Käsiger Brokkoli aus dem Crocky

So Brokkoli erzeugt ja manchmal ziemlich lange Gesichter am Tisch. Kann ich zwar nicht verstehen, aber das muss ich ja auch nicht. Ist halt Grün. Und Gemüse. Könnte sich ja vielleicht auch ein Vitamin drin verstecken! Nunja. Also hab ich mit Tricksen, tarnen und täuschen das Zeug in käsigen Brokkoli aus dem Crocky verwandelt. War gut!
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Gut, es ist jetzt vielleicht optisch nicht so der Oberknaller. Aber lecker! Und das schöne an der Zubereitung im Crocky ist, eine halbe Stunde länger macht nichts. Im Ofen wär es mir verbruzzelt.
Und es braucht echt nicht viele Zutaten.
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500 Gramm Brokkoli
1 Packung Sahne
1 Packung Schmelzkäse
1 Löffel atomisiertes Gemüse
2 Scheiben Käse

Ich habe die Sahne und den Schmelzkäse in eine mikrowellengeeignete Form (sprich in einen Plastikmessbecher) gegeben. Und 1 Löffel atomisiertes Gemüse dazu.
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So lange erwärmt, bis der Schmelzkäse geschmolzen war. Das hat insgesamt wohl so um die drei Minuten gedauert. Dann kam noch etwas Muskat und Pfeffer dazu.
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Den Brokkoli habe ich zerteilt (ich nehme auch meistens den Stiel dazu, muss man ja nicht wegwerfen) und in den kleinen Crocky* gepackt. Achja, gewaschen war er natürlich auch.
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Die Käsesauce kam darüber. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Käse doch noch nicht ganz aufgelöst war. Macht aber weiter nichts.
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Dann kamen noch 2 Scheiben Käse drüber, Käsiger Brokkoli braucht nun einmal Käse.
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Und nach sechs Stunden auf Low (okay, es waren 6,5 weil ich mich verquatscht hatte) sah das Ergebnis doch ganz passabel aus.
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Dazu gab es einfach nur frisch gegrillte Würstchen.
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Und siehe da. Der Schmelzkäse war ganz aufgelöst, der Brokkoli bissfest bis weich, aber nicht zerkocht. Und es gab keine langen Gesichter am Tisch. So mag ich das.
Sicherlich lässt sich das Rezept wieder abwandeln indem noch Schinken mit dazu gegeben wird. Oder Mandelblättchen, die vorher angeröstet werden. Was ich mir auch gut vorstellen kann sind kleine Mettbällchen aus dem Innenleben von grober Bratwurst. Es ist wirklich nur ein Basisrezept. Wenn andere Gemüsesorten hinzu kommen, müssen wahrscheinlich die Garzeiten angepasst werden. Falls es gleich mit Kartoffeln kombiniert werden soll (dann ist es aber nicht mehr Low Carb), würde ich wahrscheinlich dünne Kartoffelscheiben zuerst in den Crocky packen.
So, und falls jemand keinen kleinen Crocky * sein Eigen nennt, dann lässt sich das auch in einer Auflaufform im Ofen machen. Allerdings wären dann die 6 Stunden vielleicht ein wenig zu viel. Ich denke, im Ofen sind 45 bis 60 Minuten bei 180 bis 200 Grad ausreichen. Aber dann würde ich den Auflauf abdecken und erst in den letzten Minuten den Käse bräunen lassen.

Hat eigentlich jemand den kleinen Crocky mit Schmorfunktion

* ? Einen Großen würd ich nicht mehr zusätzlich unterbringen können, aber …

 

 

 

*afilliatelink

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

4 Gedanken zu „Käsiger Brokkoli aus dem Crocky

  • 9. Mai 2015 um 04:53
    Permalink

    Brokkoli, … ich liebe dieses Gemüse … in allen Variationen <3

    Antwort
    • 9. Mai 2015 um 10:34
      Permalink

      Liebe Winnie,
      das beruhigt mich, dass ich nicht die einzige bin, die „Bäume“ gern isst 🙂

      Antwort
  • 13. Mai 2015 um 11:37
    Permalink

    ich hab den schmori , ich liebe ihn , gestern rollbraten angebraten , raus mit ihm und dann das angebratene mit atomgemüse und wasser abgelöscht . zwiebeln in das „waschwasser“ paar knofis und braten wieder drauf . nach etwa 6 stunden lecker saftigen braten mit „soßengrundstock“ , mein mann mag leider die *fertigsoßen* die noch rein und fertig war das futter

    Antwort
    • 13. Mai 2015 um 11:44
      Permalink

      Hmmmm … ich fürchte, meine Küche wird doch noch um ein Gerät reicher werden müssen.

      Antwort

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