Lindt Creola Ek Chuah und Xoya – Produkttest

Es ist wieder einmal so weit und ich darf Schokolade essen um hinterher meinen Senf dazu abzugeben meine Meinung dazu kundzutun. So gefällt mir das. Vor allem, wenn es sich um hochwertige Schokolade wie die von Lindt handelt.

Die Creola-Kollektion (darf man doch sagen, oder? Dass es sich um eine Kollektion verschiedener Schokoladen handelt) ist schon im Handel erhältlich und besteht aus den bekannten Pralinés Spezialitäten Creola 165g, 100 g und 45 g. Zusätzlich aus den neuen 100 g-Tafeln Creola Xoya und Ek Chuah, und den beiden ebenfalls neuen Varianten Creola Stick Ek Chuah, 38g und Creola Stick Xoya, 38g. Bei den neuen Produkten werden dunkle Milch-Schokolade (Xoya) bzw. Vollmilch-Schokolade (Ek Chuah) verwendet.

Bei den Namen kommt man ganz schön ins Straucheln, wenn man versucht, sie laut vorzulesen. Das liegt unter anderem daran, dass die Namen bewusst so gewählt worden, weil der Ursprung der Kakaobohne in Süd- und Mittelamerika liegt und auch „das Gold der Azteken“ genannt wird.

Beide neuen Sorten (Ek Chuah und Xoya) sind mit einer Füllung versehen und haben zusätzlich fein gemahlene Kakao-Nibs (Geröstete Splitter der Kakaobohne) in der Füllung.

Das Sortiment umfasst die oben beschriebenen Produkte (Tafeln, Pralines und Sticks)

Lindt Creola Ek Chuah und Xoya - Produkttest Bildquelle: Lindt
Lindt Creola Ek Chuah und Xoya – Produkttest
Bildquelle: Lindt

Ich widme mich jetzt etwas ausführlicher der Creola Xoya, denn die hat hier am Besten abgeschnitten.
Die Tafel kommt in einer Papp-Umverpackung mit dem typischen goldenen Lindt-Schriftzug daher und ist in unterschiedlichen warmen Brauntönen gehalten. Außerdem ist ein Bild einzelner Schokoladenstücke auf der Verpackung zu sehen.
Dreht man die Packung um, taucht eine Aufreißlasche auf. Angeblich kann man damit die Tafel wiederverschließen. Ist ja niedlich 🙂 Eine 100 Gramm Tafel mit Wiederverschluß-Möglichkeit.
Lindt Creola Ek Chuah und Xoya - Produkttest

Nun denn… darunter verbirgt sich ein silbriger Mantel in den sich die Schokolade wohl vor den bösen Blicken diverser Aztekengötter gehüllt hat.
Lindt Creola Ek Chuah und Xoya - Produkttest

Ich habe mich bemüht, das „Silberpapier“ vorsichtig aufzureißen um es (falls der unwahrscheinliche Fall von übrig gebliebenen Stücken eintritt) zum erneuten Verpacken der Schokolade zu nutzen.
Schau, da liegt sie, glänzend und wohlriechend.
Lindt Creola Ek Chuah und Xoya - Produkttest

Noch sieht sie ja aus wie eine normale Tafel Lindt-Schokolade. Allerdings kommt sie etwas dunkler daher als herkömmliche Vollmilchschokolade. Woran das liegt? Ich könnte ja mal einen Blick auf die Zutatenliste werfen.
Laut Lindt sind folgende Zutaten enthalten:

Gefüllte dunkle Milch-Schokolade mit Milch-Crème (44%) und Kakaokernen

Zutaten: Zucker, Kakaomasse, Vollmilchpulver (15%), Kakaobutter, Magermilchpulver (5%), Palmöl, Kakaokerne (3,3%), Emulgator (Sojalecithin), Butterreinfett, Aroma Vanillin.

Kann Haselnüsse und andere Schalenfrüchte enthalten.

Gut, dann begebe ich mich jetzt auf die Suche nach der Füllung und den Nibs (die mir bis dato geschmacklich völlig unbekannt waren. Davon gehört hatte ich schon, aber noch nie gegessen)
Schau, wenn ich einzelne Stücke abbreche…
Lindt Creola Ek Chuah und Xoya - Produkttest

Dann habe ich eine helle Füllung und da sind sie, die Nibs.
Lindt Creola Ek Chuah und Xoya - Produkttest

Ich vermag jetzt keine hochwissenschaftlichen Geschmacksinterpretationen vornehmen. Ich kann aber den geschmack natürlich versuchen zu beschreiben.
Wer so etwas wie Kinderriegel erwartet, der irrt. Denn damit ist allenfalls die Farbe vergleichbar.
Die Schokolade schmeckt hier deutlich intensiver und nicht so süß. Auch die Milchcreme (Blancor-Crème) ist nicht vergleichbar. Die Creme der Xoya-Tafel ist deutlich milder und nicht so vordergründig süß. Vor allem hinterlässt ein Stück Schokolade mit Füllung kein klebriges Gefühl im Mund. Die Nibs sind ein netter Kontrast beim Essen. Ich mag es ab und an ganz gerne, wenn nicht alle Bestandteile die gleiche Konsistenz haben. Auf pürierte Kost muss ich hoffentlich noch lange warten. Bis dahin freue ich mich, wenn es beim Essen auch mal angenehm knackt, wenn ich auf ein Stück Schoki beiße.

Bei den Sticks ist das Geschmackserlebnis ähnlich, nur dass sich die Form unterscheidet.

Ein paar Worte möchte ich noch zu der Lindt Creola Ek Chuah verlieren.
Hier kommt eine normal, helle Vollmilchschokolade mit einer dunklen Nougat-Füllung aus der Packung.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, es riecht leicht vanillig. Das hat mir als Vanille-Fan natürlich hervorragend gefallen.
Wenn jetzt als Füllung „Nuss-Nougat-Creme“ beschrieben ist, sollte man keinen Brotaufstrich erwarten. Die Füllung ist fester als das „Zeug aus dem Glas“ aber nicht unangenehm. Und wie auch bei der Milchfüllung nicht so süß. Hier ist eher die Schokolade süßer als die Füllung. Die Kakaonibs sind bei der Ek Chuah Version ein deutlicher geschmacklicher Kontrast.

So, muss ich noch etwas sagen?
Außer dass mir die Produkte von Lindt kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden? Der Fakt beeinflusst aber meine Meinung in keinster Weise.

Die Schokolade ist lecker und beide Sorten haben durchaus ihren Reiz. Allerdings ist es nichts, was ich den Kindern einfach nur so als „Kann ich Schokolade haben“ geben würde. Denn die Tafeln schlagen mit jeweils 1,99 € und die Sticks mit 0,99 € zu Buche. Das ist mir ehrlich gesagt für das nebenbei-wegmampfen nur um der Schokolade willen zu teuer. Lieber nehme ich diese Sorte Schokolade zu besonderen Gelegenheiten oder wenn ich bewusst Schokolade essen möchte her.
Auch für Back- und Kocharien ist die Schokolade nichts, denn die Gesamtheit von Schokolade, Füllung und Kakaosplittern würde dabei gnadenlos untergehen.

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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