Russell Hobbs Performance Pro (Kurzvorstellung)

Ich muss mal wieder ein neues potentielles Familienmitglied vorstellen. Es kann ja nicht angehen, dass hier etwas in die Küche einzieht, vielleicht einen dauerhaften Platz bekommt (so es sich ordentlich benimmt) und nicht ordnungsgemäß vorgestellt wird.
Also jetzt mal alle: „Herzlich willkommen, Russel Hobbs Performance Pro Standmixer“. Er ist noch etwas schüchtern und antwortet nicht unbedingt mit „Hallo Alle!“ – deshalb übernehme ich das für ihn – Hallo Alle!

Kurze Vorgeschichte…
Jahrelang hat mir unser Standmixer von Braun gute Dienste geleistet und eigentlich immer das gemacht, was ich von ihm wollte. Mehr oder weniger. Bei einigen Zutaten eher weniger, aber damit hatte ich mich arrangiert.
Bis zu jenem Tag im April, als es *poof* machte und der Mixer keinen Ton mehr von sich gab.
Seitdem habe ich eine Mixerleiche.
Russell Hobbs Performance pro

Zum Glück (für mich) gab er seinen Geist noch innerhalb des Bewerbungszeitraums bei den Lecker-Scouts auf, wo Tester für den Russell Hobbs gesucht wurden. Ich habe mich beworben, bin nicht gleich in den nächsten Markt gerannt um mir einen Neuen zu kaufen, sondern habe mich lediglich informiert, was als Alternative in Frage käme. Alternative? Ja, falls ich nicht Tester werden sollte.

Aber … Ich hatte Glück und bekam eine Zusage und ein paar Tage später das Gerät.

Russel Hobbs Performance Pro

Schick, so im Karton, oder?
Russell Hobbs Performance Pro

Und so konnte ich den Platz auf der Küchenzeile füllen, den der aufgerauchte Standmixer hinterlassen hatte.

Russell Hobbs Performance Pro

Jetzt mal ein paar Eckdaten, damit ihr wisst, mit wem ich es hier zu tun habe.

Russell Hobbs Performance Pro*

Das sagt der Hersteller:

Digitales Bedienelement mit fünf voreingestellten Programmen: Suppen, Smoothies, Green Smoothies, Pürees und trockene Zutaten
Fünf Geschwindigkeitsstufen
Impuls-/Ice-Crush-Funktion
Einzigartiger, spülmaschinenfester Trilobe-Standmixeraufsatz (1,8 l Fassungsvermögen) aus hochwertigem Tritan-Kunststoff
Vier-flügeliges Edelstahlmesser
Sicherheitsverriegelung am Sockel
Anti-Rutsch-Füße
Kabelaufwicklung
Inklusive Rezeptheft
BPA-frei
Oberfläche aus hochwertigem Edelstahl mit Kunststoffapplikationen
Max. Umdrehungen pro Minute: 27.600
1,4 PS-Motor
1.000 Watt

Empfohlener Herstellerpreis: 199,00 Euro

So!
Sprich hier arbeiten 1,4 Pferde in dem Kollegen – und das bei 1.000 Watt. Na das ist ja mal schön.

Mein erster Eindruck war: Huch, ist der Behälter leicht. War ich doch seit Jahren einen Glasbehälter gewöhnt.
Aber der Kunststoff hat wohl einen Sinn, denn er ist nicht so temperaturempfindlich und kann somit nicht zerplatzen und mir um die Ohren fliegen. Da es ein „Suppen-Programm“ gibt, muss ich ja auch heiße oder zumindest warme dinge einfüllen können – da kann ich mir schon vorstellen, dass es bei Glas vielleicht teilweise zu Bruch kam.

Als nächstes fiel mir auf, dass der Deckel sich nur mit etwas mehr Anstrengung aufsetzen lässt – dafür kann er aber auch nicht einfach runterfliegen beim Mixen. Ist also auch gut.
Dass der Krug nicht arretiert, sondern man ihn einfach nur aufsetzt hat mich jetzt irritiert. Aber das muss wohl auch so sein. Meine Herrn, was bin ich mit einem rückständigen gerät unterwegs gewesen 😉 Nein, ich will nicht meckern.

