Philly Cheese Steak in a breadbowl

Philly Cheese Steak ist was leckeres, egal mit was – ob auf Sandwich oder mit Nudeln. Wenn ich aber nur Hackfleisch da habe und kein Roastbeef? Dann wird das ganze eben ein wenig abgewandelt und zu „Philly Cheese Steak in a breadbowl“ Oder Philly Cheese Steak in der brötchenschüssel. Egal wie man es nennt, es ist saulecker!
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Im Laufe des Tages hab ich ein paar Mehlreste im Schrank entdeckt und daraus 8 „Brötchen“ gebacken
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Welchen Teig man dafür nimmt ist wahrscheinlich fast wurscht. Da ich das Rezept nicht mehr 1:1 wiedergeben kann, schlage ich folgendes vor:

700 g Weizenmehl
300 g Wasser
2 EL Olivenöl
1 Tüte Hefe
1 EL Zucker (oder Honig)
12 g Salz

daraus einen Hefeteig formen (er ist eher von der festen Sorte) und ausreichend gehen lassen. In 6 Teile teilen und die zu Kugeln formen, wieder gehen lassen (mindestens 1 Stunde)
Ich habe sie mit der Schere oben sternchenförmig eingeschnitten, weil ich die Form so lustig fand. Anschließend hab ich sie mit einer Mischung bestrichen, die ich vorher schon angerührt hatte:
1 EL Speisestärke mit 250 ml Wasser aufkochen und abkühlen lassen.
Das schafft eine etwas zähere „Kruste“ und sorgt dafür, dass der Inhalt später nicht so schnell auslaufen kann.
Gebacken werden die Teile mit einem ordentlichen Schwung Wasser im 250 Grad heißen Ofen. ABER: nach 10 Minuten wird die Temperatur auf 180 Grad reduziert (ohne den Ofen zu öffnen) – wenn die Brötchen braun sind, sind sie fertig. Sie müssen aber auch an der Unterseite wenigstens leicht gebräunt sein und hohl klingen, wenn man draufklopft! Ansonsten: Abdecken und nochmal rein in den Ofen! So, Grundlage 1 ist fertig und darf jetzt auskühlen. Der Rest geht dann später schneller.

Für das Philly Cheese Steak braucht man:

500 g Rindermett
2 große Zwiebeln
1 Packung Champignons (weiß der Geier, wie viel da drin ist? 200g? Ob nun braun oder weiß ist auch egal)
2 Knoblauchzehen
1 grüne Paprika
ein paar Scheiben Käse oder 1 Packung Schmelzkäse
250 ML Brühe
Salz
Pfeffer
Worchestersauce
ggf. etwas Rauchsalz oder Liquid Smoke
evtl 1-2 EL Mehl

Also… ran an den Speck ans Hackfleisch!
Das wird mit Salz, Pfeffer, Worchestersauce und rauchsalz krümelig angebraten, aus der Pfanne auf einen Teller / in eine Schüssel gegeben und beiseite gestellt
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Die Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und langsam karamelisieren lassen. NICHT bräunen und nicht bei voller Pulle! Anschließend kommen die 2 Knofizehen entweder durch die Presse gejagt oder kleingeschnitten dazu und die in Scheiben geschnittenen Pilze
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Die Pilze müssen auch leicht Farbe nehmen. Das ganze braucht nicht gewürzt zu werden, denn wenn die Pilze leicht Farbe genommen haben und die Paprikawürfel reingeflogen sind, wird der viertel Liter Brühe aufgegossen

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Das ganze darf etwas einkochen. Wer hat, kann Käse reingeben und ihn schmelzen lassen oder 1 Packung Schmelzkäse drin auflösen. Anschließend das gebratene Hackfleisch wieder dazugeben und nochmal aufkochen. Wenn das ganze zu dünnflüssig ist, 1 EL Mehl drüber stäuben, umrühren und gucken, ob es dicker wird
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Zwischendurch wir den Bötchen der Deckel geklaut

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Das Innere großzügig (aber nicht zu rabiat! Die Hülle muss ganz bleiben und ca 5 mm dick sein, sonst sifft es durch!) rauspiepeln und 1 Scheibchen Käse reinlegen
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Jetzt die Philly Cheese Steak Masse einfüllen
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Käse drauflegen
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und ab in den Ofen bis der Käse schmilzt
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Zum Servieren das Deckelchen wieder drauflegen
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Mit dem Innenleben der Brötchen kann man hervorragend das, was beim Mampfen aus den Breadbowls fällt auswischen 😉
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Guten Hunger!

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

7 Gedanken zu „Philly Cheese Steak in a breadbowl

  • 29. Dezember 2014 um 19:48
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    Klasse Sandra, schmeckt ohne Pilze sicher auch lecker. Oder? Liebe Grüße, Erika

    Antwort
  • 29. Dezember 2014 um 19:50
    Permalink

    Klar, Pilze kannst Du rauslassen. Die Paprika muss auch nicht zwangsweise grün sein – die ist nur vom Geschmack her halt etwas herber und passt deshalb als Kontrast besser (wo die Zwiebeln doch schon karamelisiert sind)

    Antwort
  • 29. Dezember 2014 um 21:51
    Permalink

    He wie geil is das denn…klasse sandra…genau mein ding

    Antwort
  • 29. Dezember 2014 um 22:12
    Permalink

    Na dann ran an die Pfanne Moni!

    Antwort
  • 29. Dezember 2014 um 22:24
    Permalink

    Ei klaro…awer ich machs mit gnocchis….für Brötchen han ich morje frieh kee zeit…blöde spätschicht…

    Antwort
  • 29. Dezember 2014 um 22:25
    Permalink

    Klar doch – hab ja eingangs geschrieben, dass es mit (fast) allem schmeckt.

    Antwort

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