Everything’s coming up roses

Ja, ich bin ein Achtziger-Kind und der Song „Everything’s coming up roses“ von „Black“ ist mir im Gedächtnis hängen geblieben. War ja auch schön! Und als ich meinen Apfelkuchen so zusammengeklöppelt hab, fiel mir das Lied wieder ein. Wieso nur?
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Kannst Du nicht mal einen normalen Apfelkuchen backen? So wie jeder andere auch? Doch, könnte ich. Will ich das? Nö!
Für den Boden habe ich einfach einen Mürbeteig gemacht aus
100 g Butter, 200 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 Türe Backpulver.
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Außerdem aus 1 Tüte Pudding plus 1 gehäuften TL Speisestärke und 500 ml Milch (plus Zucker natürlich) einen handelsüblichen aber festen Pudding gekocht
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Zusätzlich Äpfel aus dem Garten geholt (insgesamt habe ich glaub ich 5 oder 6 Äpfel gebraucht) Sorte? Keine Ahnung, lecker sind sie!
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Die Äpfel wurden entkernt, geschält, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten. Danach landeten sie im Zitronenwasser.
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Der Teig durfte sich an die Pie-Form anpassen
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und bekam eine leckere Puddingfüllung
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Da sich Apfelscheiben nur schwer aufwickeln lassen, mussten sie vor dem Rosen-Formen erst einmal in die Mikrowelle. Bei mir wanderte der Teller mit den Scheiben für 2 Minuten in selbige, dann waren sie wabbelig genug um sich rollen zu lassen.
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Rosen formen. Wer ist eigentlich auf diese völlig bekloppte Idee gekommen?
Oh Man! Das hat echt gedauert.
Zuerst wird eine Scheibe zusammengerollt und in den Pudding gesteckt
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Dann die nächste rundrum
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Und noch ein und noch ein und so weiter, bis es aussieht, wie eine Rose
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Und dann kommt die nächste Rose
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Und noch mehr, bis die Form aussieht wie ein Strauß Rosen
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Noch Zucker und Zimt drauf
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Und bei 180 Grad in den Ofen, bis der Rand braun ist…
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Schick, oder??
Leider muss dieser Kuchen auch wieder komplett durchkühlen, bis er gegessen werden kann.
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Es ist eine elende Fummelarbeit. Sieht aber irgendwie sehr schön aus. Und schmeckt… wie ein Apfelkuchen.
„Everything’s coming up Roses“ in diesem Fall fürs Auge und wenn ich die Musik anmache auch für die Ohren. Und dann als Rosenkuchenstücke auch für den Gaumen und das Bäuchlein!

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

2 Gedanken zu „Everything’s coming up roses

  • 23. September 2014 um 19:42
    Permalink

    Der sieht klasse aus! Wenn ich den mal essen möchte lade ich mich bei Dir ein 🙂

    Antwort
  • 23. September 2014 um 20:00
    Permalink

    🙂 Joah, die Bastelei ist echt was für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat. Aber so schick fürs Auge 🙂

    Antwort

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