Vanillecustard aus der Mikrowelle (Low Carb)

Na? Wer schlägt grad bei dem Wort „Mikrowelle“ die Hände überm Kopf zusammen? Ich nicht, weil sie mir momentan echt das Leben etwas leichter macht. Und Pudding / Custard ohne Pulver, dann auch noch in der Mikro – das klang zu verlockend. Das musste ich ausprobieren.
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Auch wenn das Originalrezept mit „normalem“ Zucker daherkam, hab ich es eben angepasst und etwas umgestellt.
Muss doch gehen. Besser wäre es natürlich, wenn man vorher auch richtig liest, dann klappts auch mit den Zeitangaben.

Ich habe mich verlesen und statt 1 Teelöffel (abgekürzt tsp) einen Esslöffel (abgekürzt tblsp) Wasser verwendet. Das hat natürlich gedauert. Wofür? Ach, eigentlich soll der Pudding seine eigene Karamellsauce mitbringen. Gut, bei mir ist sie jetzt nur leicht karamellisiert. Aber egal.

Zu den Zutaten:

Für die Karamellsauce:
1 Esslöffel Xylit*
1 Teelöffel (!!!) Wasser

Beides vermischen und bei 500 Watt zwei Minuten lang in der Mikrowelle karamellisieren. Sollte es nach den 2 Minuten noch nicht leicht bernsteinfarben sein, dann in 10 Sekunden Intervallen weiter karamellisieren. Der Sirup muss dann etwas auskühlen und aushärten. Bei mir sah er … naja, ansatzweise nach Karamell aus. Aber er roch so. hm?!?

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Für den Vanillecustard habe ich
1 Ei
100 ml Milch
1,5 Esslöffel Vanille-Xylit

in einen Messbecher gegeben
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und anschließend gut verquirlt.
Die Masse auf den ausgekühlten Sirup gekippt,
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und das ganze mit Frischhaltefolie abgedeckt. Danach für 2,5 Minuten in die Mikrowelle gegeben. Jetzt kommt: Jeder Kühlschrank kühlt anders. Somit sind die Ausgangstemperaturen der Zutaten unterschiedlich. Und entsprechend kürzer oder länger dauert das Ganze. Wenn also der „Pudding“ in der Mikrowelle nach oben kommt (also in der Tasse) dann dürfte es reichen. Fertig sah er bei mir so aus.

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Achso, ohne Folie ist es natürlich besser zu erkennen.
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Da sieht man dann auch, dass sich die Vanillestückchen oben abgesetzt haben. Ich hatte nämlich die Schoten inklusive des Xylits im Mixer zerschreddert. Da finden sich dann schon immer mal ein paar Stücke Schote. Nunja.
So, ab damit in den Kühlschrank. Der Vanillepudding / Custard (Custard trifft es eher, aber damit können hier so wenige was mit anfangen. Englische Creme oder Bayrische Creme gehört dazu. Creme Brüller (Brulee) auch) schmeckt nunmal warm nicht so wahnsinnig lecker.
Ist er dann irgendwann mal durchgekühlt, lässt er sich sogar stürzen.
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Tja, und das durchsichtige da hätte jetzt die Karamellsauce sein sollen. Hätte, hätte…
Aber lecker war es trotzdem.
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So!

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

Ein Gedanke zu „Vanillecustard aus der Mikrowelle (Low Carb)

  • 7. Juni 2015 um 00:50
    Permalink

    das klingt ja mal richtig lecker (in der normalen Zucker variante^^) ist abgespeichert und wird definitiv mal ausprobiert!!!

    lg

    Antwort

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