Sandwich“Toast“ aus der Mikrowelle (Low Carb)

Juhu, und schon wieder… Mikrowelle. Ich hab sie nunmal und ich benutze sie gerne. Gerade für Einzelportionen. Frisch gemacht schmeckt es halt immer am besten.
Sandwich "Toast"

Na und wenn dann schon ein Rezept mit Zutaten daherkommt, die mir zusagen und mit denen ich rumexperimentieren kann, dann um so besser. So wie das 60 second Bread.

Denn – ich brauche nur:
2 Esslöffel Leinsamenmehl *
2 Esslöffel Kokosmehl * (wobei ich es auch schon mit Eiweiß-Mehl-Mix probiert hab – jedes recht fein gemahlene Mehl, außer vielleicht Soja, sollte gehen)
2 Esslöffel geriebenen Käse
1 Ei
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Backpulver
Gewürze nach Wahl – ich mag ganz gerne Kräuter momentan…

So, zuerst werden die trockenen Zutaten vermischt.
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Und dann das Ei eingearbeitet. Die Oberfläche leidlich glatt gestrichen.
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Einen Deckel lose auflegen und dann ab in die Mikrowelle. Ist es nach 1 Minute in der Mitte noch teigig, in 10 Sekunden-Schritten weiter garen. Es darf halt nur nicht austrocknen.
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Natürlich ist es nicht so wunderwunderschön wie Bäckerbrot. Wie auch?
Aber aufgeschnitten fällt das kaum noch auf.
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Durch den geriebenen Käse bekommt es eine schöne Konsistenz, sodass es wirklich als Sandwich-Toast geeignet ist. Denn es fällt nicht gleich beim ersten Bissen auseinander und krümelt alles voll. Das ist nämlich auch nicht Sinn und Zweck der Übung.
Achja – Sandwich.
Mir war mal nach kaltem und nicht nach warmem „Brot“ – so kam ich drauf.
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Schön mir so lecker Grünkram, Schinken, Feta-Würfeln und so Gedöns.
Zuklappen, abbeißen – guck – nix kaputt.
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Ich benutze als Form gerne die ausgedienten 1-kg-Salat-Becher aus dem Supermarkt. Ich bin doch nicht jeck und kauf mir teuer Aufbewahrungsbehälter, um sie bei meinen Experimenten vielleicht noch zu zerschießen. Nee nee. Das muss ja nicht. Wenn ich schon bei Lebensmitteln Reste verwerte, dann kann ich auch die Behälter weiter verwenden.

Das Rezept ist – wie immer – ein wandelbares. Statt Kokosmehl kann auch gut Mandelmehl oder Eiweiß-Mehl benutzt werden. Wie es mit Eiweißpulver aussieht, weiß ich nicht. Die Geschmacksrichtung durch die Kräuter lässt sich variieren. Käsereste, die weg müssen können einfach reingerieben werden. Ach, so macht das Spaß.
Nur sowas wie frische Paprikawürfel würde ich wohl nicht in den „Teig“ geben, das dürfte zu matschig werden, wenn es so kurz in der Mikro gart. Aber Schinkenwürfel gehen.
Ob die auch ofentauglich sind? Warum nicht. Was in der Mikrowelle gebacken wird, kann genau so im Ofen gebacken werden. Ist halt Energieverschwendung meiner Meinung nach. Weil ich den Ofen nicht für ein Brötchen anwerfe.

Lasst es Euch schmecken. Und wenn ihr mal ein aktuelles Bild von mir sehen wollt – ich hab es doch tatsächlich in die regionale Presse geschafft.

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sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

2 Gedanken zu „Sandwich“Toast“ aus der Mikrowelle (Low Carb)

  • 22. Juli 2016 um 09:15
    Permalink

    Bei der zubereitung war ich sehr kritisch. Aber es hat geklappt u. Ist richtig fein 🙂 werd ich auf jedenfall öfters machen. Danke für das Rezept.

    Antwort
    • 22. Juli 2016 um 09:32
      Permalink

      Gerne 🙂
      Und weiterhin guten Hunger und viel Spaß beim Ausprobieren!

      Antwort

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