Oeufs en petit pain Low Carb

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zu deutsch: Eier im Brötchen gebacken und das ganze in Low Carb!
Aber irgendwie fand ich, dass die französische Bezeichnung einfach mal so völlig abgefahren klingt. Besser als ein schnödes „Brötchen-Ei“
Oeufs en petit pain

Nun kann ich ja nicht einfach mal so ein Brötchen aus der Tüte nehmen und aufschneiden, aushöhlen und füllen. Doch, könnte ich – dann wäre es aber kein Low Carb Rezept. Zwickmühle!
Also musste ich mir erst das Brötchen oder die Brötchenschüssel backen, bevor ich es füllen konnte um mein „Oeufs en petit pain Low Carb“ zu bauen. Aber ich scheue ja fast kein Hindernis.

Für das Brötchen habe ich mir:

10 Gramm Neutrales Eiweißpulver*
10 Gramm Mandelmehl * oder gemahlene Mandeln (fällt bei der Menge kaum auf)
1/4 Teelöffel Xanthan * (muss nicht, dient nur der Konsitenz des Teiges bzw der Klebrigkeit)
1/2 Löffel Backpulver
2 Esslöffel geriebenen Parmesan
2 Esslöffel Wasser
1 Ei
evtl. etwas Salz

hergenommen.

Zuerst wie gehabt… Genau: Alle trockenen Zutaten verrühren. Da ich ja eine Schüssel basteln wollte, brauchte ich auch ein rundes Behältnis und habe einen leeren Mascarpone-Becher genommen.
Oeufs en petit pain

Nun noch das Ei mit dem Wasser und anschließend mit dem Mehlgemisch verrühren und dann. Dann stand ich auf dem Schlauch. Ich bin ja bekennende faule Socke und wollte das Brötchen, was es später zu befüllen galt gleich als „Schüssel“ bauen. Also hab ich mir noch eine kleinere Schüssel genommen, die eingefettet und in den Teig gedrückt.

Oeufs en petit pain

Die Konstruktion ging zwei Mal 30 Sekunden in die Mikrowelle, wobei ich nach jeweils 30 Sekunden die zweite Schüssel wieder „eingedrückt“ habe.
Als ich das Experiment aus dem Mascarpone-Becher befreit hatte, sah es so aus:
Oeufs en petit pain

Also ganz vielversprechend. Ich habe ihm kurz Zeit zum Abkühlen gegeben und dann umgedreht.
Oeufs en petit pain

Um der Optik ein wenig Auftrieb zu geben, habe ich das Brötchen mit 2 Scheiben Schinken ausgelegt, die auch den etwas fusseligen Rand bedeckt haben.
Oeufs en petit pain

Noch das Ei rein.
Oeufs en petit pain

Etwas Parmesan drüber.
Oeufs en petit pain

Und für rund 20 Minuten bei 180 Grad in den (nicht vorgeheizten) Mini-Backofen. Wie es sich im großen Ofen gestalten würde, weiß ich nicht, da sind die Abstände zu den heizspiralen etwas größer. Aber ich denke, im vorgeheizten Ofen liegt man bei 15 bis 20 Minuten auch gut in der Zeit.
Oeufs en petit pain

Nun sieht es ja schon etwas nackt aus, deswegen kam noch frischer Pfeffer dazu.
Oeufs en petit pain

Hm, also 2 Minuten weniger und das Eigelb wäre noch leicht wachsweich gewesen. Son Mist!
Oeufs en petit pain

Aber ganz ehrlich. Das war lecker.

Anmerkungen:
Ich habe wegen des Schinkens und des Parmesan bewusst auf Salz verzichtet.
Lustige Kräuter vor dem Backen hätten der Optik bestimmt geholfen. Wollte ich aber nicht.
Schinken muss man nicht unbedingt nehmen – aber ich fand das lecker. Lachs geht bestimmt auch.
Xanthan-Gum muss man nicht nehmen. Es hilft aber, dem teig etwas mehr Klebrigkeit zu verleihen.
Andere Teigmischungen habe ich noch nicht probiert – kann klappen, kann aber genau so gut in die Hose gehen.
Die „Brötchenschüssel“ lässt sich bestimmt auch schon im Ofen vorbacken. Dann natürlich nicht in einer Plastikschüssel, sondern in einer feuerfesten Form mit einem feuerfesten Einsatz.
Man kann sicherlich auch sein Lieblings-Low-Carb-Brötchen (außer Oopsies) nehmen und das aufschneiden, aushöhlen und füllen…

Mehr fällt mir jetzt grad nicht ein.

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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