Vildea EasyWring & Clean TURBO im Test (Produktreview)

Ich darf den Vildea EasyWring & Clean TURBO im Rahmen eines Produkttests über die Plattform mytest ausgiebig unter die Lupe nehmen, strapazieren und meinen Senf dazu abgeben. Wie es sich für einen richtigen Prosukttest gehört halt.

Natürlich bekommt ihr von mir nicht einfach nur ein paar Fakten ausgehustet und kopiert und zwei, drei Sätze als abschließendes Fazit druntergekritzelt. Das ist nicht mein Stil und das werde ich auch weiterhin nicht machen. Ich bin da eher diejenige, die sich zu einem ausgiebigen Wortschwall hinreißen lässt und Romane schreibt.

Gestartet wird jedoch auch bei mir mit Fakten.

Vileda EasyWring & Clean TURBOamazon_logo

Produktbeschreibung des Herstellers:

Inhalt: 1 Turbo EasyWring & Clean Wischmop mit 3-teiligem Teleskopstiel, 2in1 Microfaser-Bezug, 1 Easy Wring & Clean Eimer mit PowerSchleuder und Ausgussöffnung.
Jetzt neu! 2in1 Wischkopf mit patentiertem Faser-Mix zur Reinigung aller Böden.
Weiße Microfaser für hohe Reinigungsleistung, rote Kraftfasern für hervorragende Partikelaufname.
Einzigartige Dreiecks-Form der Wischerplatte für bessere Erreichbarkeit von Ecken.
Eimer mit Powerschleuder für optimale Bestimmung der Feuchte – Auswringen ohne Bücken und nasse Hände.

Hersteller: Vileda
Preis beim Hersteller (Stand Januar 2017) 54,99 € 38,00 €
Lieferumfang: 1 Turbo EasyWring & Clean Wischmop mit 3-teiligem Teleskopstiel, 2in1 Microfaser-Bezug, 1 Easy Wring & Clean Eimer mit PowerSchleuder und Ausgussöffnung

Ein wenig Rundrum

Geliefert wurde mir das Paket zügig und ohne Beschädigungen im Originalkarton.

Beim Auspacken das übliche Phänomen: Mein Kater mag Kartons und ist der Meinung, dass alle Kartons nur für ihn sind.

Tja, dann stand ich da mit meinen Einzelteilen:

Ganz ehrlich? Eine Anleitung zum Zusammenbau brauchte ich nicht wirklich. Die paar teile habe ich auch ohne Bedienungsanleitung zusammen beziehungsweise auseinander bekommen. Den Teleskopstiel vom Vildea EasyWring & Clean TURBO verlängert man so, wie man einen Teleskopstiel halt verlängert. Man schraubt ein wenig und zieht. Nur das Festdrehen sollte man nicht vergessen, sonst verkürzt sich biim ersten Wischen der Stiel wie von Zauberhand. An das Stielende wird noch ein kleiner Penökel befestigt, der sich dreht. Praktisch, denn beim Turbowringen (was ein Wort) dreht sich ja „der Gerät“ und wenn ich nur den Penökel festhalten muss, ist das praktisch. Der Mikrofaserbezug wird nur an die Wischplatte angedrückt und dann kann es eigentlich schon losgehen.

Die Anwendung:

Was für ein Wunder – es muss Wasser bis zur MAX-Markierung in den Eimer gefüllt werden und je nach Lust und Laune Reinigungsmittel hinzu gegeben werden. Der Wischmop wird eingetaucht, anschließend in das Schleuderkörbchen gesteckt und mit einem beherzten Tritt auf das Pedal wird der Korb in Rotation versetzt. Hierbei wird der Wischmop geschleudert und je nach Häufigkeit der Pedalbetätigung kann ich zwischen ziemlich nass bis fast trocken wählen. Der Wasserstand im Eimer sollte nicht über die Max-Begrenzung hinausgehen, weil sonst der Mop beim Schleudern im Wasser hängt und das Wasser beim Tragen aus der Ausgussöffnung rausschwappen kann.

Das Wischen:

Anfangs habe ich gedacht, ich schiebe den Dreck und die Katzenhaare nur auf dem Boden hin und her, weil ich nicht wie gewohnt ein „Häufchen“ vor mir hergeschoben habe. Bislang war ich ein „Flachwischer“ – entweder ich habe einen ganz normalen Schrubber oder ein anderes Wischersystem verwendet und damit konnte ich die Katzenhaare und Wollmäuse ganz praktisch vor mir her wischen und zu einer „Sammelstelle“ befördern. Das ist jetzt anders. Der Vildea EasyWring & Clean TURBO „sammelt“ mit der richtigen Wischtechnik die Haare und Krümel zwischen den einzelnen Fasern ein und sie landen anschließend im Eimer. Meine bisherige Wischtechnik musste ich zwar ein wenig anpassen, aber nach fast zwei Wochen täglichen Wischens haben wir uns aneinander gewöhnt und kommen miteinander klar.

