Ich habe es schon wieder getan. Schon wieder musste die Mikrowelle für mich backen. Das Ergebnis war eine Mischung aus Tassenkuchen und Tassen-Cookie. Also ein etwas fluffigeres Cookie, aber kein Kuchen. Eigentlich 2 Cookies.
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Tja. Und da ich nicht so wahnsinnig gut im Erfinden von Rezepten bin, sondern nur geschickt im Abwandeln bestehender Rezepte (zumindest bei Backwaren), habe ich mir das “Deep Dish Chocolate Chip Cookie” Rezept als Ausgangsbasis genommen. Und dann einen Schoko-Cookie draus gemacht und an den Zutaten geschraubt. So!

Zutaten! Gutes Stichwort. Die hab ich natürlich.

15 Gramm geschmolzene Butter
30 Gramm gemahlene Leinsamen (wobei ich mir vorstellen könnte, dass Chia Samen* genau so funktionieren)
30 Gramm Mandelmehl* oder gemahlene Mandeln
30 bis 45 Gramm Xylit *
1 Esslöffel Kakaopulver
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
1 Ei

Zuerst habe ich wieder alle trockenen Zutaten vermischt.
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Und dann die geschmolzene Butter und das Ei untergerührt. Auf 2 Behälter aufgeteilt und in einen nur Schokobrocken gedrückt.
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In den anderen ein paar Kaffeebohnen gerührt. Kaffeebohnen? Ja, Kaffeebohnen. Weil ich es mag, wenn ich Cookies esse, auf eine Kaffeebohne zu beißen. Und ich mag den Geschmack. Muss ja nicht jeder mögen. Aber ich find es toll. Außerdem hat es einen kleinen Hallo-Wach-Effekt.
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und dann erst Schokoladenbrocken drauf gegeben.
Beide Kekse / Cookies / Kuchen kamen nacheinander in die Mikrowelle. Bei mir waren es 80 Sekunden (1 Minute, 20 Sekunden) pro Cookie.

Bevor sie aus der Tasse / der Schale befreit werden können, müssen sie aber etwas auskühlen. Und bevor sie gegessen werden können, sollten sie schon richtig auskühlen.
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Denn im warmen Zustand erinnern sie noch zu sehr an Kuchen, nicht an Cookies. Dem kann man sicher entgegen wirken, indem statt Backpulver Natron genommen wird. Ich finde aber, dass gerade in der Mikrowelle Natron immer ein wenig metallischen Geschmack annimmt. Hm! Vielleicht bin ich ja auch nur komisch 😉
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Also, zurück zum abgekühlten Cookie. Sobald die Zimmertemperatur-Marke erreicht ist, ist das schön fluffige weg und sie werden etwas mehr chewy, so wie es sich für einen Cookie gehört.
Halten die sich? Ich weiß es nicht.
Kann man die Mehle austauschen? Weiß ich auch nicht. Die Leinsamen schmeckt man auf jeden Fall nicht durch. Das hat doch schonmal was. Da ich noch nicht mit Chia gebacken habe, war es nur eine Idee auf Grund der ganzen Beiträge, die ich bisher gelesen hab. Leinsamen und Chiasamen scheinen sich beim backen ähnlich zu verhalten. Vielleicht probiert es ja mal jemand aus und gibt mir ein Feedback.

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