Simply Keto Triple Chocolate Cake – Copycat – (Low Carb / Keto)

Der Triple Chocolate Cake von Simply Keto lächelt mich seit Wochen, ach was sag ich, seit Monaten immer wieder an. Jetzt habe ich endlich mal Urlaub und Gelegenheit genutzt, und ihn nachgebacken. Außerdem haben sich Alex und Robert erst vor kurzem erbarmt und dem Druck der Masse stattgegeben und das Rezept auf ihrer Seite veröffentlicht.

Da ich leicht an den Zutaten rumgeschnitzt habe, hier nun meine Zutatenliste für den

Simply Keto Triple Chocolate Cake

Für den Tortenboden:

40 g Backkakaoamazon_logo
6 Eier
120g Xylitamazon_logo
etwas abgeriebene Tonkabohneamazon_logo oder Vanille-Extrakt
35g Mandelmehlamazon_logo
35g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

Für die Creme:

400g Sahne
4 Blatt Gelatine oder 1 Tüte gemahlene Gelatine (wird dann etwas schnittfester)
80g Puder Xylitamazon_logo
etwas abgeriebene Tonkabohneamazon_logo oder Vanille-Extrakt
100g konforme Schokolade

Für den Schokoguss :

150g Sahne
100g konforme Schokolade
20g Puder Xylitamazon_logo (nicht zwingend erforderlich, kommt auf den Kakaoanteil der Schokolade an)
optional: ein paar Chiliflocken (klingt komisch, schmeckt aber zu genial zu Schokolade)

Dann folge ich doch mal der Backanleitung von Simply Keto.

Bevor ich mich über die Zutaten hermache, muss ich meine 24er Springform rauskramen, die sich als 25er entpuppt. Wird schon gehen. Ein wenig Backpapier, damit mir der Kuchenboden nicht an der Springform festpappt, eine Waage und ne Schüssel. Das sollte erstmal reichen. Halt, meine kleine Kaffeemühle, damit ich Mandeln und Xylit mahlen kann fehlt noch.
Und den Ofen heize ich schon mal auf 180 Grad vor. Warum 180, wo doch im Originalrezept 175 Grad steht? Weil ich nur grobe Gradeinteilungen habe und sowieso davon ausgehe, dass mein Ofen bei der Einstellung 180 Grad maximal mit 175 daherkommt.
Zuerst werden also alle Zutaten für den Boden zusammengekramt. Und wie es bei den meisten Low Carb Backsachen üblich ist, müssen die trockenen Zutaten miteinander vermischt werden.
Stopp, denkst Du jetzt auch, dass da eine Zutat fehlt? Sowas wie Backpulver oder Natron? Stimmt, das könnte man vermuten. Aber nee, das muss so. Der Boden soll nämlich nicht lockerfluffig daherkommen, sondern eher in Richtung Brownie gehen.

So, alle trockenen Zutaten sind verrührt und mit den Eiern vermischt. Dann ab dafür in den Ofen, bis die Stäbchenprobe bestanden ist. Bei mir waren das 20 Minuten. Anschließend darf der Kuchenboden komplett auskühlen. Wie lange das dauert? keine Ahnung, das kommt auf die Umgebungstemperatur an. Bei mir stand er eine Stunde auf der Terrasse im Schatten, weil es da kälter war als in der Küche.

Wenn der Kuchen endlich kalt genug ist, geht es an die Creme.

Dafür werden 200 ml Sahne mit dem gemahlenen Xylit (und etwas Tonkabohne, weil ich die Mischung Kakao und Vanille / Tonkabohne toll finde) aufgeschlagen.

In der Zwischenzeit quillt meine Tüte Pudergelatine. Ich kann einfach nicht mit Blattgelatine umgehen, dafür bin ich anscheinend zu blond. Die Schokolade soll im Wasserbad schmelzen. Nunja, ich schmelze meine schon seit Langem in der Mikrowelle. Das geht also auch. Und anschließend werden die übrigen 200 ml Sahne mit der Schokolade zu einer cremigen Masse verrührt.

Nicht dass ihr denkt, dass es das gewesen ist. Nein, die Schoko-Sahne-Masse wird jetzt vorsichtig unter die geschlagene Sahne gehoben. Die Gelatine nach Packungsanweisung für kalte Massen erhitzt und anschließend unter Rühren zu der Schokosahne gegeben.

Jetzt kann die Schokosahne dann aber auch endlich auf dem ausgekühlten Tortenboden verteilt werden. Achja, ich besitze keinen Tortenring, deswegen findet der ganze Spaß weiterhin in der Springform statt.
Um anschließend wieder kaltgestellt zu werden. Dieses mal für mindestens eine Stunde im Kühlschrank.

