Kokos-Schoko-Riegel in Low Carb

Süß… Schokolade … Kokos … Das sind so Begriffe, die mir bei Low Carb immer wieder durch den Kopf geistern. Klar, es gibt viele Alternativen. Zum Löffeln, zum Backen, irgendwelche ominösen Eiweißpülverchen… Will ich nicht. Nicht jetzt. Ich will sowas wie Bounty – einen Schokoriegel. Irgendwas mit Schokolade.
Ich habe einen Kokos-Schoko-Riegel! Jawoll!
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Ich habe mich wieder einmal durch zig Rezepte gewühlt. Das hatte ich nicht, jenes nicht, und davon ganz zu schweigen. Also musste ich beigehen und mir aus verschiedenen Dingen erst einmal die Grundlagen schaffen.
Für das ganze Rezept (20 Kokos-Schoko-Riegel) brauchte ich:

500 ml Kokosmilch
ca. 100 g Sucofin
200 g Kokosraspeln
150 g Kokosfett (Fett, nicht öl! Es muss wieder fest werden)
25 g Back-Kakao

Das war es eigentlich schon. Zeit. Zeit ist wichtig.
Denn zuerst wird die Kokosmilch
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(ich kaufe immer die Tetrapacks von A’royd) mit rund 70 g Sucofin (die Menge ist übrigens individuell unterschiedlich, je nach dem, wie süß man mag) in einen Topf gegeben.
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und eingekocht, bis sie auf ungefähr die Hälfte reduziert ist. Das hat dann schon was von Milchmädchen (gesüßte Kondensmilch) mit Kokosgeschmack. Wird aber irgendwie grau… sehr komisch. Aber egal
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In der Kokos-Kondensmilch hab ich 50 g Kokosfett aufgelöst und die 200 g Kokosraspeln reingekippt.
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schön umrühren
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und in eine mit Backpapier ausgelegte Form streichen, richtig fest zusammen drücken.
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Das ganze wandert ca. 1 Stunde in den Tiefkühler oder entsprechend länger (geschätzt 4 Stunden) in den Kühlschrank. Es muss echt kalt sein!
In der Zwischenzeit habe ich die restlichen 100 g Kokosfett geschmolzen, Kakao und Sucofin eingerührt, bis es nach Zartbitter-Schokolade schmeckte
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Das ganze darf gerne wieder auf Zimmertemperatur runterkühlen, damit es erstens die Kokosriegel nicht gleich „auftaut“ und zweitens nicht mehr ganz so dünnflüssig ist.

Die Kokosmasse kann, wenn sie durchgekühlt ist aus der Form befreit werden und in x-beliebige Größen geschnitten werden.
Bei mir waren es 24 Stück
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Die durften dann alle ein Bad in der Menge in der Schokomasse nehmen
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Und nochmal zum Aushärten in den Kühlschrank
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Dat iss lecker geworden. Wenngleich es dem „großen Bruder“ nicht ganz nahe kommt, weil die dicke Schokoschicht fehlt.
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Nährwerte? Hat es. Tatsächlich!

schoko-kokos-riegel

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

3 Gedanken zu „Kokos-Schoko-Riegel in Low Carb

  • 21. März 2015 um 09:09
    Permalink

    Oh, die Variante gefällt mir im Gegensatz zu meiner Kalorien- und Kohlenhydratbombe echt gut. Ich sitze hier nämlich neuerdings doch mit Süßhunger, die ersten Wochen gingen gut ohne süßes und nu fehlts doch.

    Sach übrigens mal: welchen Nährwertrechner benutzt du? Ich hatte mal Tante Google bemüht, aber irgendwie nix richtiges gefunden.

    LG Sandra

    … die heute ja echt lange Sätze zustande gebracht hat 😀

    Antwort
    • 21. März 2015 um 09:27
      Permalink

      Moinsen 🙂
      Das ist ja schön, dass Dir die Variante zusagt 🙂 Ich hab auch grad voll die Süßzahn-Welle. Ganz schlimm.
      Den Nährwertrechner nehm ich von MyFitnessPal – ist zwar nicht das NonPlusUltra, aber zum groben Überschlagen reichts.
      Drück Dich.

      Antwort
  • 22. März 2015 um 07:55
    Permalink

    Da hast du wieder was tolles gezaubert, Respekt

    Antwort

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