Hackfleisch-Cordon-Bleu-Kartoffel-Karotten-Auflauf

nach ein paar recht ideenlosen Kochtagen war mir mal wieder ein wenig experimentell zumute.
Was macht man, wenn man sowas im Kühl- und Küchenschrank hat?

Genau, man macht im ersten Moment tierisch dicke Backen 😉
Und dann Gedanken. Aus den Gedanken und mit Hilfe von google und bekannten Rezepteseiten entwickelte sich dann eine Idee.
Und zwar der Hackfleisch-Cordon-Bleu-Kartoffel-Karotten-Auflauf
Man nehme also:
Kartoffeln (hab ich geschält, geschnitten und im Dampfgarbeutel vorgegart)
Karotten (Schälen und in Scheiben schneiden)
500 g gemischtes Hackfleisch
2 kleine oder 1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei (da bald Ostern ist, wird es ausgepustet)
Brötchenwürfel
Käse (wahlweise Scheiben oder am Stück zum Abschneiden)
Kochschinken
Sahne
1 Packung Schmelzkäse
1 Handvoll Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat

Und los geht’s. Brötchen einweichen und ordentlich ausdrücken. Ei auspusten und mit den Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprika unter Zuhilfenahme eines Pürrierstabs atomisieren (wer will, kann natürlich auch die Zwiebeln und den Knoblauch fein schnibbeln). Das ganze mit dem Hack zusammenmatschen. AUf der Arbeitsfläche Backpapier auslegen und mit Semmelbröseln bestreuen. Darauf die Hackmasse zu einem annähernd viereckigen Gebilde verstreichen und plattdrücken. Auf diese geometrisch anmutende Form den Schinken und Käse legen.

Nun mit gekonnter Eleganz (*hüstel*) das ganze in eine Rolle verwandeln und die Enden zusammendrücken, damit der Käse sich nicht aus dem Staub macht.
Dann in der Auflaufform parken:

An den freigebliebenen Rändern Karotten und Kartoffeln einschichten. Die Sahne mit dem Käse verrühren (ich hab das ganze in einer Schüssel in der Mikrowelle erwärmt, weil ich keinen Topf einsauen wollte), etwas Muskat reinreiben und über die Gemüsemischung gießen.

Mit Alufolie abgedeckt wandert das ganze nun für ungefähr 90 Minuten in den Ofen. Die Karotten und Kartoffeln habe ich nicht gewürzt, weil ich die Hoffnung hege, das der Hackbraten genug Würze abgibt. NAch 1 Stunde kommt die Folie runter, damit das ganze noch etwas Farbe nehmen kann.

Leider hatte ich wohl das falsche „Rausfischwerkzeug“ und so sind die Rollenstücke ein wenig verunfallt auf die Teller gekommen. Aber eins hat sich nicht ganz so zickig angestellt:

Uns hat es geschmeckt 🙂

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

8 Gedanken zu „Hackfleisch-Cordon-Bleu-Kartoffel-Karotten-Auflauf

  • 29. März 2011 um 12:29
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    Or wie lecker ist das denn *.*
    Da wird gleich einiges auf meinen Einkaufszettel landen, den Hackfleisch-Cordon-Bleu-Kartoffel-Karotten-Auflauf gibts dann morgen mittag 🙂

    lg Denise

    Antwort
    • 29. März 2011 um 12:45
      Permalink

      Dann wünsch ich Dir gutes gelingen 🙂 Uns hat’s gut geschmeckt und sooo viel Arbeit ist’s ja zum Glück nicht.
      Bei mir sollte endlich mal ne größere Auflaufform auf dem Einkaufszettel landen :O

      Antwort
  • 29. März 2011 um 20:46
    Permalink

    Nachdem Deine wickelklösse schon sehr sehr lecker waren, werde ich das eindeutig auch nachkochen…mir läuft gerade das wasser im Mund zusammen…..ich hab Huuuuuuuunger

    Antwort
    • 29. März 2011 um 21:03
      Permalink

      🙂 Na guten Hunger!

      Antwort
  • 30. März 2011 um 08:54
    Permalink

    Boah, ist das lecker, das werde ich auch mal versuchen. Da läuft einen ja echt das Wasser im Munde zusammen *yamyam*

    Liebe Grüsse
    momonicole

    Antwort
    • 2. April 2011 um 19:50
      Permalink

      Das ist völlig okay 🙂

      Antwort
  • 4. April 2011 um 10:14
    Permalink

    Mmmmmh, das sieht lecker aus. Das werde ich direkt nächste Woche nachkochen.

    Antwort

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