Mürbeteig-Plätzchen – ein Teig, viele Möglichkeiten

Die Mürbeteig-Plätzchen erfüllen so ziemlich jeden Anspruch, den ich ans Plätzchenbacken habe. Dass ich bei Plätzchen nicht der größte Backfan bin, habe ich wohl schon ausreichend erklärt. Bei mir muss mit wenig Aufwand viel unterschiedliches aber vor allem Leckeres machbar sein.

Da kam mir das Grundrezept Soft & Chewy Shortbread-Cookies von Crazy for Crust genau recht. Ich habe es lediglich ein wenig umgearbeitet, weil ich von meiner Oma gelernt habe, Mürbeteig-Plätzchen schmecken noch besser und sind noch mürber, wenn ein Teil des Mehls gegen Speisestärke ersetzt wird.

Mürbeteig-Plätzchen – ein Teig, viele Möglichkeiten

Teigmenge für ca. 140 bis 180 Plätzchen – je nach Größe

450 Gramm zimmerwarme, weiche Butter
200 Milliliter (Gramm) neutrales Pflanzenöl (bei mir: Rapsöl)
375 Gramm Puderzucker
1 Teelöffel Salz
700 Gramm Mehl (405)
175 Gramm Speisestärke

zusätzlich möglich:
Erdbeermarmelade
Pflaumenmus
Schokotropfen
Zuckerperlen
Zimt & Zucker
Schokodragees
Schokolade (zum Überziehen)
und und und und und…

Für die vegane Option lässt sich die Butter noch gegen Margarine tauschen!

Die Teigzubereitung

Da ich so viel Puderzucker nicht zuhause hatte, habe ich mir die Menge einfach im Mixer selber gemacht.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Aber zuerst wird sowieso die Butter mit dem Öl verrührt. Das Ganze dauert eine ganze Weile, da man nicht sofort volle Lotte den Mixer anstellen kann. Wenn Butter und Öl einigermaßen vermischt sind, wird der Puderzucker hinzu gegeben und wieder mit geringer Rührstufe begonnen. Die Geschwindigkeit wird nach und nach gesteigert, bis sich in der Schüssel eine fast weiße aber sehr fluffige Buttercreme befindet.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Jetzt muss der Schneebesen dem Rührhaken weichen und das Mehl-Stärke-Gemisch wird etappenweise eingearbeitet.
Am Ende ergibt sich ein fester aber trotzdem weicher Teig. Das ist schwer zu beschreiben, aber spätestens beim Formen macht die Beschreibung Sinn.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Die Grundversion für alle Mürbeteig-Plätzchen ist immer die Gleiche.

Aus dem Teig habe ich ca. walnussgroße Bälle gerollt,
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

die ich mit der Handfläche etwas flachgedrückt habe.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Keine Angst, die Kugeln müssen nicht perfekt rund sein und auch die ungebackenen Mürbeteig-Plätzchen brauchen keine perfekte Form.

 

Dekozeit für die Mürbeteig-Plätzchen

Für die Pflaumenmus-Version habe ich mit einem Kochlöffel-Stiel Mulden in den Teig gedrück und diese anschließend mit Pflaumenmus gefüllt.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Die gleiche Vorgehensweise nur eine andere Füllung bekamen die Erdbeermarmelade-Plätzchen
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Für die Zucker und Zimt-Version habe ich die Teigkugeln durch -jawoll- Zucker und Zimt gerollt und anschließend erst platt gedrückt.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Die bunten Streusel hatte ich auch noch im Schrank und habe die Kugeln einfach in die Streusel gedrückt um sie flach zu drücken.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Genau das Gleiche habe ich mit den rosa-grünen Streuseln gemacht.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Bei mir haben jeweils 30 Mürbeteig-Plätzchen auf einem Backblech Platz gefunden.

Sie dürfen nur nicht zu dicht aneinander liegen, da sie noch ordentlich auseinander gehen. Aus den walnussgroßen kugeln wurden Plätzchen mit ca. vier bis fünf Zentimeter Durchmesser.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Die Plätzchen mussten im 180 Grad heißen Ofen jweils zwischen 10 und 15 Minuten backen. Fertig sind sie, wenn sie am Rand ganz leicht Farbe annehmen, aber vor allem an der Oberfläche matt werden und nicht mehr glänzen.
Das Schöne an den mürbeteig Plätzchen ist, dass sie unheimlich hell bleiben, wenn sie gebacken sind.
Mürbeteig-Plätzchen - ein Teig, viele Möglichkeiten

Vor dem Umpacken sollten die Plätzchen auf jeden Fall gut auskühlen, sonst zerfallen sie. Laut Crazy for Crust halten sie in einer Keksdose (oder T***erdose) einige Tage und man kann sie sogar einfrieren, dann sollen sie bis zu einem Monat halten. Ich kann weder das eine noch das Andere bestätigen, weil ich ganz viele davon mit zur Weihnachtsfeier in die Schule nehmen werde und bei dem Rest sorgen meine Kinder sicherlich für eine kurze Überlebensdauer.

 

Mürbeteig-Plätzchen – ein Teig, viele Möglichkeiten

Mürbeteig-Plätzchen –  ein Teig, viele Möglichkeiten

Zutaten

  • 450 Gramm zimmerwarme, weiche Butter
  • 200 Milliliter (Gramm) neutrales pflanzenöl (bei mir: Rapsöl)
  • 375 Gramm Puderzucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 700 Gramm Mehl (405)
  • 175 Gramm Speisestärke
    zusätzlich möglich:
  • Erdbeermarmelade
  • Pflaumenmus
  • Schokotropfen
  • Zuckerperlen
  • Zimt & Zucker
  • Schokodragees
  • Schokolade (zum Überziehen)
  • und und und und und...

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Öl und zimmerwarme Butter verrühren
  3. Puderzucker zugeben und langsam vermischen
  4. Zucker-Butter-Mischung zu einer hellen Creme aufschlagen
  5. Mehl-Stärke-Mischung nach und nach beigeben
  6. so lange rühren (lassen) bis sich ein fester aber gleichzeitig weicher Teig ergibt
  7. Walnussgroße Kugeln rollen
  8. mit der Handfläche flach drücken
  9. nach Wunsch dekorieren
  10. bei 180 Grad zwischen 10 und 15 Minuten backen (die Ränder werden leicht hellbraun und die Oberfläche matt)
  11. gut auskühlen lassen
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http://www.sabotagebuch.de/2016/12/16/muerbeteig-plaetzchen-ein-teig-viele-moeglichkeiten/

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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