Rezeptesuche – oder die Qual der Wahl

Das Drama um die Rezeptesuche kennen wir alle, oder? Egal ob Blogger, Nichtblogger, Hausfrau, Hausmann oder einfach nur hungriges Menschenkind mit leerem Kühlschrank.

Früher gab es dann die Möglichkeiten, sich Omas Zeitschriften mit lustigen Rezeptteilen unter den Nagel zu reißen, oder Kochbücher zu wälzen. Zugegeben, ich besitze immer noch Kochbücher und in einige schaue ich sogar immer wieder rein.
Aber viel einfacher ist doch die Möglichkeit, das Internet zu nutzen.

Rezeptesuche – aber wo?

Tja, da sitze ich dann vor dem PC (die meisten wahrscheinlich vor dem Smartphone, das ist aber nicht meins, damit zu suchen) und habe unzählige Möglichkeiten, überhaupt erst einmal anzufangen mit der Rezeptesuche.

Möglichkeit eins:

Google. Google bietet mir dann zu meinen Suchworten ganz viele unterschiedliche Treffer an. Von einer Liste mit unterschiedlichen Koch-Communities über Rezepte, die auf Zeitschriftenseiten veröffentlicht wurden (da wären wir wiedr bei Omas bunten Zeitschriften mit Rezeptteil). Fernsehsender haben Rezepte aus diversen Kochshows, Profiköche haben eigene Seiten, auf denen sich auch mal das eine oder andere Rezept tummelt. Oder es werden mir Treffer aus Blogs angezeigt.

Möglichkeit zwei:

Ich gehe gleich zur Koch-Community meines Vertrauens. Trifft leider nicht wirklich auf mich zu, denn ich habe keine Community meines Vertrauens. Klar bin ich auch bei einigen registriert und hin und wieder nutze ich sie auch, um Rezepte zu finden. Aber die Aufmachung und oft auch die Art der Präsentation spricht mich nicht immer an. Eher sogar sehr selten. Und die Kommentare… die sind ein Kapitel für sich.

Möglichkeit drei:

Pinterest. Eine Plattform, die ich inzwischen richtig gerne benutze, weil mir Suchergebnisse aus den verschiedensten Ländern gezeigt werden und meistens Ergebnisse, die zu privaten Blogs führen. Und die sind mir eigentlich seit Jahren die liebsten Rezeptequellen. Warum? Naja, erstens blogge ich selber (achwas) und zweitens investieren die meisten Blogger viel Zeit und Liebe in die Präsentation ihres Beitrags. Oft erfahre ich beim lesen des Rezeptes noch ein paar Kleinigkeiten aus dem Alltag des jeweiligen Bloggers. Schön finde ich es auch, wenn Handgriffe erklärt und bebildert werden. Gerade bei Backwerken ist das oftmals für mich mehr als notwendig. Bevor ich hier völlig verzweifelt alles in die Ecke feure, weil irgendeine Knoten nicht funktioniert, schaue ich es mir lieber noch ein paar Mal an. Dabei ist es mir (fast) egal, ob ich auf deutschen oder englischsprachigen Blogs lande. Manchmal sogar auf italienischen, spanischen oder dänischen Blogs. Wichtig ist mir dann nur, dass ich Rezepte beziehungsweise Blogs entsprechend verlinke.

Apropos Anschauen.

Youtube ist auch noch als Rezeptquelle verfügbar. Und warum kommt das bei mir am Ende? weil ich mit Rezeptvideos nicht all zu viel anfangen kann. So schnell, wie die Zutaten und die Zubereitung zusammengeschnitten werden, kann ich eh nicht kochen und immer wieder hin und her springen im Video für die einzelnen Sachen ist nicht meins. Naja, und manchmal sind auch Bild- und Tonqualität sowie die Umgebung im Video einfach nicht meins.

Was mir persönlich ja (fast) komplett neu war: etliche Lieferdienste haben eigene Blogs, auf denen teilweise wirklich tolle Ideen stehen, wie man Lieferessen in der eigenen Küche zaubern kann. Fetzig, oder? Okay, Rucolapizza wird jetzt nie mein Freund werden, aber da kann ich ja eigene Ideen einbringen 🙂

Ich bin also bekennender „über Pinterest zu Kochblogs Sucher und Finder“ Und Du? Wie sieht das bei Dir aus, wenn Du ein Rezept suchst? Welche Möglichkeiten nutzt Du?

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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