Senorita-Bread

Bei meinen Ausflügen in die Rezeptwelt auf der Suche nach „spanischem Brot“ bin ich über „Senorita-Bread“ gestolpert. Es hatte den beisatz „Spanish Bread“ obwohl es von den Phillipinen kommt und nichts aber so gar nichts spanisches hat. Außer, dass man den Teig für Ensaymadas nutzen könnte. Zja – wie dem auch sei, sie sind lecker und ich bin froh, dass ich sie ausprobiert hab.
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Jetzt wirds wieder lustig, weil ich das Originalrezept umrechnen muss…
Originalangaben:

For the dough

2 tsp or 1 pack instant yeast
1/4 cup tepid water
1 teaspoon sugar

3-1/2 cups all-purpose flour
1/3 cup sugar
1 teaspoon salt
1/2 cup milk
1/2 cup unsalted butter, melted
2 eggs

For the assembly

1/4 cup unsalted butter, melted
1/2 cup breadcrumbs
1/2 cup sugar

Tja …
Also ich hab auf den ersten Schritt, die Hefe in Zucker und Wasser aufzulösen verzichtet, deswegen gibt es in meinem Rezept kein Wasser 🙂
200 ml warme Milch
55 g geschmolzene Butter
2 Eier
1 Tüte Hefe
1 Teelöffel Salz
70 g Zucker
450 g Mehl (pah, ich hab bestimmt 500 gebraucht)
daraus einen schönen geschmeidigen Hefeteig zaubern
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Der durfte dann erstmal gehen, während ich mein Brot gebacken hab
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Schick, oder? Der Hefeteig war dann auch so weit
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Achso, ich hab noch 50 g Butter mit braunem Zucker vermischt
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schön mit der Gabel zusammenmatschen
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Und Paniermehl bereitstellen
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Den Hefeteig in 16 Stücke teilen
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und mehr oder weniger tropfenförmig ausrollen
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die Butter-Zucker-Mischung hab ich erstmal verteilt, damit jedes Stück in etwa gleich viel abbekommt
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und dann breitschmieren, aber nicht auf die Ränder!
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Alle Tropfen von der breiten Seite aus aufrollen
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und die Enden verschließen.
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Ich hab einfach mit den Fingern zugedrückt
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Tja – jetzt fehlte im Rezept irgendwas – denn das Paniermehl wollte ienfach nicht drauf halten.
Also hab ich nochmal ein wenig Butter geschmolzen, die Teile damit eingestrichen und dann in Paniermehl gewälzt
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Mit der „Lasche“ nach unten aufs Backblech, nochmal 15 Minuten oder etwas länger gehen lassen und ab in den 190 °C warmen Ofen.

Ich weiß ja nicht, wie der Verfasser des Originalrezepts mit 15 Minuten Backzeit hinkommt, oder meine 190 Grad sind kälter – jedenfalls waren meine erst nach so 20-30 Minuten (die letzten davon abgedeckt)
braun und zwar auch untenrum
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Die sind lecker! Und angeblich sollen sie erstens gut einzufrieren und in der Mikrowelle für 30 Sekunden aufzutauen sein … oder sich bis zu 3 Tage ohne Geschmackseinbußen halten. Kann ich noch keine der beiden Thesen bestätigen
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Auf jeden Fall kommen sie bei den Kids super an. Und wenn ich Glück hab, bleiben noch welche fürs morgige Frühstück.

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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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