mag mein Mann nicht

    Antwort
    • 3. April 2014 um 22:57
      Permalink

      Original kommt auch deutlich mehr Brühe rein, aber bei uns hat sich die tomatige Version eingeschlichen.

      Antwort

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