… war heute das Gericht der Wahl für die Kinder. Also ich habe gewählt und beschlossen, das ich irgendwie dringend noch ein paar von den Äpfeln verarbeiten müsste.


Die stehen nämlich auf der Terrasse und bevor die mir bei dem zeitigen Frosteinbruch erfrieren…
Aber auf Apfelmus, Apfelpfannkuchen oder Apfelkuchen hatte ich mal so gar keinen Bock.
Außerdem hatte ich für die Großen noch Gulasch über.
Also dachte ich mir in meinem -nicht mehr ganz- jugendlichen Wahn, das ich ja aus Äpfeln, Pudding und Lasagneplatten vielleicht eine süße Lasagne zusammenstricken könnte.
Gesagt, getan.
Zuerst hab ich aus 1 Liter Milch, 2 Päckchen Sahne-Puddingpulver (das flog mir als erstes entgegen), 4 EL Zucker und 1 TL Zimt einen Pudding zusammengerührt. Da ich im Kühlschrank noch Joghurt (500g) hatte, die Sauce ja kein fester Pudding sondern eben eine Sauce werden sollte, hab ich den joghurt untergerührt, als der Pudding etwas abgekühlt war. Noch eine Handvoll Rosinen rein, die lagen auch noch unaufgeregt rum und schon war die Sauce fertig.
Dann hab ich noch ein paar unterschiedliche Äpfel gewürfelt und alles in die Auflaufform geschichtet.

Sauce, Lasagneplatten, Sauce, Apfelstücke, Sauce, Lasagneplatten …

bis zum Schluss nur noch Sauce und Apfelstückchen übrig waren, die den Abschluss gebildet haben.

Das Ganze ging erst 30 Minuten lang abgedeckt in den Ofen, dann die Alufolie runter, damit es ein wenig Farbe annimmt. Insgesamt war die süße Lasagne also 45 Minuten bei schätzungsweise 200°C im Ofen.

Die Kinder fanden es richtig lecker. Ich habe auch probiert. Bis auf die Nudeln fand auch ich es lecker. Aber da man mich mit Milchnudeln bis sonstwohin jagen kann, habe ich dankend verzichtet. Hab dann ein wenig Apfelstückchen mit Pudding und Rosinen genascht.
Also – falls jemand auf süße Nudeln steht – das ist echt zu empfehlen!