Cheesecake für mich

dass ich Cheesecake mag, dürfte inzwischen mehr als bekannt sein. Manchmal muss es aber auch ein kleiner sein. Immer einen großen backen, ist manchmal nicht möglich, manchmal nicht nötig. Also gibt es jetzt Cheesecake für mich. Gebacken in der Mikrowelle für 2 Portionen (oder eine Große).
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Sicher, der wird jetzt in der Kategorie: „schönster Kuchen“ nicht unbedingt den Hauptpreis gewinnen. Soll er ja auch nicht. Er soll vor allem eins: schmecken!

Ich hab mir diverse „Cheesecake in a Mug“ Rezepte angeschaut und dann irgendwann gedacht: Schaizz egal, ich probier das jetzt nach meinen Vorstellungen. Oder hab ich hier 1/2 Ei oder solche Sachen? Wer auch immer das erfunden hat …

Die Zutaten waren bei mir für 2 kleine Cheesecake:

3 EL Xucker (Xylit) Vanille *
120 Gramm Schmand
180 Gramm Frischkäse
1 Ei
1 Prise Salz
1 Spritzer Quetschlimette

Zuerst hab ich den Xucker (in dem sich Vanilleschote tummelt, kann man also selber machen, muss man nicht unbedingt kaufen) in den Standmixer gegeben,
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und gemahlen.
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Dann kamen die restlichen Zutaten hinein und wurden auch kurz verrührt.
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Auf 2 Tassen aufgeteilt. Wir sind ja 2 Große. Oder ich hab zwei Stück. Mal gucken.
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Die „Backaktion“ habe ich nacheinander gemacht, weil ich die Zeiten nicht für zwei einschätzen konnte. Also kam eine Tasse für eine Minute (bei 1200 Watt) in die Mikro. Danach habe ich den „Teig“ einmal gerührt.
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Löffel wieder raus aus der Tasse, sonst gibt es in der Mikrowelle ein Feuerwerk. Das muss ja nicht sein. Und noch einmal eine Minute kochen lassen. Das blubbert dann ganz ordentlich!
Das Procedere hab ich mit dem anderen Kuchen wiederholt.
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Beide mussten noch ein wenig abkühlen (so rund 10 bis 15 Minuten) bevor ich sie schweren Herzens in den Kühlschrank gestellt habe. Klar, ich hätte den kleinen Cheesecake auch warm essen können. Wollte ich aber nicht. Nach gut zwei Stunden fühlte sich der Kuchen kalt genug an.
Das Stürzen klappe nicht ganz so toll. Aber das war mir letztendlich egal.
Ein paar aufgetaute Blaubeeren obendrauf,
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Und dann hinein mit dem Löffel in den kleinen Kuchen.
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Er kommt einem gebackenen Cheesecake wirklich geschmacklich sehr nahe. Und dafür, dass er wirklich nicht viel Arbeit macht und für den kleinen süßen Hunger zwischendurch sein soll, muss er auch nicht perfekt aussehen. Vielleicht krieg ich ihn ja noch besser hin. Dann sage ich auf jeden Fall Bescheid.
Bei der Konsistenz muss man auch bedenken, dass außer dem Ei keine Bindungsmittel drin sind. Bei einem „großen Cheesecake“ kommt meistens noch Mehl oder Stärke rein. Hier nicht.

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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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