Der / die / das Zimt-Cereal musste einfach in meine Küche, auch wenn ich  nun echt nicht oft Müsli und Konsorten esse. Aber manchmal packt es mich. Jetzt stand ich da und hatte nix. Irgendwelche wilden Mischungen aus Raspeln und / oder Sojaflocken wollte ich nicht. Zumal ich eh keine Sojaflocken esse. Mag ich nicht. Aber Cinni-Minis (oder wie sie heißen) mag ich ab und an mal. Da musste doch ein Nachbau zu finden sein. Gedacht, gesucht und fündig geworden.

Bei Melissa von I breathe, I’m hungry bin ich auf das Faux-st crunch cereal gestoßen.
Hm. Allerdings hab ich weder Hanfsamen noch will ich Apfelsaft. Also musste ich ein wenig weiter an ihrem Rezept rumbasteln, was mir (glaube ich) ganz gut gelungen ist.

Zimt-Cereal:

Für meine Menge  brauchte ich:
30 Gramm gemahlene Leinsamen (empfohlen werden bei IBIH Goldleinsamen amazon_logo )
30 Gramm gemahlene Mandeln
25 Gramm Xylit / Xylitol amazon_logo
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Kokosöl amazon_logo flüssig
1/4 Tasse Wasser (50 ml)

Die Menge ergibt – je nach Hunger – 2 bis 4 Portionen.

Zuerst kommen die trockenen Zutaten in den Blender, weil ich eine faule Socke bin. In einer Schüssel ginge es natürlich auch.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Ich hab das Xylit (und die Leinsamen und Mandeln) einfach noch feiner gemahlen, sodass es sich schneller und besser im Wasser auflöst.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Anschließend kommen noch das warme Wasser und das flüssige Kokosöl hinzu und dann muss gerührt / geblendet werden, bis das Xylit sich aufgelöst hat.
Heraus kommt dabei eine mittelweiche Matschepampe die optisch schwer an Verdauungsendprodukte erinnert.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Das Häufchen landete unter Frischhaltefolie und wurde von mir ein bis zwei Millimeter dünn ausgerollt.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Noch mit der Folie drüber habe ich mit einem Teigrädchen (ein Pizzaroller oder eine Teigkarte tun es auch) schon einmal ca. 1×1 cm große Stücke abgetrennt.
Das spart mir später die Schnibbelei.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Nachdem die Folie ab war, hab ich an einigen Stellen noch einmal nachgearbeitet, während der Ofen auf 150 Grad vorheizte.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Beim Backvorgang habe ich mich an Melissas Angaben gehalten. Hierfür wandern die potentiellen Zimtos erst einmal bei 150 Grad für 15 Minuten in den Ofen.
Während der Ofen zublieb, habe ich die Temperatur auf 120 Grad gesenkt und noch einmal 10 Minuten gebacken.
Jetzt kann (sofern es nötig ist) noch einmal nachgearbeitet werden, damit die Cerealstücke nicht zusammen kleben.
Wenn das Blech wieder im Ofen landet, wird die Temperatur ausgestellt (oder wenn es in der Küche recht frisch ist, auf 50 Grad gestellt) und das Müsli / Cereal / Zimtos ca. 1 Stunde vollständig getrocknet. Je nach Dicke kann es auch bis zu 2 Stunden dauern. Bei ausgeschaltetem Ofen kostet es ja keine Energie, sondern nur Zeit. Um die Wärme optimal zu nutzen, hab ich meine Zimtdings direkt auf dem Blech verteilt, weil das noch sehr viel Hitze abgibt.
Zimt-Cereal (Low Carb)

So, mal eben eine Portion zusammengeschoben.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Und ab damit in die Schüssel
Zimt-Cereal (Low Carb)

Statt Rosinen für das fruchtige ein paar getrocknete Cranberrys mit rein. Nüsse gingen auch – aber dann würde es ja nach Nuss schmecken und nicht mehr nach Zimt-Cereal.
Zimt-Cereal (Low Carb)

Jetzt kann nach Belieben Milch, Mandelmilch, Sojamilch oder was auch immer beigekippt werden.

Als Variation (falls man den Apfelgeschmack braucht) lässt sich das Wasser gegen Apfelsaft oder Apfeltee tauschen.

Guten Hunger!

Man kann die kleinen Biester natürlich auch einfach ohne was wegsnacken 😉