Kohlrabi-Steckrüben-Salat Low Carb

Frühling uns Sommer sind nun einmal die klassischen Salat-Jahreszeiten. Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen Beilagensalaten a la gemischtem Salat oder sowas. Und da dachte ich mir, ich beteilige mich auch mal am „Salatewahn“ mit einem Kohlrabi-Steckrüben-Salat.
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Schön wa? So mit Blümchen!

Wenn man nach „Low Carb Salaten“ fragt, kommt ja echt häufig sowas wie „Falscher Kartoffelsalat“. Find ich Kappes. Warum soll ich „Falscher Kartoffelsalat“ sagen, wenn ich doch weiß, dass höchstens mal die enthaltenen Gemüsesorten im Supermarkt neben den Kartoffeln gelegen haben? So’n Quatsch. Das ist ein Kohlrabi-Steckrüben-Salat – oder ein Steckrüben-Kohlrabi-Salat. Fertig aus! Genauso blödsinnig find ich „vegetarischen Schinken“ Zeig mir mal die Pflanze, die einen Hintern hat, aus dem man Schinken machen kann! Quatsch, echt.

Also brauche ich für meinen Salat:
Kohlrabi (achwas!)
Steckrübe (so ein Zufall!)
Zwiebel
Saure Gurken
gekochte Eier
Speck
für die Farbe bissi Möhre
Mayo
Schmand
Gewürze

Einfach, oder?
Los dann also, ran an die Messer und Gemüse geputzt.
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Schööön in Würfel schneiden. Ich mag lieber Würfelsalat.
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Und weil Steckrüben und Kohlrabi von Hause aus irgendwie recht blass sind, kommen halt noch ein paar Möhrenwürfelchen dazu.
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Die drei Gemüse hab ich nacheinander (wegen der unterschiedlichen Garzeiten) in den selben Topf gegeben. Also erst die Steckrüben, als die so halbgar waren, kamen die Kohlrabiwürfel drauf und kurz vor dem Abgießen die Karotten. Ich saue doch nicht 3 unterschiedliche Töpfe ein. Son Quatsch!
Die dürfen jetzt erstmal ausdampfen.
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Hab ich erwähnt, dass die Gemüse in Salzwasser bissfest gekocht werden? Nee? Dann jetzt! Also: Die Gemüsewürfel werden in Salzwasser bissfest gekocht.

Was kommt als nächstes? Richtig, das Dressing.
Ach nein – in dem Topf in dem das Gemüse kocht können auch gleich noch ein paar Eier hartgekocht werden. Das stört weder das Gemüse noch die Eier, wenn sie alle in einem Topp sind. Und es spart sowohl Topf als auch Energie. Praktisch, oder? Das Salzwasser juckt die Eierschalen auch herzlich wenig!

Oh, und Speck hab ich auch noch geschnibbelt
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und ausgelassen (das mach ich aus Faulheitsgründen in der Mikrowelle. Dann ist der Herd nicht so dreckig!

Jetzt aber das Dressing.
Mayo (hab ich selber gemacht, daher keine genaue Mengenangabe) aber so rund 300 Gramm (?)
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Hab ich mit 1 Becher Schmand (Joghurt wäre auch gegangen – hab ich aber nicht im Kühlschrank gehabt) mit etwas Dingens – Gurkenwasser- verrührt, das Fett vom ausgelassenen Speck mit dran und dann erst mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.

Noch ein paar Saure Gurken geschnibbelt
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Und wo ich ihn doch bunt haben wollte, durfte eine lila Zwiebel dran glauben,
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Ich habe sie mit dem Messer ermördert.
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Die Eier einmal längs und einmal quer durch den Eierschneider gejagt.
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Und dann alles vermischen. Sieht in der Schüssel ja nun wirklich unspektakulär aus.
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Aber mit einer Fetadelle und ein paar Blümchen hat es was! Und das Wichtigste: Es schmeckt. Und man muss den Kohlrabi-Steckrüben-Salat echt nicht unter „Falscher Kartoffelsalat“ verkaufen. Tut nicht Not!
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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

5 Gedanken zu „Kohlrabi-Steckrüben-Salat Low Carb

  • 27. April 2015 um 16:57
    Permalink

    Schaut sehr schmackhaft aus – ich stehe ja auf Blümchen :)hast du toll gemacht. Liebe Grüße, Madlen

    Antwort
    • 27. April 2015 um 20:04
      Permalink

      Dankeschön Madlen 🙂

      Antwort
  • 11. Dezember 2015 um 15:34
    Permalink

    Ich würde es sogar ohne Blümchen nehmen, ich finde das sieht ganz schön lecker aus!
    Kommt auf meine Liste. Danke für’s Rezept! Liebe Grüße…

    Antwort
    • 11. Dezember 2015 um 15:36
      Permalink

      Immer gerne doch Tanja 🙂
      Ich war hier auch die Einzige, die die Blümkes gegessen hatte.. hmpf. Komisches Volk.
      Liebe Grüße

      Antwort
      • 11. Dezember 2015 um 15:42
        Permalink

        Die sind wahrscheinlich bitter …. und das ist nicht so Juppie! 🙂

        Antwort

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