Pfirsichsirup (Low Carb)

In meiner Obstschale tummelten sich ein paar Pfirsiche, die von den Kindern als „Schrumpelpfirsiche“ bezeichnet wurden. Entsprechend gering war die Lust des Nachwuchses, diese zu essen. Wegschmeissen? Nö! Dann lieber Pfirsichsirup draus machen und den für andere Gelegenheiten nutzen.
Pfirsichsirup

Ein wenig Klugschnack vorweg.
Pfirsiche werden überall anders mit den Nährwerten angegeben. Zwischen 8 und 10 Gramm Kohlenhydrate tummeln sich in den Nährwertangaben. So! Und damit ist ein Pfirsich ein Low Carb geeignetes Obst. Weitere botanische Ausführungen spare ich mir jetzt mal. Ich will ja schließlich kein Botanikfach eröffnen.

Aber lecker sind sie alle mal. Und wenn sie schon schrumpeln, muss ich sie noch lange nicht wegwerfen.
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In diesem Fall hab ich sie nur gewaschen, geviertelt und entkernt. Die nicht mehr so schönen Stellen flogen weg und der Rest landete im Topf. Darüber kam noch ca. 100 Gramm Xylit / Xylitol * dazu, weil die Pfirsiche ja zu Sirup werden sollten und der ist bekanntermaßen süß!
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Dann nur noch mit Wasser auffüllen, bis die Pfirsichstücke bedeckt sind.
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Jetzt kommt der Deckel drauf und die Pfirsichstücke können aufgekocht werden. Haben sie einmal gekocht, kann die Platte auch schon ausgeschaltet werden. Damit sich die Pelle löst und der Geschmack intensiver wird, hab ich den Topf einfach noch gut 20 Minuten auf der Herdplatte stehen lassen.
Danach ein- oder mehrmals umrühren und dann lassen sich die Schalen von den Pfirsichen rausfischen.
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Natürlich könnte ich die auch mit verarbeiten. Aber die machen immer so komische Stückchen nach dem Pürieren . Das Muss ja nicht unbedingt sein. Und das Pfirsichgedöns anschließend durch ein Sien zu jagen, dafür bin ich viel zu faul.
So sehen nackige Pfirsichstücke aus.
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Die habe ich kurzerhand in den Standmixer gekippt, natürlich inklusive der Flüssigkeit. Und durchpüriert / durchgemixt.
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So kein Standmixer vorhanden ist, kann man die gekochten Stücke auch im Topf mit dem Pürierstab bearbeiten und pürieren.
Jetzt muss der Pfirsichsirup nur noch in Flaschen umgefüllt werden, diese werden auch gleich verschlossen, damit die Verschlüsse beim Abkühlen – öhm, wie sagt man jetzt? vakuumverschlossen? Na auf jeden Fall sind die Flaschen dann hinterher dicht (sollten sie zumindest sein) und somit ist die Haltbarkeit verlängert. Wie beim Einkochen halt.
Pfirsichsirup

Und was macht man jetzt damit? Ganz viel lässt sich damit anstellen. Entweder Wasser aromatisieren, Pfirsich-Eistee draus machen, über Joghurt kippen, in Quark einrühren, für Eis verwenden oder oder oder.
Euch wird schon noch was einfallen. Vielleicht kann man damit auch die lustigen Chia-Samen aufquellen lassen? Das werde ich aber auf keinen Fall probieren. Ich mag aufgequollene Chias nicht. Aber das ist ja nur mein persönliches Problem 😉

Frisch gebrührter schwarzer Tee plus ein paar Eiswürfel
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plus kalter Pfirsichsirup = Pfirsich-Eistee
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Und falls Euch das Fruchtfleisch stört, könnt ihr das ganze ja sieben 😉

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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