Was tun, wenn die Tage kürzer und dunkler werden?

Licht machen wäre doch mal eine Idee oder? Klar, schließlich will und soll man sich ja nicht die ganze Zeit die Augen verkorksen, die Knochen einrennen und über rumliegendes Spielzeug fallen.
Außerdem ist es mit Licht auch einfach mal gemütlicher als ohne. Und mit Licht, das am Ende aus der Steckdose kommt (jaja, ich weiß, nicht das Licht, sondern der Strom dafür) ist es auch ungefährlicher, als mit Kerzenbeleuchtung oder einer Fackel.

Die „normale Glühbirne“ hat ja nun seit einiger Zeit ausgedient. Schon steh ich wieder im Laden und mache dicke Backen, weil ich nicht weiß, welche Lampe ich jetzt kaufen soll. Gewinde? Hm, das normale halt, oder? Oder war es doch eine Halogenleuchte? Und wenn ja, wie hell muss die eigentlich sein?
Wie lange halten die Dinger eigentlich? Und warum gibt es da so viele unterschiedliche Preisklassen? Kann ich eine Billig-Leuchte nehmen oder sollte ich doch auf Markenware zurückgreifen?

Komisch oder? Warum stellt man sich ausgerechnet beim Licht und der Anschaffung von Leuchtmitteln ständig solche Fragen? Ganz einfach – die Lebensdauer ist nunmal begrenzt und nicht nur die schicke Lampe rundrum ist wichtig, sonder auch das, was am Ende leuchtet und dafür sorgt, dass es gemütlich und hell wird.
Eigentlich läuft am Ende alles auf simple Rechenbeispiele hinaus. Und da ich nicht so der Mathekünstler bin, hab ich mich mal bei aktuellen (Stand November 2012, bevor die Strompreise zum x-ten Mal erhöht werden sollen) Tabellen schlaugelesen:

EIne 40 Watt Haushaltsglühbirne kostet in der Anschaffung ca. € 1,15 und brennt mit 350 Lumen schlappe 900 Stunden. Dagegen eine 5 Watt LED-Diodenlampe: Anschaffungspreis: ca. 66,00 EUR
Haltbarkeit von 30.000 Stunden, Lichtleistung ca. 300 Lumen – okay, die mag vielleicht 50 Lumen „dunkler“ sein, brennt dafür aber auch mal satte 29.100 Stunden länger. Ganz schön viel länger, oder?
Wenn ich das auf den momentanen Strompreis umrechne, lieg ich bei 30.000 Stunden brennen lassen bei der Haushaltsdingbums bei gut 290 € und bei der LED Lampe bei 36 €. Und da frag ich mich doch ernsthaft besorgt: Was ist nun die größere Ersparnis? Wenn ich alle 38 Tage (angenommen, die Funzel brennt 24 Std am Tag) eine neue Glühbirne kaufe, oder einmal richtig satt investiere und dann aber auch mal fast 4 Jahre Ruhe habe. (Wie gesagt, vorausgesetzt, die Dinger brennen wirklich 24 Std am Tag / 7 Tage die Woche).

Klar, die Anschaffungspreise bei hochwertigen Leuchtmitteln sind nicht ganz ohne. Aber hey, wenn ich auf meine Stromrechnung schaue, wird mir regelmäßig übel. Und da passt dann auch dieser Satz, den ich vor kurzem gelesen habe hervorragend:

Mit steigendem Strompreis steigt die Differenz der Vergleichswerte natürlich noch. Unser Tipp : Umrüsten und Einsparung sofort nutzen.

Eine Diodenlampe kann bei 3 Stunden täglichem Betrieb (Durchschnitt Privathaushalte) etwa 27 Jahre lang halten.

Sie wird in dieser Zeit vollkommen wartungsfrei sein und der Einsatz erfolgt ohne Umbau und ohne Elektroinstallation.

Ja okay, weiß ich denn, ob ich in 27 Jahren hier noch wohne? Nein, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn ich mir eine teure Designerlampe an die Decke baumle, gehe ich auch nicht davon aus, dass die die nächsten 30 Jahre dort hängt. Oder teure Schuhe … sollen die für den Rest des Lebens sein?
Die Relationen verschieben sich manchmal schon ganz arg. Da wird auf die ständig steigenden Stromkosten geschimpft -und davon nehme ich mich nicht aus – aber trotzdem werden bei vielen Dingen keine Abstriche gemacht. Dabei könnte es ja so einfach sein.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich sicherlich auch hier im Haus auf Voll-LED umrüsten. Das wäre im Verbrauch wesentlich günstiger und schönes Licht macht es auch noch.

Jaaaaaa… das Thema Quecksilber in Energiesparlampen hab ich vergessen. Und auch dass Feuermachen normalerweise schneller geht, als die Energiesparfunzeln richtig leuchten.
Nee, hab ich nicht vergessen, hab ich nachgelesen:

Quecksilbergehalt

Unsere Leuchtmittel und Leuchten enthalten kein Quecksilber.

Da sie unter „Elektronik“ eingeordnet sind, sollten die Lampen nicht im Hausmüll verschwinden sondern dem Recycling zugeführt werden. Sie enthalten einige wertvolle Rohstoffe, die aufbereitet werden können.

Das Recycling der Leuchtmittel ist von qinio® geregelt und mit der WEEE Registrierung zertifiziert.

Und da es LED sind, müssen sie nicht vorgeglüht werden, brauchen keine Anlaufzeit und gehen genau so schnell an, wie jede andere, stinknormale Glühbirne auch.

Bei qinio kauft man übrigens direkt vom Hersteller! Da fallen Zwischenhändler etc weg. Keine Zwischenhändler, die daran verdienen und keine Einzelhändler, die nochmal xxx% aufschlagen. Einfach direkt vom Hersteller.
Vielleicht braucht ja der eine oder andere gerade ein neues Leuchtmittel?
Kontakt zu qinio geht außer über Facebook übrigens auch auf normalem Weg 😉 Es gibt tatsächlich Telefon und email!

Schaut doch selbst mal vorbei und macht Euch ein Bild vom Licht!

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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