Die Bedienungsanleitung ist eher kurz und sagen wir mal bündig. So richtig super viele Informationen braucht es ja auch nicht. Es gibt:
5 voreingestellte Programme (Green Smoothies, Smoothies, Suppen, Pürees und trockene Zutaten)
5 Geschwindigkeitsstufen, die sich manuell ansteuern lassen, wenn man nicht über die Automatikprogramme gehen möchte
Pulse-Funktion
Ice-Crush-Funktion

Das reicht ja auch, oder? Er kann weder die Küche putzen noch Wäsche bügeln. Aber es ist ja auch keine eierlegende Wollmilchsau. Wobei ich die Funktionen schon nett fände …

Natürlich habe ich ihn schon ausprobiert. Erst einmal völlig ohne Rezepte, sondern einfach nur um zu gucken, ob ich eine Bedienungsanleitung benötige und wie wir beide so miteinander klar kommen.
Zuerst habe ich den klassischen Smoothie gemacht. Klassisch weil: einfach mal Obst greifen was so rumliegt, mit Milch auffüllen und mixen.
Ich war ehrlich angetan – Zwar habe ich nicht sofort geschnallt, wie ich jetzt auf die Auto-Funktion komme und habe mit der Geschwindigkeit gemixt, die manuell bei dem Programm „Smoothie“ unterlegt ist. Zu schnell, als dass ich die Umdrehungen hätte zählen können. Und ziemlich laut. Natürlich habe ich kein schnurrendes Kätzchen erwartet – aber etwas weniger Geräuschpegel. Nun gut. Beim nächsten Smoothie war ich vorgewarnt und hatte inzwischen auch die Reihenfolge zum Knöpfe drücken herausgefunden.

und siehe da, das Automatik-Smoothie-Programm mixt mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen und unterschiedlicher Dauer – sodass am Ende alles cremig und lecker.
Die Haferflocken und die Karotte sowie die Apfelschalen waren förmlich pulverisiert. das hat mir gut gefallen, so wollte ich das gerne haben.
Und den Testern – also meinen Kindern – hat es geschmeckt, auch wenn die Skepsis wegen der Haferflocken anfangs groß war.

Crushed Ice habe ich ebenfalls schon aus Eiswürfeln gezaubert, das ganze mit Saft aufgefüllt und für die Kids „Slushies“ gemacht. Es war ja schließlich warm am Wochenende.
Die ersten Experimente gingen völlig ohne Fotos ab, weil ich einfach nur Bock auf Ausprobieren ohne Dokumentation hatte.

Demnächst dann aber etwas mehr mit Fotos und Rezepten – schließlich will ich auch am Ende ein vernünftiges Fazit ziehen.

Russell Hobbs Performance Pro

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

5 Gedanken zu „Russell Hobbs Performance Pro (Kurzvorstellung)

  • 10. Mai 2016 um 09:27
    Permalink

    Hallihallo 😉 Ein toller Bericht, liest sich durch deinen Humor so schön locker und hat trotzdem gute Infos – dann lass uns mal weitertesten 🙂 Liebe Grüße, Kerstin/Kerry

    Antwort
    • 10. Mai 2016 um 12:56
      Permalink

      Juhu Kerry,

      ich danke Dir – weiter testen ist logisch 🙂
      LG, Sabo

      Antwort
  • 10. Mai 2016 um 13:06
    Permalink

    Das Ding hatte ich auch mal. Doch schon knapp – einige Tage – nach Ablauf der Garantie hat es sich zur ewigen Ruhe begeben und mixt jetzt im Elektro-Hausgeräte-Himmel weiter. Komischerweise trifft es dort unsere wunderschöne Russell Hobbs Glaswand-Kaffeemaschine wieder, die es ihr in gleicher Weise vorgemacht hat. Diese Erfahrung hat mich von meiner Wahl der wirklich schönen Russell-Hobbs Maschinen deutlich wieder entfernt.

    Antwort
  • 10. Mai 2016 um 13:36
    Permalink

    Guck-guck Sabolein… wie immer eine Freude dich zu lesen! 🙂
    Und informativ auch noch. 😀
    Viel Spaß noch… Liebe Grüße

    Antwort
    • 10. Mai 2016 um 14:08
      Permalink

      🙂 Vielen Dank Tanja 🙂 So muss das, oder?

      Antwort

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