Kritikpunkte:

In etlichen Rezensionen habe ich gelesen, dass der Stiel zu kurz wäre. Das kann ich nicht in vollem Umfang bestätigen, denn er ist genau so lang wie ein herkömmlicher Besenstiel.

Ich bin beim Wischen nur immer geneigt, mit einem Finger in das Loch am Stielende zu greifen. Ich hab mir so schon ein paar Mal den Finger verdreht. Dafür könnte der Stiel länger sein, dann würde ich dort nicht hinein geraten. Aber ich kann auch einfach ein wenig aufpassen. Für meine Körpergröße von 173 cm passt die maximale Stiellänge also.

Zu lesen war auch öfter, dass die Fasern des Wischbezugs nach dem Waschen nicht mehr blütenweiss sind. Ja, das kann ich bestätigen.

Aber das stört mich so überhaupt nicht. Auch nicht, dass die kürzeren, inneren Fasern grauer sind als die langen.

Es ist ein Alltags- und Reinigungsgegenstand und entsprechend hat er auch Gebrauchsspuren. Von mir aus hätten die Fasern auch lila, grün oder schlüpferblau sein können. Solange sie nicht schwarz oder anthrazit daherkommen und ich nicht sehe, wie dreckig sie sind, ist alles gut. Normale Scheuerlappen bleiben auch nicht reinweiß wenn man sie benutzt.
Der Mikrofaserbezug vom Vildea EasyWring & Clean TURBO kann in der Waschmaschine bei bis zu 60 Grad mitgewaschen werden. Beim ersten Mal muss ich zugeben, dass die komplette Wäsche nach eingeschlafenen Füßen stank und ich sie noch einmal waschen musste. Hätte ich auch vorher drauf kommen können, weil die meisten Lappen etc. mit irgendwas imprägniert sind. Nunja, das kommt ja nicht so häufig vor.

Allerdings muss ich sagen, dass es praktisch wäre, wenn statt nur einem Mikrofaserbezug ZWEI statt nur einer im Starterset wären. Ich werfe nicht täglich die Waschmaschine an, nur um den Bezug zu waschen. Zwei Mal wischen (ich rede von 150 – 160 Quadratmetern) ist gerade noch vertretbar, aber öfter möchte ich mit dem selben Bezug nicht wischen. Das empfinde ich als eklig und hätte immer Kopfkino, dass ich den Dreck aus den fasern großzügig wieder über den Boden verteile. Jetzt wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als zusätzliche Bezüge zu kaufen. Wie praktisch, dass es die im Doppelpackamazon_logo gibt.

Wo ich bei „zwei Mal mit dem selben Bezug wischen“ bin.

Es ist praktisch, dass ich den Stiel am Eimergriff festklippen kann.

Es ist nur blöd, dass dann der Bezug im Eimer hängt und dort nicht richtig trocknen würde. Denn wenn ich den Stiel umdrehe, passt es nicht mehr.

Also muss ich den Wischer so abstellen, dass er verkehrt herum steht, damit er trocknen kann. Irgendwo angelehnt. Sonst müffelt nämlich am nächsten Tag der Bezug. Brrrr. Das ist eklig.

Fazit:

Ich bin zufrieden mit dem Vileda EasyWring & Clean TURBO. Er spart mir zwar keine Zeit, weil ich im Laufe der Jahre eine effiziente Wischroutine entwickelt habe, die zeittechnisch effektiv ist. Aber ich bekomme keine nassen Finger mehr beim Wischen, was mir wirklich gut gefällt. So kann ich auch mal eben den Wischer abstellen und an die Tür gehen (es klingelt ja grundsätzlich dann, wenn man mit beiden Händen im Eimer steckt) ohne dass ich die Hände an den Hosenbeinen trockne oder mit nassen Händen auflaufe.
Bis auf die genannten Kritikpunkte habe ich nichts an dem Reinigungssytsem auszusetzen, zumindest nichts, was nach zwei Wochen aufgefallen wäre. Ob es nun über lämgere Anwendungsdauer zu Fehlern kommt und irgendwas nicht mehr funktioniert, kann ich noch nicht sagen. Dazu ist der bisherige Testzeitraum zu kurz.

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

2 Gedanken zu „Vildea EasyWring & Clean TURBO im Test (Produktreview)

  • 21. September 2017 um 11:58
    Permalink

    Ich habe mir ein Turbo EasyWring & Clean Wischmop gekauft und bin sehr zufrieden.
    Da ich 1,75 m groß bin (es gibt Frauen, die noch größer sind als ich) und bestimmt in der heutigen Zeit auch manche Männer putzen, die zum Teil noch größer sind, ist der Stiel absolut zu kurz. Ich habe meinen durch einen anderen Stiel ersetzt, sonst wäre das Putzen sehr mühsam gewesen.

    Antwort
    • 21. September 2017 um 13:46
      Permalink

      so unterschiedlich sind die Empfindungen. Mein Mann (1,81 m groß) benutzt den Turbo so, wie er ist und findet die Stiellänge völlig ausreichend. Ich mit meinen 1,73 kann eh nicht meckern 🙂

      Antwort

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