… ich backe zu viel in letzter Zeit. Definitv! Aber diese kleinen Teilchen lassen sich immer so praktisch mit in die Brotbüchsen packen und es gibt selten lange Gesichter von wegen “Schon wieder Klappstulle!”


Heute hat es mich also gerappelt und ich habe mir mal das Experiment “Puddingteilchen” (memo an mich, tolles Schnappwort) vorgenommen.
Was brauchte ich?
500 g Mehl, 1 Tüte Hefe, 200 ml Milch, 100 g Zucker, 80 g Butter, 1 Ei 1 Prise Salz. Das wird der Hefeteig. Alles so wie es sein sollte wanderte in den brotknecht und wurde ohne mein Zutun zu einem tollen Hefeteig.
Zwischenzeitlich hab ich aus 600 ml Milch, 2 Tüten Puddingpulver, 40 g Vanillezucker und 1 Becher Schmand die puddingmasse angerührt. Der Schmand kommt logischerweise erst in den Pudding, wenn der fertiggekocht ist. Außerdem lief mir noch eine halbe Tüte Rosinen über den Weg, die auch gleich mit hineinwanderten.

Aus dem Hefeteig hab ich tischtennisballgroße Bällchen gerollt und die mit einer alten Milchflasche plattgedrückt, so dass ich gleich eine Vertiefung für den Pudding und einen Rand hatte.

Einen guten Teelöffel (mit Haufen) voll Puddingmasse hinein

und wenn das Blech voll ist, ab in den Ofen.
Wenn sie schön goldbraun sind, dürfen sie wieder in die Freiheit, die Teilchen.

Eigentlich wollte ich aus Zitronensaft und Puderzucker einen Zuckerguss machen. Zitronensaft war nicht da, aber noch Orangensaft, bzw. eine auspressbare Orange.

Natürlich hab ich auch wieder ein paar Schnecken gemacht.

Ganzschön unspektakulär, so im ungebackenen Zustand.
Aber so sehen sie verdammt lecker aus:

Oder lieber so?

Ich hab eins warm gekostet – ich find sie lecker! Und wehe, der Rest meutert!
Übrigens werden die ehemals tischtennisballgroßen Teilchen im gebackenen Zustand in etwa handtellergroß!