Ja, im Kartoffelpuffer. Oder wahlweise Kartoffel-Karotten-Puffer. Also das Schnitzel, das seine Sättigungsbeilage angezogen hat und gleich mitbringt.
Sowas gibt’s. Und falls ihr Lust habt, es mal auszuprobieren, bekommt ihr von mir hier die “Bauanleitung”


Man nehme:
5 Schnitzel
2 Eier
10-12 Kartoffeln (je nach Größe)
2 Karotten
Käse zum Reiben (Menge nach Geschmack)
1 Zwiebel
1 – 2 Knoblauchzehen
etwas Mehl
Gewürze

Und los geht’s. Die Schnitzel in der Mitte durchschneiden und mit dem Handballen flachdrücken.
Kartoffeln schälen, reiben (ich hab sie fein gerieben, grob geht aber auch) und sehr gut ausdrücken. Am Besten die Möhren gleich mit schälen, reiben und ausdrücken.
Da ich ja zu den Menschen gehöre, die Zwiebeln extrem ungern schneiden, sind bei mir Zwiebeln, Knoblauch, Eier, Pfeffer, Salz im Mixer gelandet und waren danach schön fein atomisiert.
Das ganze auch noch zu den Kartoffel-Möhren-Raspeln dazu, Muskat drüberreiben und ordentlich verkneten. Jetzt erst den Käse reinreiben.

Die Schnitzelchen in Mehl wenden und auf einem Brett auslegen. Mit dem Löffel die Kartoffel-Karotten-Panade drauf verteilen, andrücken, umdrehen und das gleiche nochmal.

Ein wenig Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und schonmal den Ofen vorglühen.
Die Schnitzel von beiden Seiten jeweils 1-2 Minuten anbraten, damit die Panade schonmal etwas kompakter wird. Und dann auf ein Backblech verfrachten.

Eigentlich sollten sie nun nur ungefähr 30 Minuten bei (schätzungsweise) 150 °C in den Ofen. Da mein Mann allerdings irgendwie später von der Arbeit kam, waren sie 45 Min bei weniger Temperatur drin. Da waren sie auch okay, aber fingen schon an, langsam trocken zu werden 🙁

Dazu gab es Rahmgemüse und es war echt lecker!