Den Blutdruck im Blick

… muss ich schon länger haben. Seit bei mir vor ca. 3 Jahren Bluthochdruck diagnostiziert wurde. Und ich dachte immer, das ist was für alte Leute, die behäbig im Sessel sitzen und den ganzen Tag Tortekuchen und Eisbein schaufeln. Denkste Puppe. Medikamentös bin ich ganz gut eingestellt und regelmäßige Kontrollen gehören bei mir dazu. Wobei regelmäßig ja auch irgendwie ein sehr dehnbarer Begriff ist. Nunja, jetzt darf ich im Rahmen der „Blutdruck-Scouts“ das OMRON M500 einem längeren und ausgiebigen Test unterziehen.
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Heute kam das angekündigte Testgerät inklusive des Test-Leitfadens:
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Etwas irritiert war ich über den Aufkleber „60 Tage testen! Nicht zufrieden? Geld zurück!“ Denn das würde ja eigentlich den test erübrigen, dachte ich. Aber hierbei handelt es sich lt. Aussagen des Herstellers um eine zeitlich begrenzte Aktion für im Handel verfügbare Geräte. Nun gut. Es soll mich jetzt nicht weiter stören.
Ich werde das Gerät noch genauer vorstellen, möchte heute nur ein paar Informationen loswerden, die für den ersten Tag relevant sind.
Mein Vergleichsgerät ist ein inzwischen 5 Jahre altes Sanitas-Oberarm-Blutdruck-Messgerät.
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Das hat bisher gute Dienste geleistet, aber es gibt einige Dinge, die mich an dem Gerät stören, sodass der Test des OMRON M500 mir gerade recht kommt.

Logischerweise hab ich das Gerät erst einmal ausgepackt, gehört sich ja so.
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Und ich habe tatsächlich in die Bedienungsanleitung geschaut, weil auf der Umverpackung auf dem Display Datum und Uhrzeit zu sehen waren, die beim bloßen Einschalten nicht auftauchten. Zwar ist das Gerät an sich selbsterklärend (weitestgehend) aber wo und wie ich jetzt die uhrzeit einstelle? Ich hatte auch keine Lust, erst einmal sämtliche Knöpfe durch zu probieren, nur um wie bei der Weihnachtsbeleuchtung mit dem letzten Knöppel dann den richtigen zu erwischen.
Also: Datum und Uhrzeit eingestellt laut Bedienungsanweisung
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Und erstmal fix mit dem „alten“ Gerät den Blutdruck gemessen
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Geht so, oder? Also dafür, dass ich den ganzen Vormittag schon am rotieren war und meine 4 km gelaufen war… Übrigens habe ich bei dem SANITAS Datum und Uhrzeit nicht neu eingestellt, weil ich das schlichtweg verpeilt hatte nach dem letzten Batteriewechsel.

So, jetzt durfte das OMRON an die Reihe:
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Tja. Naja. Okay… ich hatte mich ja zwischenzeitlich auch etwas bewegt und so. Naja, aber im Prinzip sind die Werte fast identisch.

Was mir hierbei gleich positiv aufgefallen ist, ist erstens die Manschette, die schon „vorgeformt“ ist und somit nicht zu eng angelegt werden kann. AUßerdem pumpt das Omron im Vergleich zu meinem Sanitas nicht gleich auf 200 hoch und schnürt mir den Arm ab. Wie ich es hasse!

Durch Zufall habe ich auch gleich auf die Speicherfunktion gedrückt und meinen ersten Wert direkt gespeichert. Na gut, warum auch nicht.
Dazu die Information: Das Gerät kann 2 Profile anlegen und pro Profil 100 Werte speichern. Zusätzlich kann man sich seinen Wochenmittelwert anzeigen lassen.

Nachmittags war ich mit den Kindern Inline-Skaten
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und habe spaßeshalber hinterher auch noch mal den Blutdruck gemessen
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So richtig in Wallung bin ich nicht gekommen, wie mir scheint. Aber schön war es trotzdem.

Da im Test-Leitfaden steht, dass es hin und wieder „Aufgaben“ gibt, werde ich wohl das eine oder andere mal noch zum Berichten kommen.
Und in den nächsten Tagen, wenn das Gerät und ich uns richtig angefreundet haben, stelle ich es auch ausführlicher vor. Der heutige Überblick soll nur den ersten Eindruck wiedergeben.

sabolein

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Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

4 Gedanken zu „Den Blutdruck im Blick

  • 16. Juli 2014 um 23:34
    Permalink

    Oh, das wäre auch ein Test für mich gewesen. Ich hab seit den Schwangerschaften ein Gerät fürs Handgelenk, dem ich aber nicht wirklich vertraue. Und nun habe ich seit einigen Wochen einen höheren Blutdruck und werde gerade durchgecheckt. Ich bin gespannt, wie das ausgeht …

    LG
    Daggi

    Antwort
  • 16. Juli 2014 um 23:37
    Permalink

    Liebe Daggi,
    ich trau den Handgelenkdingern auch nicht weiter, als ich spucken kann. Ich bin mal gespannt – hab ja wirklich erstmal nur die sofort erkennbaren Funktionen durchgetestet heute – mal schauen.
    Drück Dir die Daumen, dass bei den tests alles gut verläuft

    Antwort
  • 3. August 2014 um 14:22
    Permalink

    Oh ja, dieses plötzliche Abschnüren dieser Geräte ist wirklich gemein.
    Wie läuft dein Test, Sandra? Übertrifft es Sanitas?

    Schöne Grüße
    Adrian

    Antwort
    • 3. August 2014 um 14:24
      Permalink

      Ich hab bislang nur ein, zwei negative Dinge gefunden. Sanitas war gut – Omron ist tatsächlich etwas besser.

      Antwort

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