Wackel-Käse-Kuchen

… wieder ein Geburtstag. Wieder ein Geburtstagskuchen.
Und da es nicht so langweilig werden soll, hab ich mich wieder stundenlang durch alle möglichen Kuchenrezepte gewühlt.
Leider waren keine schönen Erdbeeren mehr zu bekommen und wir hatten erschwerend dazu das lange Osterwochenende dazwischen. Das heißt, die Erdbeeren hätten noch mindestens 2 Tage im Kühlschrank überleben müssen. Also wiedermal Plan B.
Letztendlich blieb ich an 2 Rezepten hängen. Einer „Schmalspur-Variante“ von Frischkäse-Torte mit Wackelpudding und der klassischen Philadelphia-Torte. Kurzerhand wurde es der Wackel-Käse-Kuchen.

Man nehme:
unterschiedliche Götterspeise
3 Becher (a 200g ) Frischkäse
500 g Joghurt
8 Blätter Gelatine
Zucker
200 g Löffelbisquit
125 g Butter
1 Tortenguß

Auf geht’s.
Die Löffelbisquits werden in einen TK-Beutel gesperrt und mit sanfter Gewalt zu Krümeln verarbeitet. 125 g Butter zerlassen und mit den Krümeln vermengen. Dann wird die Masse in eine Springform als Boden gedrückt und verschwindet im Tiefkühler, damit die Krümel irgendwie halbwegs zusammenhaltzen und nachher nicht im Kuchen rumschwirren.

Der Frischkäse, Joghurt, Zucker (nach Geschmack – ich hab Vanillezucker genommen bis es mir süß genug war) eventuell noch einen Spritzer Zitronensaft dabei, wer’s mag – alles schön verrühren.
In der Zwischenzeit die Gelatine einweichen.
Die Götterspeise stürzen und in Würfel schneiden.

Hier wiedermal eine Enttäuschung meinerseits. Ich hatte Instant-Waldmeister-Götterspeise. Die wird nicht annähernd so fest, das man sie stürzen geschweige denn würfeln könnte. Schietkrom!
Wenigstens war die Kirsch-Götterspeise fest. Also wieder eine Planänderung. Statt grüner Götterspeisewürfel gibt es Kiwi-Würfel im Kuchen für das Bunte.

Die Gelatine ausdrücken und in 150 ml Wasser erhitzen bis sie sich aufgelöst hat. Nicht kochen! Und jetzt in die Frischkäsemasse einrühren.

Auf den Boden hab ich 1 dünne Schicht Frischkäse gegeben, danach die Götterspeise- uind Kiwi-Würfel.

Darauf den Rest der Frischkäsemasse.
Als Deko hab ich Kiwi-Scheiben und Lebensmittelfarbe genommen:

Ab damit in den Kühlschrank für einige Stunden.
Wenn der Kuchen fest geworden ist, 1 Beutel klaren Tortenguß nach Packungsanweisung zubereiten und über den Kuchen geben. So werden die Kiwis nicht unansehnlich und außerdem sieht es irgendwie noch gleichmäßiger aus.

Und da heute noch Ferien sind, und dem Geburtstagskind der Sinn nach Frühstück mal anders stand, gab es zum Frühstück schon Geburtstagskuchen 🙂

Mit dem Kommentar: „Mami, der ist ja ultralecker! Und das ist die leckerste götterspeise, die ich je gegessen habe!“

sabolein

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Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

6 Gedanken zu „Wackel-Käse-Kuchen

  • 26. April 2011 um 09:13
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    Das sieht ja ultralecker aus. Auf die Art und Weise könnte ich mir die Götterspeise auch viel besser vorstellen. Hmmm toll und was hab ich? Nur ne olle Bämme 🙁

    Ich wünsche dem Geburtstagskind einen superschönen Geburtstag, wenn der Tag allerdings so startet kann er nur superschön werden 😉

    Antwort
  • 26. April 2011 um 11:11
    Permalink

    Ui der gefällt mir aber auch gut, das hab ich mir direkt mal gespeichert, der sieht fruchtig lecker aus 🙂

    Antwort
    • 26. April 2011 um 11:15
      Permalink

      Ist er auch – wobei ich beim Anschneiden festgestellt hab – weniger Wackelpudding wär auch gegangen 😉

      Antwort
  • 26. April 2011 um 15:04
    Permalink

    Hallo,
    sieht echt klasse aus. Denke mal er schmeckte auch so lecker….

    mfg
    summer31

    Antwort
  • 27. April 2011 um 05:39
    Permalink

    Sieht aus wie ne ultracoole Frühstücksidee. Küß das kleine V nochmal nachträglich von mir.

    Antwort
    • 27. April 2011 um 07:02
      Permalink

      mach ich doch glatt!

      Antwort

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