Knuspermüsli aus dem Crocky

Gerade geht im Netz wieder etwas um. Keine Grippe, aber ein Virus, der im Ergebnis ein leckeres Knuspermüsli aus dem Crocky zaubert. Und ja, ich habe mich dem Gruppenzwang angeschlossen. Denn Knuspermüsli in handelsüblichen Packungsgrößen verdunstet hier in Null-komma-Nix! Außerdem reizt es mich, ob mir das Müsli dann auch schmeckt, wenn ich nur Dinge hineintue, von denen ich weiß, dass ich sie essen würde. Oder ich kann das Müsli auf die kulinarischen Vorlieben meiner Lieben abstimmen. Wie dem auch sei, ich wollte das ausprobieren.

Als Rezeptinspiration und für die Dauer habe ich mich an dem Schoko-Erdnuss-Müsli vom Crocky-Blog orientiert. Danke Gabi, das fetzt und wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Meine Zutaten für rund 2 kg Knuspermüsli:

500 Gramm Haferflocken
200 Gramm Haselnüsse
100 Gramm Mandelstifte
100 Gramm Sonnenblumenkerne
150 Gramm Kokosraspeln
250 Gramm Rosinen
100 Gramm Bananenchips
zusätzlich Schokoraspeln nach Bedarf

120 Gramm Erdnussbutter Crunchy
130 Gramm Honig
100 Gramm brauner Zucker (weißer ginge auch)
150 ml Wasser
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Prise Zimt
70 Gramm Butter (oder Kokosöl)

Im Crocky habe ich erst alle trockenen Anteile (Haferflocken, Haselnüsse, Mandelstifte, Sonnenblumenkerne, Kokosraspeln, selbst getrocknete Bananenchips) vermischt. In einem mikrowellengeeigneten Gefäß in 30 Sekunden-Etappen Butter, Wasser, Vanillezucker, braunen Zucker, Honig und Erdnussbutter erwärmt und immer wieder verrührt, bis es eine einheitliche Masse entstand. Diesen flüssigen Anteil hab ich zu den Zutaten im Crocky gegeben und gründlich verrührt.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Der Crocky wird auf High geschaltet und der Deckel mit einem Kochlöffel “angeliftet”.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Jetzt darf es erst einmal rund 30 Minuten bis zum ersten Umrühren so bleiben.
Anfangs habe ich alle 30 Minuten umgerührt, gegen Ende der rund 2,5 Stunden Zubereitungszeit alle 15 bis 20 Minuten. Am besten eignet sich hierfür ein Silikonspatel. Und bitte gründlich an den Rändern und am Boden rühren, damit nichts anbrennt. Allerdings sollte auch nicht wie wild im Topf rumgewirbelt werden. Je intensiver gerührt wird, um so mehr zerfallen die “Knusperhäufchen”.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Wenn das Knuspermüsli goldbraun ist und die Haferflocken feucht, aber nicht nass aussehen, es gut riecht, dann ist es fertig. Jetzt habe ich die Rosinen eingerührt, damit sie auch noch ein wenig Wärme abbekommen und gleich mit verteilt werden. Gleich von Anfang an sollten sie nicht dabei sein, weil sie sonst zu kleinen harten Brocken werden und man sich locker einen Zahn kaputtbeißen kann.
Jetzt muss es nur zum Auskühlen auf einer großen, mit Backpapier ausgelegten Fläche verteilt werden.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Das sieht doch schon ganz gut aus. Hätte ich mehr Zucker beigegeben, wären die Knusperhäufchen wahrscheinlich größer. Aber dann wäre es auch deutlich süßer.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Nach dem vollständigen Auskühlen kam das Knuspermüsli in eine verschließbare Box und durfte in den Schrank.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Zur Präsentation und für das Rezeptschreiben habe ich mir natürlich etwas Mühe gegeben, um es nicht lieblos aus der Plastikschüssel gefischt abzulichten.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Die Kids konnten zum Verkosten wählen, ob sie von Dörrte getrocknete Erdbeeren und Kiwi dabei haben wollten, frisches Obst, oder Schokoraspeln.
Knuspermüsli aus dem Crocky

Schokoraspeln waren am beliebtesten. Hierfür gehe ich eigentlich nur mit einem Sparschäler an der schmalen Kante einer Schokoladentafel längs und produziere so kleine Raspeln, die mengenmäßig viel mehr aussehen, als sie eigentlich sind.
Urteil der fachkundigen Jury: Jetzt müssen wir kein Müsli mehr kaufen!

 

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