Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Ich gebe es ja zu, dass es Beef Jerky Rezepte wie Sand am Meer gibt. Weil es für jeden Geschmack eine Marinade gibt. Ob nun süßlich, orientalisch, ordentlich scharf, fruchtig oder wie auch immer. Ich habe mich für eine ganz einfache Marinade entschieden und dachte mir, das könnte ich ja mal mit Euch teilen. Warum heißt das Zeug eigentlich Beef Jerky?

Wikipedia sagt zu Beef Jerky:

Beef Jerky ist ein Trockenfleisch der amerikanischen Küche aus mariniertem oder gesalzenem, in dünne Scheiben oder Streifen geschnittenem Rindfleisch (englisch: beef). Es wird üblicherweise ohne weitere Zubereitung als Imbiss gegessen und dient auch als Proviant. Wird anderes Fleisch als Rind verwendet, ist die Bezeichnung dafür Jerky.

Aha! Na gut, dann eben so.

Für meine einfache Variante habe ich Rinder-Minuten-Steaks genommen. Rinderrouladen waren nicht zu bekommen ohne eine Odyssee durch weitere Läden anzustreben. Da war es klar, dass es eben bei den Minutensteaks bleiben würde.

Zutaten:

ca. 1 kg dünn geschnittenes Rindfleisch (Roulade oder Minutensteaks eignen sich prima, man kann natürlich auch Filet nehmen … kann man machen…)
1/4 Tasse (ca. 55 ml) Worcestersauce
1/2 Tasse (rund 110 ml) Sojasauce
1/2 Teelöffel Knoblauch granuliert* (oder Zwiebelpulver – ich hatte Knoblauchpulver) kein (!) Knoblauchsalz
1 Teelöffel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
1 Teelöffel Salz (bei der Verwendung von Knoblauchsalz bitte kein zusätzliches Salz verwenden)
1/2 Teelöffel Liquid Hickory Smoke *

Aus den Zutaten (bis auf das Fleisch) habe ich eine Marinade zusammen gerührt. Die wird wirklich sehr dunkel und riecht sehr nach Knoblauch. Aber das ist ja auch gewollt.
Das Fleisch (Minutensteaks)
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

habe ich in Streifen von ca. 2 cm Breite geschnitten
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

und in der Marinade versenkt.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

eigentlich hatte ich vor, das Ganze in der Schüssel / Dose zu lassen nachdem ich die Marinade und das Fleisch vermischt hatte…
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Eigentlich … wenn im Kühlschrank nicht plötzlicher Platzmange geherrscht hätte. Deswegen kam wieder die übliche Marinier-Gefrierbeutel-Version zum Einsatz.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Das Fleisch hat gut 20 Stunden im Kühlschrank in der Marinade gelegen. Und da kann man dann auch mal sehen, wie viel Flüssigkeit Fleisch so aufnehmen kann.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Die Marinade war fast vollständig eingezogen. Die Reste habe ich mit Küchenkrepp abgetupft.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Und die Fleischstreifen gleichmäßig auf die Trays meiner Dörrte verteilt.

Ist ganz schön dunkel.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Ich konnte das Fleisch auf 5 von 5 Trays verteilen.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Da ich den letzten Tray auch noch nutzen wollte, habe ich einfach noch ein paar Tomaten dünn aufgeschnitten und auf dem letzten verteilt.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Jetzt durfte Dörrte nach Bedienungsanleitung bei 65 Grad das Beef Jerky und die Tomaten trocknen.
Nach gut 7 Stunden und mehrfachem Rotieren der Trays war das Fleisch so weit getrocknet wie ich es haben wollte.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Und es schmeckt auch so, wie ich es wollte.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Die Tomaten sind ebenfalls durchgetrocknet und jetzt leckere Tomatenchips.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Aufbewahrt wird das Beef Jerky bei mir in einem Schraubglas.
Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

 

Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

Zutaten

  • ca. 1 kg dünn geschnittenes Rindfleisch (Roulade oder Minutensteaks eignen sich prima, man kann natürlich auch Filet nehmen ... kann man machen...)
  • 1/4 Tasse (ca. 55 ml) Worcestersauce
  • 1/2 Tasse (rund 110 ml) Sojasauce
  • 1/2 Teelöffel Knoblauch granuliert (oder Zwiebelpulver - ich hatte Knoblauchpulver) kein (!) Knoblauchsalz
  • 1 Teelöffel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 1 Teelöffel Salz (bei der Verwendung von Knoblauchsalz bitte kein zusätzliches Salz verwenden)
  • 1/2 Teelöffel Liquid Hickory Smoke

Zubereitung

  1. Fleisch in ca. 2 cm breite Streifen schneidne
  2. aus den übrigen Zutaten eine Marinade herstellen
  3. Fleisch mit der Marinade vermischen
  4. im Kühlschrank mindestens über Nacht durchziehen lassen
  5. überschüssige Marinade vom Fleisch abtupfen
  6. Fleischstreifen auf den Trays des Dörrautomaten verteilen
  7. Laut Bedienungsanleitung zwischen 60 und 70 Grad trocknen
  8. dabei gegebenenfalls die Trays mehrfach rotieren um eine gleichmäßige Trocknung zu erreichen
  9. Auskühlen lassen und luftdicht verschlossen lagern
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http://www.sabotagebuch.de/2016/04/11/beef-jerky-aus-der-doerrte-low-carb-doerrautomat/

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Auf "sabo(tage)buch" schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.
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3 Gedanken zu „Beef Jerky aus der Dörrte (Low Carb, Dörrautomat)

  • 20. Juli 2016 um 21:53
    Permalink

    Hallo!
    Ich liebe Beef Jerky! Habe mir deshalb vor nem halben Jahr einen echt tollen Dörrautomaten aus dem Internet bestellt und bin damit seither sehr zufrieden. Der dörrt so sachte das alle Nährstoffe erhalten bleiben.
    liebe Grüße Rita

    Antwort
  • 19. Mai 2017 um 15:45
    Permalink

    Hallo,

    tolles Rezept und eine schöne Fotostrecke. Ich mache selber ab und an Trockenfleisch im Dörrgerät, obwohl ich es mir eigentlich für Apfelringe und anderes Dörrobst zugelegt hatte.
    Vielen Dank für die Dokumentation deiner Jerky-Herstellung – ähnelt meiner eigenen 🙂

    LG

    Florian

    Antwort
    • 19. Mai 2017 um 15:57
      Permalink

      Vielen Dank Florian 🙂

      Antwort

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