Boah, ich hasse Warten!

Mindestens eine Stunde später kann ich mich endlich dem Schokoguss widmen. Eigentlich hätte ich die Sahne teilen müssen, um die Schokolade in 50 ml Sahne zu schmelzen. Ooops. Nunja, ich habe also die Schokolade in den kompletten 150 ml Sahne geschmolzen und ein paar Chiliflocken dazu gegeben. Ich mag halt einfach den kleinen Kick.

Nachdem die Schoko-Sahne-Mischung schön cremig gerührt war, konnte ich sie als krönenden Abschluss auf der Schokocreme verteilen und … Genau, den Triple Chocolate Cake noch einmal kalt stellen. Achja, der Schokoguss sollte nicht mehr dünnflüssig sein, sondern wirklich cremig. Sonst ist er zu warm und läuft sinnfrei breit oder schmilzt ganz und gar die Schokocreme an. Das will ja keiner.

Anschnitt des Triple Chocolate Cake:


 

Fragen?:

Xylit: Ja, darf und kann gegen Erytrit getauscht werden, entspricht dann auch eher den ketogenen Richtlinien (Xylit ist immer grenzwertig bei keto, geht aber bei Low Carb völlig in Ordnung)

Mandelmehl: Nein, sollte nicht komplett gegen gemahlene Mandeln getauscht werden, da sonst das Backergebnis verändert wird, der Teig viel fettiger ist, weniger Flüssigkeit aufnimmt und es einfach hineingehört.

gemahlene Mandeln: kann man sicherlich auch gegen andere gemahlene Nüsse tauschen (Haselnüsse oder Walnüsse) Ich habe aber keine Ahnung, wie das den Geschmack ändert.

konforme Schokolade: Ist Schokolade mit einem möglichst hohen Kakao-Anteil. Ich benutze Schokolade mit mindestens 80% bis 85% Kakaoanteil. Mehr wäre noch besser, aber an die komme ich selbst mit der Zugabe von Zuckeraustauschstoffen nicht ran. Da zieht es mir alles zusammen.

Kakao: Kann man sicherlich gegen Kakaofasern tauschen, was den Kohlenhydratanteil noch einmal senkt.

 

 

 

Simply Keto Triple Chocolate Cake – Copycat – (Low Carb / Keto)

Simply Keto Triple Chocolate Cake – Copycat – (Low Carb / Keto)

Zutaten

    Für den Tortenboden:
  • 40 g Backkakao
  • 6 Eier
  • 120g Xylit
  • etwas abgeriebene Tonkabohne oder Vanille-Extrakt
  • 35g Mandelmehl
  • 35g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
    Für die Creme:
  • 400g Sahne
  • 4 Blatt Gelatine oder 1 Tüte gemahlene Gelatine (wird dann etwas schnittfester)
  • 80g Puder Xylit
  • etwas abgeriebene Tonkabohne oder Vanille-Extrakt
  • 100g konforme Schokolade
    Für den Schokoguss :
  • 150g Sahne
  • 100g konforme Schokolade
  • 20g Puder Xylit (nicht zwingend erforderlich, kommt auf den Kakaoanteil der Schokolade an)
  • optional: ein paar Chiliflocken (klingt komisch, schmeckt aber zu genial zu Schokolade)

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen
    Boden
  1. Trockene Zutaten gut miteinander vermischen
  2. Eier nach und nach zu den trockenen Zutaten geben
  3. Springform mit Backpapier auslegen (oder fetten)
  4. Teig in die Springform füllen
  5. bei 180 Grad ca. 15 - 20 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!)
  6. komplett auskühlen lassen
    Creme
  1. Hälfte der Sahne mit Puderxylit steif schlagen
  2. Schokolade schmelzen und mit der anderen Hälfte der Sahne vermischen
  3. Gelatine nach Packungsanweisung für kalte Massen quellen lassen und erwärmen
  4. Schokosahne unter steifgeschlagene Sahne heben
  5. Gelatine unterrühren
  6. Schokocreme auf dem Kuchen verteilen (alternativ: Tortenring benutzen und Schokosahne verteilen)
  7. mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen
    Schokoguss
  1. Schokolade in 50 ml Sahne schmelzen
  2. restliche Sahne, ggf. Puderxylit und / oder Chiliflocken dazu rühren
  3. auf Raumtemperatur abkühlen lassen (sollte cremig sein)
  4. auf dem kalten Kuchen verteilen
  5. Kuchen erneut kalt stellen
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sabolein

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Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
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