Schoko-Kokos-Tassenkuchen Low Carb

Ich befürchte fast, dass die Mikrowelle noch einer meiner besten Freunde für schnelle Zubereitungen wird. Und da können noch so viele Stimmen laut werden, die meinen, Mikrowelle ist böse. Nein ist sie nicht. Sie macht ganz tolle Sachen (meistens). Außer wenn ich mal wieder versuche, Butter auf voller Pulle und zu lange flüssig zu kriegen… schöne Sauerei. Aber der Schoko-Kokos-Tassenkuchen macht Spaß.
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Gefunden habe ich die Ausgangsbasis für das Rezept beim South African Low Carb, High Fat, Survival Guide.
Allerdings hab ich noch ein wenig dran rumgestrickt und es sabofiziert damit es zu mir passt.

Man nehme:
1 Esslöffel Kokosraspeln*
1 Esslöffel Kokosmehl *
1 Esslöffel Kakaopulver, schwach entölt *
1 Esslöffel Xylit *
1 Ei
2 Esslöffel Milch (oder Sahne, oder Mandelmilch, oder Kokosmilch, oder Buttermilch)
2 Esslöffel Butter
1 Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver

– für die Sauce:
50 ml warmes Wasser
1 Esslöffel Kakaopulver
1 Esslöffel Xylit

Ich habe mir wieder die größte Tasse genommen, derer ich im Schrank habhaft werden konnte – in weiser Voraussicht und nach den Erfahrungen mit den letzten Tassenküchlein.
Darin habe ich schonmal die Milch und die Butter so warm gemacht, bis die Butter geschmolzen war. Huch, natürlich ist sie hier noch nicht geschmolzen.
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Dann hab ich die trockenen Zutaten eingerührt und zum Schluss das Ei. So konnte ich kein Rührei produzieren – versehentlich. Sowas könnte ich ja richtig gut. In meinem Duselbimbam das Ei in die heiße Milch donnern und pochiertes Ei draus machen. Herzlichen Glückwunsch.
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Zwischenzeitlich hab ich in meinem leeren Senfbecher die Sauce angerührt.
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Die habe ich über einen Löffelrücken auf den Teig gekippt. Warum über einen Löffelrücken? Keine Ahnung, stand so in dem Originalrezept.
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Mikrowelle auf, Tasse rein, Mikrowelle zu.
3 Minuten eingestellt (meine Mikrowelle hat 1200 Watt)

Zwischendurch dachte ich, ich müsse ein Loch oben in die Mikro fräsen, weil der Kuchen sich nach oben ausdehnte, als gäbe es kein Morgen.
Und dann? Dann blubberte die Sauce raus. Aber sowas von.
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Schöne Sauerei! Echt jetzt mal. Aber ich hab ja warmes Wasser zu Hause. Das kommt direkt aus der Wand!
Sieht aber ansonsten ganz gut aus.
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Wenn ich das jetzt auf einen Teller stürze, sieht man die eingesiffte Tasse auch nicht mehr.
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Mal gucken, wie er aussieht…
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Boah! Das Stück möchte doch am liebsten gleich probiert werden.
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Aber da fehlt noch was. Also schnell noch 1 bis 2 Esslöffel Frischkäse mit etwas VanilleXucker verrührt und drüber gegeben.
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Jaaaaa. So muss das sein!
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Warm, kalt, Schoko, Vanille, süß, säuerlich (vom Frischkäse) – Alter Schwede – ich bin im Kuchenhimmel!

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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

4 Gedanken zu „Schoko-Kokos-Tassenkuchen Low Carb

  • 3. August 2015 um 20:56
    Permalink

    superlecker, habs grad ausprobiert, allerdings ohne Topping weil kein Frischkäse da und statt Xucker Süssstoff weil ich den Geschmack nicht mag. Aber Danke für das göttliche Rezept. Kuchensüsskramhunger voll befriedigt

    Antwort
    • 3. August 2015 um 21:56
      Permalink

      Na das fetzt doch 🙂 Danke für Dein Feedback

      Antwort
  • 23. Februar 2016 um 10:44
    Permalink

    ich mach das nachher auch,bin auf meine Mikro gespannt,….Putztipp wäre als lustiger Anhang noch geilo

    Antwort
    • 23. Februar 2016 um 11:03
      Permalink

      Mein ultimativer Putztipp – nimm ne Müslischale statt einer Tasse 😀 😀 😀

      Antwort

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