gestern war mir irgendwie nach Nuggets. Aber weit und breit war kein Huhn oder sowas aufzutreiben. Zum Glück habe ich noch jede Menge Gluten im Schrank und habe dann kurzerhand gezaubert.

Ich habe mir also mit Hilfe von Rote Bete, Zwiebel, Knoblauch, selbstgemachter Suppenwürze, Rauchsalz, Öl, Geflügel-Grillgewürz und Wasser erstmal den flüssigen Anteil gebastelt.
Dabei habe ich mich Pi mal Daumen an die Anleitung von Veganitäten gehalten, die ich seit einiger Zeit in meinen Favoriten gespeichert habe.
Der Flüssigkeit entsprechend habe ich dann das Gluten untergearbeitet und den Klops in der Mikrowelle versenkt (meine bevorzugte Garmethode – geht schnell und das ganze wird nicht so gummimäßig).
Nachdem alles abgekühlt war, hab ich die Nuggets geschnitten.

Sieht doch gar nicht so übel aus, oder?
Das ganze wurde dann paniert ( ganz normal halt, mit Mehl – Ei – Paniermehl)

Und schon sah man nicht mehr, das das gar kein Fleisch ist 😉

Nach dem frittieren waren sie kaum noch von normalen Nuggets zu unterscheiden:

Nur aufgeschnitten ließ es sich erahnen, das es sich keinesfalls um Chicken-Nuggets handelt:

Dazu gab es Nudeln und diverse Ketchupsorten.
Allerseits wurde gefragt, ob ich mir die Arbeit gemacht hätte, Mett zu panieren. Nö, nicht wirklich!
Es hat auf jeden Fall geschmeckt und ging relativ fix! Schade nur, das jetzt meine Rote Bete alle sind. Dann muss ich wohl mal welche kaufen.