Gejagte Spaghetti

Ich bin in den Streik getreten. Zwar nicht in den Koch- und auch nicht in den Backstreik, wohl aber in den Saucenstreik. Sapghetti mit Tomatensauce, Nudeln mit Käsesauce, Spaghetti Bolognese – boah nee. Ich kann keine Sauce mehr sehen. Echt nicht. Ich mag Nudeln nämlich am liebsten nicht schwimmend in irgendwelchen Saucen. Also hab ich mich durchgesetzt und gejagte Spaghetti gemacht.
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Dabei durfte wieder meine Gastrolux-Pfanne helfen. Weil die so schön groß ist und ich darin nachher später wenn alles durchgezogen ist und die Jungs vom Fußball zurück sind und überhaupt, das interessiert doch keinen, oder? Auf jeden Fall ist sie groß genug um darin das Abendessen ohne große Einsau-Aktion des Herdes warmzumachen.
Gebraucht hab ich dafür lediglich
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Spaghetti, Jagdwurst und eine ganz scheue Zwiebel, die nicht mit aufs Bild wollte. Feigling!
Tja – Nudeln kochen … sollte man meine, dass das jeder kann, aber Obacht – ich bin schon oft eines Besseren belehrt worden. Also: Nudeln nicht unbedingt nach Packungsanleitung, sondern nach Gefühl al dente kochen.
Irgendwie die Wurst in sowas wie Würfel oder Quader schneiden. Nicht zu groß auf jeden Fall.
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Erst die kleingewürfelte Zwiebel dünsten
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Jetzt weiß ich auch, warum die nicht aufs Bild wollte, die hatte Angst vor der riesengroßen Pfanne!
Und dann flog die Wurst rein.
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Eigentlich sollten die Wurstwürfel alle ein wenig braun sein, aber die Kochzeit der Nudeln hat mir ein wenig einen Strich durch meine Planung gemacht
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Also schnell noch ein wenig Nudelkochwasser und Butter in der Pfanne versenkt
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Nudeln draufgekippt
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Umgerührt
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und stehenlassen. Ich mag es ja lieber, wenn die Nudeln den Geschmack der Zutaten ein wenig annehmen. Außerdem wollt ich die Nudeln eventuell vielleicht mal sehen nachher noch knusprig braten. Mal schauen, wie es so um den Hunger der Meute bestellt ist.
Ja, da hätte jetzt auch noch Gemüse drangekonnt. So Paprika oder Möhren. Da hätte auch noch sonstwas – wie sagte unser Kanzlerkandidat so schön? „Hätte, hätte, Fahrradkette!“
Oder meine Eltern … (ich inzwischen übrigens auch, wenn ich wieder höre: Hätte ich einen Punkt mehr gehabt oder das und das anders geschrieben dann hätte ich … *aaaaahhhh* ) Hätt der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt!
In diesem Sinne – guten Hunger!

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

2 Gedanken zu „Gejagte Spaghetti

  • 15. November 2013 um 11:30
    Permalink

    Hallo Sabo, das ist doch mal ein megaeinfaches, leckeres Essen. Da kannst „hätte“ doch glatt vergessen.
    LG Conny

    Antwort
    • 15. November 2013 um 11:38
      Permalink

      Das „Hätte“ musste ich einbauen – das hör ich momentan ständig und musste es einfach loswerden 😀

      Antwort

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