Was soll das sein, eine Kokos-Brownie-Cheesecake-Fusion (Low Carb)? Ich gestehe, ich liebe Brownies. So richtig süße, klitschige Brownies die einem schon beim bloßen Anblick ein Lächeln ins Gesicht und ein Kilo auf die Hüften zaubern. Und ich liebe Cheesecake. Was liegt also näher als eine Fusion aus beidem? Und da Low Carb momentan “in aller Munde” ist, habe ich versucht, eine LC-Version als Kokos-Brownie-Cheesecake-Fusion zu kreiren. Ist mir soweit ganz gut gelungen, finde ich.

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Auf der Suche nach dem Brownie-Rezept bin ich bei empowered sustenance gelandet und habe ihr Rezept etwas modifiziert.

Die Zutaten sind nicht sonderlich umfangreich, verglichen zu “normalen” Brownie-Rezepten. Muss ja auch nicht.

Kokos-Brownie-Cheesecake-Fusion (Low Carb)

für eine 18er Springform

1/2 Tasse minus 1 EL Kokosmehlamazon_logo (50 g )
1/2 Tasse Kakaopulver (60 g)
1/2 Stück Butter, geschmolzen (macht nach Adam Riese 125 g)
3 Eier
1/2 Tasse Honig / Ahornsirup (lt. Originalrezept – habe ich durch 1/2 Tasse Xylitamazon_logo -oder andere Zuckeraustauschstoffe- ersetzt, mir also 60 g Zuckerersatzgedöns in den Teig gekippt)
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Backpulver

Ich habe zuerst die Eier mit dem Zuckerzeuchs schaumig geschlagen
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Anmerkung: Mit richtigem Zucker sieht das aber anders aus 😉

Und da Kokosmehl die unangenehme Eigenschaft hat zu klumpen, war das als nächstes dran. Danach der Kakao und zum Schluss die zerlassene Butter. So konnte ich auch sicher gehen, dass ich nicht mit heißer Butter plötzlich Rührei fabriziere.
Der Teig ist nicht sonderlich süß, wer also auf knallesüß steht ist gut beraten, mehr Zuckergedöns dran zu packen. In dem Fall ist kosten vorher definitiv erwünscht.
Ab mit dem Teig in die Form
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und mit dem Löffel ein paar Kornkreise gemalt Spiralen gezogen.
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Cheesecake-Masse

Während der Ofen auf 200 Grad aufheizt, hab ich aus
1 Packung Frischkäse (200 Gramm)
1/2 Becher Schmand (100 Gramm)
1 Ei
Zucker nach Belieben (ich hatte ca 1/4 Tasse Xylitamazon_logo )

die Chessecake-Masse für die Kokos-Brownie-Cheesecake-Fusion geklöppelt.
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und in das Muster im Teig gegossen
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Mit einem Messer noch mehr Muster gemacht (sieht man jetzt nicht so wirklich viel von… )
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und den Kuchen bei den angesprochenen 200 Grad gebacken. Ich habe nicht auf die Uhr geguckt sondern gewartet, bis es nach “Backen” riecht und der Zahnstocher ohne Teigrückstände in den Kuchen gepieckt und wieder rausgezogen werden konnte. Stäbchenprobe so zu sagen.
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Nanu?
Nach dem Auskühlen war er doch tatsächlich gerissen! Der traut sich aber was!
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So, und jetzt ein Stück rausschneiden
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und kosten
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Joah, die Kokos-Brownie-Cheesecake-Fusion ist durchaus lecker. Und vor allem taugt er dazu, den süßen Zahn zu bedienen. Ich mag Brownies eher nicht ganz soooo knackesüß, weshalb ich glaube, dass das meiste für mich ist, weil unsere Kinder auch keine Zartbitterschoki mögen. Damit kann ich leben.
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Und im Kühlschrank hält er sich ja ein paar Tage. Wenn ich nicht ganz und gar etwas einfriere … für schlechte Zeiten und so …

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Achtung: Wie bei allen Zuckeraustauschstoffen kann übermäßiger Verzehr durchaus Probleme “innendrin” machen – von mächtigem Wamstrammeln über Blähungen bis hin zu Durchfall! Also nicht wahllos mit dem Zeug rumdosieren!

Update am 12.11.2016

Die Zutaten reichen für eine 18-er Springform und ich habe die Zeitangaben (im Rezeptteil) darauf angepasst.
Kokos-Brownie-Cheesecake-Fusion (Low Carb)