Zwiebelringe kennt fast jeder. Aber es gibt auch noch die optisch völlig geniale andere Form – die Bloomin’ Onion. Allerdings wird das Original frittiert – und danach war mir aus unterschiedlichen Gründen nicht. Also Pinterest angeschmissen und fündig geworden – es gibt die Leichte Variante – die baked Bloomin’ Onion. Nur gut, dass ich eh noch 2 Gemüsezwiebeln im Schrank hatte.
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Damit das ganze nicht so trocken wird, gab es bei uns gemischten Salat (mit reichlich Sylter Dressing), Chicken Wings & Drums und den obligaten Dip für die Zwiebel dazu
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Wie nun machen?
Für den Dip habe ich 1 Becher Schmand, 2 EL Mayo, 2 EL Ketchup, 2 TL Sahnemeerrettich, Salz, Pfeffer, Cumin und Salatkräuter verrührt und eine Weile im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Zwiebel muss ja paniert werden, also ran an das Rezept. Im Original steht Panko (japanisches Weißbrot) – das hatte ich nicht, ich habe es mit stinknormalen Semmelbröseln ersetzt. Die kommen in eine große Schüssel. Groß genug, dass die Zwiebel drin Platz hat und man sich noch etwas rundrum arbeiten kann, ohne die ganze Arbeitsplatte einzusauen.

Für die Ei-Milch-Mischung und das gewürzte Mehl eignen sich 1-Kilo-Kartoffel- oder Krautsalat-Behälter. Die sind so schön praktisch.

Ei-Milch-Mischung ist ganz einfach – 2 Eier und ca 150 ml Milch ordentlich verrühren.

Für das gewürzte Mehl hab ich 1 Tasse Mehl (ca 150 g) mit Cumin, Paprika, Pfeffer, Salz und ein paar Chiliflocken nach Gusto gemischt.

Die Zwiebeln werden an der Wurzel NICHT abgeschnitten. Nur gerade geschnitten, damit sie nicht umfallen.
An der Spitze wird ca 1 cm abgeschnitten und die Bolle gepellt.
Jetzt sollen eigentlich Einschnitte so und so und da und dort erfolgen. Faxn. Ich hab mir meinen Apfelzerteiler genommen und bis ca 1,5 cm oberhalb des Wurzelansatzes runtergeschnitten.
Vorsichtig die einzelnen Zwiebel”Blütenblätter” auseinanderzupfen und im Mehl parken. Gut bemehlen, auch zwischen den Blütenblättern.
Das überflüssige Mehl abschütteln und schwupp in die Ei-Milch-Mischung geben. Hier auch wieder darauf achten, dass die Mischung überall landet.
Danach kommt – wie bei jeder Panierstrecke- die Bröselabteilung.
Genau! Auch hier muss überall – zwischen die Blütenblätter- Paniermehl.

Dann hab ich die Zwiebeln auf ein Blech / Abtropf-Grillschale gesetzt und gut 40 Minuten bei 220 Grad im Ofen gehabt.

Oh, bevor ich es vergesse – in die Mitte der Zwiebel hab ich eine Butterflocke gesetzt und den Rest mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufelt – sonst hat man am Ende ja nur so pupstrockene gebackene Panierung. Bäh nee. So ein wenig Fett muss schon dran.

Ich muss aber dazu sagen, dass im Ofen auch die Wings & Drums waren und das Blech den Zwiebeln etwas Schutz gegeben hat, damit sie nicht verbrennen.

Im Originalrezept steht, dass sie 45 Minuten bei 190 Grad backen. Kommt also hin.
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War wirklich lecker – auch wenn es nicht unbedingt jedem Kind schmeckt. Aber das ist abzusehen.
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